Informationen zum Corona-Virus

Auf dieser Seite finden Sie alle aktuellen Meldungen des AWO-Bezirksverbands Braunschweig zum Thema Corona-Virus.

Corona in AWO-Wohn- und Pflegeheimen

Region Braunschweig. Derzeit gibt es keine Corona-Fälle in unseren AWO-Wohn- und Pflegeheimen.

Stand: 28. Juli 2021

Fortsetzung des Kita-Betriebs in Braunschweig ab dem 12. April 2021

Braunschweig. Die Stadt Braunschweig hat am 9. April 2021 aktuelle Informationen zur Fortsetzung des Betriebs in den Kindertagesstätten ab dem 12. April 2021 veröffentlicht:

"Liebe Eltern,

nachdem die Stadt Braunschweig den kritischen Wert der 100er-Inzidenz gemäß der amtlichen Veröffentlichung des Niedersächsischen Landesgesundheitsamts1 erstmals am Samstag, den 3.April 2021 unterschritten hatte, ist der Inzidenzwert kontinuierlich täglich bis zum gestrigen Donnerstag auf den Inzidenzwert von 66,6 gesunken. Am heutigen Freitag den 9. April ist der Inzidenzwert auf 71,8 wiederum leicht angestiegen, was aber durch den Meldeverzug über die Osterfeiertage auch so erwartet werden musste.

 

Freitag der 9. April ist nunmehr der 7. Tag nach der Unterschreitung des Schwellenwertes. Gemäß der Coronaverordnung des Landes Niedersachsen ist ab dem 7. Tag der Unterschreitung der100er-Inzidenz nun einzuschätzen, ob davon auszugehen ist, dass der Wert dauerhaft niedriger als 100 bleibt und daher ggf. die Allgemeinverfügung zur Hochinzidenz aufzuheben wäre.

 

Da die Entwicklung der Infektionszahlen am heutigen Freitag vorerst abzuwarten war, zudem der Meldeverzug ca. 1 Woche benötigt, bevor die Infektionszahlen auch ein realistisches Abbild der Situation wiedergeben und zudem weitere Entscheidungen zwischen Bund und Ländern anstehen, wurde heute in der Gefahrenabwehrleitung festgelegt, erst in der kommenden Woche eine Entscheidung über die Rücknahme der Hochinzidenz herbeizuführen.

 

Aktuell sind - trotz deutlich eingeschränktem Notbetrieb - allein in 16 Braunschweiger Kindertagesstätten Kinder und Beschäftigte von Coronainfektionen betroffen. Anders als noch in den ersten beiden Wellen verbreitet sich die Infektion mittlerweile auch im Kreis der Kinder deutlich schneller. Dies wird auch deutlich belegt anhand der hohen Zahl der betroffenen Einrichtungen und Personen, zumal die Kitas aktuell im Notbetrieb sind und ohnehin nur max. 50 % der Betreuungsplätze bereitstellen.

 

Sollte sich die Gesamtinzidenz in der Stadt Braunschweig unterhalb der 100er Grenze stabilisieren, wird natürlich die Rücknahme der Allgemeinverfügung zur Hochinzidenz erfolgen und die Kitas auch in den eingeschränkten Regelbetrieb zurückkehren.

 

Allerdings ist bereits jetzt durch die vergleichsweise viel höhere Zahl der Infektionen in den Kitas zu erwarten, dass in dieser dritten Infektionswelle das Infektionsgeschehen in den Kitas deutlich umfänglicher ausfallen wird. Es ist daher auch bei Rückkehr in den Regelbetrieb mit deutlichen Einschränkungen, z.B. durch Quarantänemaßnahmen im Kitabetrieb zu rechnen. Erfahrungswerte anderer Kommen belegen dies ebenfalls.

 

Der sehr späte Zeitpunkt des Informationsschreibens ist der aktuellen Entwicklung des Infektionsgeschehens in den Braunschweiger Kitas geschuldet, da die Zunahmen der Infektionen im früh-kindlichen Bereich, die Entscheidung für alle Beteiligten zunehmend noch schwerer machen. Bei der Abwägung zwischen gesundheitlichen Aspekten des Infektionsschutzes und den Betreuungserfordernissen von Familien und berufstätigen Eltern kann und darf es für uns alle aber letztlich nur die Orientierung an der Gesundheit der Kinder geben.

