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25. Januar. 2012
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AWO begrüßt Initiative für Politik in „Leichter Sprache“
Berlin/Braunschweig. „Leichte Sprache leistet einen entscheidenden Beitrag dafür, dass alle Menschen die gleichen Chancen haben, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen“, erklärt der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des AWO-Bezirksverbandes Braunschweig, Dirk Bitterberg. „Deshalb begrüßt die AWO die Initiative der früheren Gesundheitsministerin Ulla Schmidt, künftig wesentliche Entscheidungen des Bundestages in Leichte Sprache zu übersetzen.“
Der AWO-Bundesverband eröffnete bereits vor knapp einem Jahr in Berlin ein Übersetzungsbüro für Leichte Sprache, in dem Texte und Informationen übersetzt und von Menschen mit Lernschwierigkeiten auf Lesbarkeit und Verstehbarkeit geprüft werden. „Die vielen Anfragen für Übersetzungsarbeiten zeigen uns, dass es dafür einen großen Bedarf gibt“, erklärt Bitterberg.
Mit der Darstellung von Informationen und Dokumenten in Leichter Sprache können Menschen mit Behinderungen, aber zum Beispiel auch Migranten mit geringen Deutschkenntnissen diese Informationen verstehen und verwenden und so selbstbestimmt Entscheidungen treffen. Die übersetzten Materialien verbessern damit die Lebensqualität der Betroffenen nachhaltig. Die AWO leistet mit dem Büro für Leichte Sprache einen entscheidenden Beitrag zur Umsetzung des Artikels 9 der UN-Behindertenrechtskonvention, der die Zugänglichkeit zu Information und Kommunikation in einfachen Formaten fordert.
Leichte Sprache, auch Einfache Sprache genannt, ist eine besonders leicht verständliche sprachliche Ausdrucksweise. Sie soll vor allem Menschen mit geringen sprachlichen Fähigkeiten das Verständnis von Texten erleichtern und ist damit eine Form von Barrierefreiheit. |
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