Abbruch und Neubau AWO-Wohn- und Pflegeheim Wolfenbüttel

Abbruch und Neubau
AWO-Wohn- und Pflegeheim Im Kamp

Kamp 3-6

38300 Wolfenbüttel

Baubeginn: Frühjahr 2016

Eröffnung: Juni 2020

 

Ansprechpartner:

Ellen Arndt

Tel.: 0 53 31 / 9 03 31 - 0

kamp@awo-bs.de

Alles ist neu!

Wolfenbüttel. Das AWO-Wohn- und Pflegeheim Im Kamp wurde von 2016 bis 2020 am vorhandenen Standort neu gebaut. Abbruch und Neubau umfassten drei Bauabschnitte. Für jeden Bauabschnitt wurde ein Jahr benötigt. Die Baumaßnahmen erfolgten während des laufenden Heimbetriebs.

 

Seit 1971 werden im AWO Wohn- und Pflegeheim Im Kamp 144 Bewohner*innen auf höchstem Niveau pflegerisch versorgt. Damals bei der Eröffnnung konnte das neue Haus Zimmer mit Modellcharakter vorweisen. In 82 Einzel und 31 Doppelzimmer, mit Waschbecken und Toiletten im Zimmer sowie barrerefrie Pflegebäder in den Wohnbereichen, konnten sich die Bewohner*innen heimisch fühlen. Dreibettzimmer wurden damals schon nicht mehr vorgehalten, was damals eine Besonderheit darstellte.

Im Laufe der Zeit war das Gebäude zwar noch sehr gemütlich und verfügte über Charme, die Albbausubstanz verlangte jedoch nach Sanierung.

 

Den Verantwortlichen war schnell klar, dass nur ein Neubau in Betracht kam.

 

Die AWO investierte über die gesamte Bauzeit hinweg mehr als 15 Mio. Euro, um für die Bewohner*innen eine moderne und helle Einrichtung zu schaffen.   

 

 

Das ist neu

Im  Neubau wohnen 167 Menschen in 161 Einzel- und 3 Doppelzimmern. Ein Novum sind drei Partner*innenzimmer: jeweils zwei nebeneinander liegende Einzelzimmer, die durch eine Tür verbunden sind. Ideal sind diese Zimmer für Paare, die entweder in einem Zimmer wohnen und dem anderen Zimmer schlafen können oder einfach nur durch die Tür enger miteinander verbunden sind.   

 

Die Zimmer sind insgesamt geräumiger und heller: Jedes Zimmer hat bodentiefe Fenster. Alle Zimmer sind mit einer geräumigen Nasszelle mit eigener Dusche, WC und Waschbecken ausgestattet.

 

Das Haus enthält zwei lichtdurchflutete Atrien, um die jeweils im Innenbereich verglaste Flure herumführen. Das gesamte Haus kommt heller, luftiger und freundlicher einher als bisher.


Neben den Atrien sind auch zwei große Dachterrassen etwas ganz Besonderes. Bei schönem, klarem Wetter hat man so einen Blick bis in das Umland der Stadt Wolfenbüttel.

 

Im Erdgeschoss eines der beiden Atrienbereiche befindet sich ein geschlossener beschützter gerontopsychiatrischer Bereich. Die neuen Räumlichkeiten unterstützen den vorhandenen Bewegungsdrang zum Wohle der Bewohner*innen. Auch steht den 22 Bewohner*innen ein speziell für sie zugeschnittender Gartenbereich mit einem überdachten Sitzplatz zur Verfügung.

 

Ein besonders geräumiges Restaurant kann auch als Festsaal für Veranstaltungen genutzt werden.

 

 

Baumaßnahmen während des Heimbetriebs - was bedeutete das für die Bewohner*innen?

 

Der AWO-Bezirksverband Braunschweig ist Träger von elf AWO-Wohn- und Pflegeheimen und verfügt über jahrelange und umfangreiche Erfahrungen im Hinblick auf Sanierungs- und Neubaumaßnahmen von stationären Einrichtungen im laufenden Betrieb.

 

Es ist stets gelungen, mögliche Einschränkungen für Bewohner*innen auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. Statt sich von den Maßnahmen gestört zu fühlen, haben die meisten Bewohner*innen den Fortgang der Bauarbeiten mit Interesse und Neugier verfolgt, Tipps und Anregungen gegeben und sich auf ihr verschönertes, komfortableres neues Zuhause gefreut.

 

Während der Baumaßnahmen im AWO-Wohn- und Pflegeheim Im Kamp wurde die Anzahl der Plätze durchgehen aufrecht erhalten.

 

Die Mitarbeiter*innen können die Pflege der Bewohner*innen nun in angemessen großzügig gestalteten Arbeitsbereichen durchführen. Ebenfalls steht den Mitarbeiter*innen seit Bezug des ersten Bauabschnittes eine EDV-gestützte Pflegedokumentation mit moderner Tablettechnik zur Verfügung. So kann die Pflegekraft mit dem Tablet die Versorgung durchführen und dies gleich danach dokumentieren. Dies bedeutet eine erhebliche Erleichterung im Pflegealltag.

 

Allen Bewohner*innen, den Angehörigen und Betreuer*innen sowie den Ärzt*innen und Behörden danken wir für das in der gesamten Bauphase entgegengebrachte Vertrauen, die Geduld und die teilweise auch starken Nerven. Es ist ein gelungender Bau entstanden. Besonderer Dank gilt zudem allen Mitarbeiter*innen, die mit großer Kreativität, Flexibilität und auch einer Prise Humor die Zeit mit uns gemeinsam erfolgreich gestaltet haben.

 

 

Die Kosten 


Die Kosten des Bauvorhabens betrugen rund 17 Mio Euro.