 

Weitere Informationen können auch der aktuellen Pressemitteilung auf der Internetseite der Stadt Braunschweig entnommen werden.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

I.A. Martin Albinus

(Fachbereichsleiter)"

Kita in Bad Lauterberg vorübergehend geschlossen

Bad Lauterberg. Eine Corona bedingte Teilschließung der AWO-Kita Bad Lauterberg erfolgt ab dem 22. März 2021. Ein Kind der Krippengruppe wurde positiv auf Corona getestet.  15 Krippenkinder und zwei Fachkräfte befinden sich nun bis zum 04.04.2021 in der häuslichen Quarantäne.

In Abstimmung mit der Stadt Bad Lauterberg werden vorsorglich auch die drei Kindergartengruppen mit jeweils 25 Kindern bis einschließlich Dienstag, dem 23. März, zum Schutz der Kinder geschlossen und das Kita-Personal wird getestet.

Kindertagesstätten bleiben weiterhin geschlossen

Braunschweig / Hannover. Das Niedersächsische Kultusministerium hat  die Trägerverbände von Kindertageseinrichtungen und Schulkindbetreuungseinrichtungen über die weiteren Corona-Maßnahmen informiert:

 

Die Kindertagesstätten und die Schulkindbetreuungsgruppen sind im Grundsatz weiterhin bis zum 28.02.2021 gesetzlich geschlossen und werden im Szenario C betrieben. Das bedeutet: Wir bieten weiterhin eine Notbetreuung in der Regel bis zur Hälfte der üblichen Gruppengröße, zu den Ihnen bereits bekannten Kriterien für die Vergabe der Notbetreuungsplätze, an (Krippe bis 8 Kinder, Kindergarten bis 13 Kinder, Hort bis 10 Kinder).

 

Die niedersächsische allgemeine Corona-Verordnung wird demnächst geändert und veröffentlicht.

 

Die tiefgreifenden Maßnahmen zur Kontaktreduzierung haben in den vergangenen Wochen zu einem deutlichen Rückgang des Infektionsgeschehens geführt. Leider breiten sich gleichzeitig verschiedene Varianten des Coronavirus mit veränderten Eigenschaften weiter aus.

 

Wir bitten Sie daher um Verständnis, dass die weitere landesweite Schließung der Bildungseinrichtungen und die Kontaktbeschränkungen in den nächsten Wochen grundsätzlich beibehalten werden müssen.

 

Vielen Dank und bitte bleiben Sie gesund.

AWO: Neue Landesverordnung erhöht den Schutz in Pflegeheimen

Region Braunschweig. "Die neue Niedersächsische Corona-Verordnung wird in Teilen den Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner in den Wohn- und Pflegeheimen noch weiter verbessern", ist sich Vorstandsvorsitzende des AWO-Bezirksverbandes Braunschweig Rifat Fersahoglu-Weber sicher. Er mahnt allerdings zugleich: "Wir haben erlebt, welche tragischen Auswirkungen der Virus haben kann. Um alle Schutzmaßnahmen umsetzen zu können benötigen wir Hilfe von Freiwilligen oder die Amtshilfe der Bundeswehr, damit wir die Pflegekräfte nicht überlasten."

 

