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14. Januar. 2012
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Freiwilligendienste ersetzen Förderung Langzeitarbeitsloser nicht
Braunschweig. „Die Freiwilligendienste können die wegrationalisierten Maßnahmen zur Förderung und Eingliederung von langzeitarbeitslosen Menschen nicht ersetzen“, kritisiert der Vorstandsvorsitzende des AWO-Bezirksverbandes Braunschweig, Rifat Fersahoglu-Weber, die gestern von der Bundesagentur für Arbeit und dem Bundesfamilienministerium vorgestellte Kooperation zwischen Mehrgenerationenhäusern und den Agenturen für Arbeit.
„Arbeitssuchenden eine Möglichkeit zu bieten, sich einzubringen, ist richtig und wichtig, dennoch kann es nicht Aufgabe der Jobcenter sein, langzeitarbeitslose Menschen für einen Freiwilligendienst zu rekrutieren“, kritisiert Fersahoglu-Weber.
„Die AWO steht für ein selbstbestimmtes und mit den eigenen Interessen verknüpfbares freiwilliges Engagement. Nur, wenn die Menschen davon überzeugt sind, dass sich soziales Engagement lohnt, haben alle etwas davon.“
Da Jobcenter aber zum Teil Druck auf ihre Kunden ausübten, ihre Angebote anzunehmen, könnte die Freiwilligkeit nicht immer gegeben sein. „Die Reform des Arbeitsmarktes hat große Lücken hinterlassen. Diese Kooperation wird sie nicht ansatzweise schließen können“, erklärt Fersahoglu-Weber abschließend. |
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