Radikalisierung und Polarisierung in der Gesellschaft - eine Herausforderung für das Ehrenamt während und nach der Corona-Pandemie?

Braunschweig/Hannover. In einem Online-Seminar des AWO-Bezirksverbandes Braunschweig und der Friedrich-Ebert-Stiftung Niedersachsen am Dienstag, 11. Mai, 17.30 bis 19 Uhr, prüfen die Teilnehmer*innen, welche Möglichkeiten das Ehrenamt in Corona-Pandemie-Zeiten bietet, Radikalisierungs- und Polarisierungstendenzen in der Gesellschaft entgegenzuwirken

 

Ehrenamtliches Engagement trägt zentral zur Stärkung des Gemeinwesens bei. Gemeinwohlorientiertes freiwilliges Engagement gilt daher als eine wesentliche Säule des Zusammenlebens und der Demokratie. Die Bedeutung dieses Bereichs zeigt sich in der hohen Anzahl von Bürger*innen, die sich in Sportvereinen, bei Wohlfahrtsverbänden, im kirchlichen oder kommunalen Bereich ehrenamtlich engagieren: Nahezu jeder zweite Mensch in Niedersachsen ist auf diese Weise aktiv.

 

Gleichzeitig zeigen sich in der Gesellschaft nicht erst seit der Corona-Pandemie, aber seither verstärkt sichtbar geworden, zunehmende Tendenzen einer Radikalisierung und Polarisierung. Sprachliche Entgleisungen, beleidigende „Hate Speech“ on- wie offline oder auch Einschüchterungs- und Bedrohungsversuche beispielsweise gegenüber Menschen, die im kommunalpolitischen oder öffentlichen Bereich tätig sind, sind inzwischen an der Tagesordnung.

 

Inwiefern bietet ehrenamtliches Engagement die Möglichkeit, weitere Polarisierung zu vermeiden und Entfremdungstendenzen umzukehren? Vermag es dies überhaupt zu leisten, oder droht nicht umgekehrt eine Gefahr für das bürgerschaftliche Engagement durch die Fliehkräfte in der Gesellschaft?

 

Die Veranstaltung ist kostenlos.

 

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Anmeldung hier bis Sonntag, 9. Mai.