Der AWO-Bezirksverband Braunschweig betreibt insgesamt elf Wohn- und Pflegeheime mit knapp 1.500 Pflegeplatzen in der Region zwischen Harz und Heide. "Der Virus hat uns in mehreren unserer Häuser in den vergangenen 10 Monaten gezeigt welche Gefahr von ihm ausgeht. Der Viruseintrag und die Verbreitung geschieht quasi unsichtbar und hat für Bewohnerinnen und Bewohner als auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fatale Folgen", sagt Fersahoglu-Weber. Derzeitig gibt es in drei AWO-Wohn-und Pflegeheimen ein Ausbruchsgeschehen. In einer Braunschweiger Einrichtung sind inzwischen 35 Bewohner und Mitarbeitende genesen. Derzeitig noch 12 Bewohnerinnen und Bewohner und 6 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter infiziert. Zwei Bewohner sind im Verlauf des Infektionsgeschehens verstorben. Im AWO-Wohn- und Pflegeheim Helmstedt sind 15 Bewohner und Mitarbeiter nach einer Infektion wieder genesen. Derzeitig sind noch 19 Bewohner und 12 Mitarbeitende infiziert. In Verbindung mit dem Corona-Virus sind 12 Menschen verstorben. Im AWO-Wohn- und Pflegeheim Königslutter hatten sich in den vergangenen Wochen 75 Bewohner und 33 Mitarbeitende mit dem Corona-Virus infiziert. Hiervon gelten 31 Seniorinnen und Senioren und 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als genesen. 15 Bewohner sind im Verlauf des Ausbruchsgeschehens verstorben. "Das Ausbruchsgeschehen in Königslutter hat uns zu der Maßnahme bewogen 28 Bewohnerinnen und Bewohner in andere Einrichtungen vorübergehend zu verlegen, um die pflegerische Versorgung im Haus weiterhin sicherzustellen. Fünf Bewohner wurden aktuell zurückverlegt, da sie im Rahmen der Aufhebung der Quarantäne positiv auf Corona getestet wurden", beschreibt Rifat Fersahoglu-Weber. Mit dieser Maßnahme soll die Ausbreitung in den gastgebenden Häusern vermieden werden.

 

"Diese Zahlen zeigen die fatalen Auswirkungen, die das Virus in Pflegeeinrichtungen trotz verschärfter und zertifizierter Hygienestandards anrichten kann. Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen der verstorbenen Bewohnerinnen und Bewohner. Ein besonderer Dank gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in allen Arbeitsbereichen der Wohn- und Pflegeheime, die inzwischen seit Monaten überdurchschnittliche Leistungen erbringen und körperlich und psychisch mit enormen Belastungen umgehen müssen", sagt Rifat Fersahoglu-Weber. "Die Kolleginnen und Kollegen wollen immer für die Bewohnerinnen und Bewohner da sein und gehen dabei an ihre Leistungsgrenze."

 

Die neue Corona-Verordnung legt fest, das alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zukünftig vor jedem Dienstbeginn mit einem Schnelltest auf das Corona-Virus getestet werden müssen. Bisher war dies zwei Mal pro Woche der Fall. "Diese Maßnahme macht Sinn und erhöht weiter die Sicherheit", sagt Fersahoglu-Weber und führt aus: "Die Umsetzung ist mit eigenem Personal nicht auf Dauer umsetzbar. Die Kolleginnen und Kollegen sind jetzt schon an der Belastungsgrenze und die nicht ausreichende Personalausstattung lässt dies nicht zu. Wir werden die Möglichkeit des Amtshilfeersuchens bei der Bundeswehr nutzen, damit diese Maßnahmen umgesetzt werden können. Bedauerlich finden wir, dass die tägliche Testpflicht nicht auf die Besucher der Wohn- und Pflegeheime ausgeweitet wurde." Besucher können einen bis zu 72 Stunden alten negativen Schnelltest vorlegen und erhalten Zutritt. "Dies ist unverständlich und reduziert ein mögliches Infektionsrisiko durch diese Personengruppen nicht", sagt Fersahoglu-Weber.

AWO für Corona-Schutzimpfung

Zur Bildergalerie "Ich lasse mich impfen, weil ..." (auf das Bild klicken)

Region Braunschweig. Der AWO-Bezirksverband Braunschweig wünscht sich eine große Beteiligung an der Corona-Schutzimpfung und fordert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Freundinnen und Freunde der AWO zur Beteiligung an der aktuellen Kampagne auf. "Sagen Sie uns, warum Sie die Corona-Schutzimpfung machen lassen oder vielleicht sogar bereits machen lassen haben", sagt Verbandssekretär Falk Hensel. "Wir werben seit einigen Wochen für die Möglichkeit, sich impfen zu lassen, und jetzt geben wir auch allen die Möglichkeit zu sagen, warum Sie sich impfen lassen."

