Mit "KlarSicht" gegen Sucht an Schulen

(Von links:) Volker Warnecke (Polizei), Rolf Stratmann (Präventionsrat), Dr. Dirk Härdrich (Stadt Salzgitter) und Martin Gabka unterschreiben die Kooperationsvereinbarung für das neue Präventionsprojekt "KlarSicht".

Salzgitter. Um ein großangelegtes Projekt zur Suchtprävention an Salzgitters weiterführenden Schulen durchzuführen, ist die AWO-Salto-Suchthilfe eine Kooperation mit der Stadt Salzgitter, dem Präventionsrat gegen Gewalt und Kriminalität Salzgitter e. V. und der Polizeiinspektion Salzgitter eingegangen. Zielgruppe des Projekts „KlarSicht“ sind Jugendliche ab 12 Jahren.   

 

Bei dem Projekt handelt es sich um einen Mitmach-Parcours, der von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung entwickelt wurde.

 

Dieser vermittelt interaktiv Informationen zu den Suchtmitteln Tabak und Alkohol, damit die Jugendlichen Entscheidungsgrundlagen und -hilfen erhalten, um ihr Genuss- und Konsumverhalten gesundheitsverträglich zu gestalten. Bei Rollenspielen, Quiz und Diskussionen beteiligen sich die Schülerinnen und Schüler mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten, Interessen und Meinungen. An fünf verschiedenen Stationen ist dabei Teamarbeit gefragt, so dass alle ihre unterschiedlichen Kompetenzen einbringen können und voneinander lernen.

 

Ziel der Kooperationspartnerschaft ist, in allen siebten Klassen der weiterführenden Schulen der Stadt Salzgitter das evaluierte Suchtpräventionsprogramm MitMach Parcours der BZgA kontinuierlich und dauerhaft durchzuführen und weiterzuentwickeln.

 

Mit der Koordinierung des Mitmach-Parcours an den Schulen wurde die AWO-Salto als Fachdienststelle seitens der Kooperationspartner benannt.

 

Bis Ende März 2020 wurden bereits 20 Termine mit Salzgitteraner Schulen verbindlich vereinbart.