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Nahrungsmittelhilfe in Kenia angelaufen
Berlin. Das Kooperationsprojekt der Johanniter-Unfall-Hilfe und AWO International in Turkana, Kenia, ist angelaufen. In Nakururum, im Nordwesten Kenias, wurden 335 Familien mit Lebensmitteln unterstützt und 500 Patienten medizinisch versorgt.
Insgesamt 24 Tonnen Lebensmittel hat die Johanniter-Unfall-Hilfe mit Unterstützung von AWO International in Nakururum in der Turkana-Provinz verteilt. Lokales Personal hatte zuvor bedürftige Familien registriert. Bis zu 20 Kilometer Fußweg legten viele von ihnen zurück, um Mais, Bohnen, vitaminreiches Öl und Salz zu erhalten.
„Das sind landestypische Nahrungsmittel, aus denen Maisbrei mit Bohnengemüse zubereitet wird“, erklärt Magdalena Kilwing, Länderbüroleiterin der Johanniter in Kenia. Jede Familie erhielt insgesamt 71 Kilo Nahrungsmittel und ein Kilo Seife – die Ration für einen Monat. „Viele von ihnen haben sich seit Wochen nur von wilden Beeren, Wurzeln oder Gaben von Bekannten und Freunden ernährt. Sie sind froh, endlich wieder richtige Mahlzeiten kochen zu können“, berichtet Kilwing.
Ein lokales medizinisches Team behandelte über 500 Patienten, die vor allem an Malaria, Augen- und Atemwegserkrankungen litten. Auch Geburtsvorsorge für schwangere Frauen wurde durchgeführt.
In den nächsten Tagen und Wochen finden in Turkana weitere Verteilungen statt.
Weitere Informationen: www.awointernational.de
Gemeinsam mit Aktion Deutschland Hilft bittet AWO International um Unterstützung für Ostafrika.
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