 

Der AWO-Bezirksverband Braunschweig spricht sich für die Corona-Schutzimpfung aus. "Wir wissen, dass es derzeit bei einigen Menschen noch Skepsis und vorsichtige Zurückhaltung gibt. Hier empfehlen wir einen Blick auf die Internetseite des Robert Koch-Instituts. Dort werden inzwischen viele Fragen rund um den Impfstoff, die Risiken und die Verträglichkeit beantwortet. Beteiligen Sie sich bitte an unserer Kampagne und zeigen Sie Gesicht für die Corona-Schutzimpfung", verdeutlicht Vorstandsvorsitzender Rifat Fersahoglu-Weber.

 

Und so geht es:

Drucken Sie sich das entsprechende Plakat (Ich lasse mich Impfen / Ich habe mich impfen lassen) aus und schreiben Sie auf, warum Sie sich für die Impfung entscheiden. Seien Sie kreativ und nennen Sie Ihren Beweggrund.

Einige mögliche Gründe haben wir hier zusammengestellt:

Ich lasse mich impfen, weil

- ich mich schützen will.

- die Maske weg muss.

- wir Corona besiegen müssen.

- wir alle zusammenhalten müssen.

- .....

Nun machen Sie von sich und dem Plakat ein Foto oder bitten Sie eine Kollegin/einen Kollegen, Sie zu fotografieren. Das Bild senden Sie bitte per Mail an socialmedia@awo-bs.de. Wir würden die Bilder dann auf unseren Socialmedia-Kanälen, auf unserer Website und evtl. in weiteren AWO-Publikationen veröffentlichen. Mit dem Versand des Fotos an uns erklären Sie sich mit der Veröffentlichung einverstanden.

 

Nicht vergessen: Nennen Sie uns Ihren Namen (wenn Sie wollen), damit wir die Fotos richtig betiteln können. Wir freuen uns auf zahlreiche Fotos von Ihnen und Ihren Kolleginnen und Kollegen, den AWO-Mitgliedern, den Bewohnerinnen und Bewohnern und den Angehörigen.

 

Das Ziel der AWO ist es, die Klienten, die Mitarbeitenden und die Angehörigen zu schützen. Die beste Möglichkeit ist derzeitig die Corona-Schutzimpfung. Bitte machen Sie mit und zeigen Sie Gesicht.

 

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Erste Corona-Impfung im AWO-Wohn- und Pflegeheim Salzgitter-Thiede

Eine Bewohnerin des AWO-Wohn- und Pflegeheims Salzgitter-Thiede lässt sich gegen Corona impfen.

Salzgitter-Thiede. Nahezu alle Bewohner*innen haben sich beim Impf-Auftakt am Donnerstag, 7. Januar,  im AWO-Wohn- und Pflegeheim Salzgitter-Thiede impfen lassen. Mit der Impfung der Senior*innen wird es künftig mehr Schutz gegen das Corona-Virus in der Einrichtung geben.

 

Rund zwei Drittel der Mitarbeiter*innen haben ebenfalls die Möglichkeit der Impfung genutzt. „Wir werben weiterhin dafür, sich impfen zu lassen“, sagt der Vorstandsvorsitzende des AWO-Bezirksverbandes Braunschweig, Rifat Fersahoglu-Weber. Derzeit gibt es bei einigen wenigen Pflegekräften noch Skepsis und vorsichtige Zurückhaltung. „Auf der Internetseite des Robert Koch-Instituts werden inzwischen viele Fragen rund um den Impfstoff, die Risiken und die Verträglichkeit beantwortet“, erläutert Rifat Fersahoglu-Weber. Er empfiehlt, dieses Informationsangebot zu nutzen: „Das Risiko, sich mit Corona zu infizieren, ist um ein Wesentliches höher, als Nebenwirkungen durch die Impfung zu bekommen. Die Zulassung des Impfstoffs durch europäische Behörden sichert einen hohen Standard. Der Impfstoff ist sicher.“

 

Ein großer Dank gilt den Impfteams, die in Salzgitter-Thiede sehr professionell an einem Tag die Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen geimpft haben. „Die Impfung gibt Hoffnung und vergrößert den Schutz. Wir müssen jetzt allerdings weiterhin wachsam bleiben und alle Hygiene-Regeln einhalten. Das Corona-Virus ist nicht weg“, sagt Fersahoglu-Weber. 

