Beim Bogenschießen das Ziel fest vor Augen

Erlebnispädagogin Gesche Hand (rechts) weist eine Teilnehmerin ins Bogenschießen ein

Braunschweig. „Man muss auch mal loslassen können“, ermutigt Frank Wangerin eine Teilnehmerin, die sich erstmals an der Sportart Bogenschießen versucht und den Pfeil nicht wegschnellen lassen will. „Das ist eine der Botschaften, die man beim Bogenschießen lernen kann“, fügt der Erlebnispädagoge und Leiter des AWO-Peterscamps schmunzelnd hinzu.

Von solchen Metaphern hört man so einige beim Probeschießen auf dem Gelände des Niedrigseilgartens auf dem AWO-Kampus: „Du musst dein Ziel ins Auge fassen! - Du brauchst einen festen Stand! - Nicht so zaghaft rangehen! - Auch mal eine Sache durchziehen!“ Damit niemand verletzt wird, gelten strenge Sicherheitsmaßnahmen und ein diszipliniertes Verhalten auf dem Areal.

 

Die neue Bogenschießanlage erhielt das Peterscamp dank einer Spende von Wolfenbütteler Schülern sowie den Centbeträgen hinter dem Komma von Monatsgehältern, den sogenannten Restcents, die AWO-Mitarbeiter regelmäßig für AWO-Projekte spenden.

 

Die Anlage soll vornehmlich – wie alle weiteren Angebote des AWO-Peterscamps – von Schülerinnen und Schülern Braunschweiger Hauptschulen genutzt werden. „Mit zwei Dritteln der Braunschweiger Hauptschulen arbeiten wir bereits zusammen“, erläutert AWO-Erlebnispädagogin Gesche Hand. Aber auch andere Gruppen nutzen die Angebote, beispielsweise Mitarbeiterteams im Rahmen von Team-Building-Angeboten.

 

Kontakt: Frank Wangerin, peterscamp@awo-bs.de, Tel. 0531 / 3908 - 145