Pflegepersonal im AWO-Wohn- und Pflegeheim Königslutter wird entlastet

Königslutter. Im AWO-Wohn- und Pflegeheim Königslutter gab es in den vergangenen Wochen ein größeres Ausbruchsgeschehen mit dem Corona-Virus. Aktuell sind 64 der im Haus derzeitig lebenden Seniorinnen und Senioren positiv auf Corona getestet. Weiterhin sind derzeitig 29 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem Virus infiziert. Dies führt zu einer stark erhöhten Arbeitsbelastung des verbliebenen Personals. Um der Gefahr der Beeinträchtigung der pflegerischen Versorgung entgegenzuwirken, werden einige Bewohnerinnen und Bewohner zeitweise in andere AWO-Wohn- und Pflegeheime in der Region umziehen.

 

In zwei verschiedene Pflegeeinrichtungen in Braunschweig und Goslar werden voraussichtlich 20 Bewohnerinnen und Bewohner aus dem AWO-Wohn- und Pflegeheim Königslutter am Wochenende vorübergehend umziehen. Die Umzüge finden in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt und dem Krisenstab des Landkreises Helmstedt statt und werden seitens des Krisenstabes unterstützt. Die AWO bedankt sich für die sehr kooperative Zusammenarbeit. Ebenfalls ist die Bereitschaft und Unterstützung der Bewohnerinnen und Bewohner und der Angehörigen maßgeblich gewesen. Alle Bewohnerinnen und Bewohner, die in andere Einrichtungen einziehen, wurden wiederholt negativ auf Corona getestet. Die zeitlich begrenzte Maßnahme führt zu einer nachhaltigen Sicherung der pflegerischen Versorgung aller Bewohnerinnen und Bewohner und entlastet das Personal im AWO-Wohn- und Pflegeheim in Königslutter.

Keine Corona-Infektionen im AWO-Wohn- und Pflegeheim Vechelde

Vechelde, 30.12.2020. Mit Stand vom 28. Dezember gibt es im AWO-Wohn- und Pflegeheim Vechelde keine auf Corona positiv getesteten Bewohnerinnen und Bewohner mehr. Dies hat das Gesundheitsamt des Landkreises Peine dem AWO-Wohn- und Pflegeheim Vechelde am 30. Dezember mitgeteilt. Ab Montag dem 4. Januar dürfen die Bewohnerinnen und Bewohner wieder Besuch empfangen. Voraussetzung ist eine Terminvereinbarung und die Vorlage eines aktuellen negativen Coronatests oder die Durchführung eines Corona-Schnelltests in der Einrichtung. Dies wird zu festgelegten Zeiten für Besucherinnen und Besucher angeboten.

 

In den letzten vier Wochen hatten sich zahlreiche Seniorinnen und Senioren und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Einrichtung mit dem Corona-Virus infiziert und waren zum Teil schwer erkrankt oder sind mit dem Virus verstorben. Für die Bewohner der Einrichtung und für die Mitarbeitenden führte die Situation zu einer besonderen Belastung und zu zahlreichen großen Herausforderungen. Allen Beteiligten gilt hier ein besonderer Dank. Die gute Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt und dem Krisenstab des Landkreises Peine wirkte sich positiv auf die Bewältigung der massiven Herausforderungen aus. Die positive Nachricht des Gesundheitsamtes, dass aktuell keiner der Bewohner positiv auf das Corona-Virus getestet wurde, ist mit großer Erleichterung aufgenommen wurden.

Kampagne "Du für Braunschweig" sucht Helfer*innen für Schnelltests

Foto: Andreas Rudolph

Braunschweig. Mit Unterstützung der Öffentlichen Versicherung Braunschweig sowie den hiesigen Agenturen eventives GmbH und wehyve GmbH startet die Freiwilligenagentur Jugend-Soziales-Sport e. V. in Zusammenarbeit mit engagierten Pflegeeinrichtungen die neue Kampagne „Du für Braunschweig“. Die Pflegeeinrichtungen der Region bitten dringend um Unterstützung bei der Durchführung der Corona-Schnelltests – damit den Bewohnern die Möglichkeit gegeben wird, über die Feiertage ihre Angehörigen zu sehen und die Einrichtungen auch in Zukunft den Verpflichtungen nach Corona-Tests für ihre Mitarbeiter nachkommen können.

 

Die Pflegeeinrichtungen, sie leiden ohnehin schon unter dem vielbesprochenen Fachkräftemangel. Und in diesem Jahr reihten sich zahlreiche neue Herausforderungen ein. „Erst kam die Corona-Pandemie, dann die damit verbundenen Hygienemaßnahmen – nun die Schnelltests. Unsere Kollegen und Kolleginnen in den Einrichtungen arbeiten ohnehin unter starker Belastung, nun ist all dies kaum noch zu bewältigen“, schildert Hans Golmann, Geschäftsführer des Vereins ambet, der in der Region mehrere Pflegeeinrichtungen betreibt. Er sagt: „Wenn wir im nächsten Winter gemeinsam Glühwein trinken wollen, dann müssen wir jetzt handeln statt klatschen.“

 

 Es sei nicht zumutbar, dass die Mitarbeitenden etwa in den Einrichtungen gleichzeitig die pflegebedürftigen Menschen gut versorgen, zahllose Schnelltestes durchführen und gleichzeitig Stand-by für alle weiteren Notfälle zur Verfügung stehen können. Der Gesundheitsschutz für Bewohner und Pflegende müsse auch an den Feiertagen und darüber hinaus ermöglicht werden. Doch dafür wird nun dringend Unterstützung benötigt.

 

Bewohnern Teilhabe am sozialen Leben ermöglichen

 

In Zusammenarbeit mit vielen Engagierten rund um die Braunschweiger Agenturen eventives und wehyve entstand mit Unterstützung der Freiwilligenagentur Jugend-Soziales-Sport deshalb die neue Kampagne „Du für Braunschweig“, die bereits heute gestartet ist. Das Sozialdezernat der Stadt Braunschweig unterstützt die Aktion ebenfalls. „Eine Pandemie wie diese ist ohne zivilgesellschaftliches Engagement nicht zu bewältigen. Wir sind froh und dankbar über jeden und jede, die mit anpacken kann. Es kann nur gemeinsam gelingen“, erläutert dazu Dr. Christine Arbogast, Sozialdezernentin der Stadt Braunschweig. Matthias Bertram, Projektmitarbeiter bei der Freiwilligenagentur, ergänzt: „Ich finde es wichtig, dass die Bewohner und Bewohnerinnen der Einrichtungen nicht isoliert sind, sondern eine Teilhabe am sozialen Leben möglich ist – und das insbesondere an den anstehenden Feiertagen.“ Er sei froh, dass das Engagement dafür aus der Zivilgesellschaft komme, „ganz im Sinne von: nicht nur nehmen, sondern auch geben“.

 

Ohne zusätzliche Unterstützung ist es nicht möglich, die notwendigen Tests durchzuführen. Als freiwilliger Helfer kann sich grundsätzlich jeder melden – Erfahrungen aus dem Gesundheits- bzw. Medizin-Bereich sind gerne gesehen, allerdings keine Voraussetzung. „Es geht nicht nur um die Durchführung der Schnelltests selbst, sondern vor allem auch um organisatorische sowie administrative Unterstützung im Zusammenhang mit den Tests“, erklärt Golmann. Der Druck sei groß: „Alleine werden wir das so nicht mehr schaffen.“

 

„Jetzt gilt es, schnell zu handeln“

 

Über die Webseite www.du-fuer-braunschweig.de gelangen Interessierte zu grundsätzlichen Informationen zu der Aktion und können sich als Helfer registrieren. Diverse Ehrenamtliche und andere Unterstützer, die sich in der Region bereits in Projekten engagieren, erzählen dort zudem „ihre“ Geschichte – warum es wichtig ist, sich für die Gesellschaft einzusetzen. Mit Blick auf den Prozess der Registrierung bittet Freiwilligenagentur-Mitarbeiter Bertram darum, dass „dabei auch Kontaktdaten und verfügbare Zeiten hinterlegt werden, sodass wir bestmöglich planen und die Freiwilligen bestenfalls im Umfeld ihres Wohnortes einteilen können.“

 

Wesentlich unterstützt wird „Du für Braunschweig“ von der Öffentlichen Versicherung Braunschweig. „Für uns als regionales Unternehmen ist es wichtig, diejenigen im Blick zu behalten, die am meisten unter der aktuellen Situation leiden. Wir möchten uns besonders bei allen Organisatoren und Helfern bedanken, die sich für dieses wichtige Anliegen stark machen. Für uns ist es toll zu sehen, dass bei Du für Braunschweig die gesamte Region mit einbezogen wird und zusammenhält“, so Friederike Kühn aus der Unternehmenskommunikation der Öffentlichen. Das unterschreiben auch die beteiligten Agenturen. Babak Khosrawi-Rad, Geschäftsführer der eventives GmbH, fügt hinzu: „Hier gilt es jetzt schnell zu handeln. In den hiesigen Agenturen steckt derweil viel kreatives Potential, das sich in einem solchen Vorhaben einbringen lässt.“

 

Eine nachhaltige Plattform für die Freiwilligensuche

 

Tiemo Böhm, Bereichsmanager Senioren & Pflege bei dem AWO Bezirksverband Braunschweig und gleichwohl Ideengeber und Mitinitiator der Aktion, ist glücklich über das Engagement aus der Kultur- und Kreativwirtschaft: „Ich bin total begeistert von dem Einsatz, den alle Beteiligten in das Vorhaben stecken, und gleichzeitig überrascht, wie schnell die Kampagne auf die Straße gebracht wurde.“ Es sei toll zu sehen, dass die Kreativszene dem wichtigen Pflegethema ihre Aufmerksamkeit widme. „Außerdem ist es schön, dass mit ‚Du für Braunschweig‘ etwas Nachhaltiges geschaffen wurde.“ Tatsächlich soll die Webseite www.du-fuer-braunschweig.de zukünftig für unterschiedlichste Projekte und Vorhaben eingesetzt werden, bei denen in der Region ehrenamtliche Hilfe benötigt wird.

 

Weitere Informationen zu der Kampagne „Du für Braunschweig“ sowie die Möglichkeit der Registrierung als Helfer gibt es auf www.du-fuer-braunschweig.de, in den sozialen Medien ist sie auf www.instagram.com/dufuerbraunschweig und www.facebook.de/dufuerbraunschweig vertreten.


PRESSEKONTAKTE

 

Du für Braunschweig

Falk-Martin Drescher | Presse / Kommunikation

wir@du-fuer-braunschweig.de | +49 177 23 53 84 2

 

Freiwilligenagentur Jugend-Soziales-Sport e. V.

Oliver Ding | Presse / Engagement-Beratung

o.ding@freiwillig-engagiert.de | +49 531 48 11 020

 

Öffentliche Versicherung Braunschweig

Sebastian Heise | Pressestelle / Unternehmenskommunikation

sebastian.heise@oeffentliche.de | +49 531 202 14 49

Aktuelle Infektionszahlen in Einrichtungen im Landkreis Helmstedt

Landkreis Helmstedt. Bewohnerinnen und Bewohner und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AWO-Wohn- und Pflegeheime Glockbergstraße in Helmstedt und in Königslutter sind derzeitig von einer Corona-Infektion betroffen. Die Anzahl der erkrankten Personen hat sich in dieser Woche noch einmal erhöht.

 

Im AWO-Wohn- und Pflegeheim Helmstedt sind derzeitig zwölf Seniorinnen und Senioren und fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter infiziert. Zwei Personen befinden sich derzeitig im Krankenhaus. Insgesamt waren bisher drei Bewohnerinnen und Bewohner mit dem Corona-Virus verstorben.

 

Im AWO-Wohn- und Pflegeheim Königslutter sind 51 Bewohnerinnen und Bewohner und elf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Corona infiziert. Vier Seniorinnen und Senioren befinden sich im Krankenhaus. Es wurden Isolationsbereiche für die Infizierten geschaffen. Die Maßnahmen erfolgen in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Helmstedt.

 

Ziel ist es weiterhin jegliche Infektion mit dem Corona-Virus für Bewohnerinnen und Bewohner als auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auszuschließen. Ein großer Dank gilt allen Kolleginnen und Kollegen in den Pflegeeinrichtungen, die seit Monaten unter besonders erschwerten Bedingungen arbeiten.

Besuchsverbot im AWO-Wohn- und Pflegeheim Königslutter

Königslutter. Im AWO-Wohn- und Pflegeheim Königslutter wurden neun Bewohnerinnen und Bewohner und eine Mitarbeiterin positiv auf das Corona-Virus getestet. Für die Einrichtung besteht ein Besuchsverbot.

 

Weiterhin besteht ein Besuchsverbot für das AWO-Wohn- und Pflegeheim in Helmstedt. Hier haben sich bisher zehn Bewohnerinnen und Bewohner und fünf Mitarbeitende mit COVID 19 infiziert. Eine Bewohnerin war mit dem Virus verstorben.

Betriebskita Klinikum muss schließen

Braunschweig. Auf Weisung des Gesundheitsamtes der Stadt Braunschweig wird die AWO-Betriebskindertagesstätte Städtisches Klinikum bis zum 21. Dezember geschlossen. Grund für die Schließung ist die Erkrankung von mehreren Kindern mit dem Corona-Virus.

Bewohner des AWO-Wohn- und Pflegeheims Helmstedt positiv getestet

Helmstedt. Zwei Mitarbeiterinnen und drei Bewohnerinnen und Bewohner des AWO-Wohn- und Pflegeheims Glockbergstraße in Helmstedt wurden positiv auf das Corona-Virus getestet. Eine der positiv getestete Seniorin (98) ist am Mittwoch verstorben. Die AWO drückt den Angehörigen ihr Mitgefühl aus.

 

Es besteht ein Besuchsverbot für die Einrichtung. Die weiteren Maßnahmen werden in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Helmstedt verabredet und umgesetzt.

AWO-Wohn- und Pflegeheim Vechelde: Aktuelle Infektionszahlen

Vechelde. Zur Sicherung der pflegerischen Versorgung sind am vergangen Freitag 16 Bewohnerinnen und Bewohner des AWO-Wohn- und Pflegeheims Vechelde in andere stationäre Pflegeeinrichtungen der AWO vorübergehend umgezogen. Derzeitig sind 16 Bewohnerinnen und Bewohner und 19 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem Corona-Virus infiziert. Ein Bewohner (81), der positiv auf das Corona-Virus getestet wurde, ist verstorben. Damit erhöht sich die Anzahl der mit Corona im AWO-Wohn- und Pflegeheim Vechelde Verstorbenen auf acht. Für die Einrichtung gilt weiterhin ein Besuchsverbot.

Corona-Infektionen bestätigt

Braunschweig. Am Freitag wurden bei 240 Bewohnerinnen und Bewohnern und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des AWO-Wohn- und Pflegeheims Heidberg Abstriche für einen Corona-Test durchgeführt. Schnelltests hatten zuvor bei einigen Bewohnern positive Testergebnissen angezeigt. Die PCR-Tests haben ergeben, dass insgesamt 19 der 130 Bewohner im Alter zwischen 77 und 98 Jahren und vier Mitarbeitende mit dem Corona-Virus infiziert sind.

 

Die betroffenen Seniorinnen und Senioren sind isoliert. Es ist in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt der Stadt Braunschweig geplant weitere Corona-Tests in dieser Woche durchzuführen. Für das AWO-Wohn- und Pflegeheim Heidberg gilt ein Besuchsverbot.

Pflegerische Versorgung im AWO-Wohn- und Pflegeheim Vechelde weiterhin sichergestellt

Vechelde. Im AWO-Wohn- und Pflegeheim Vechelde gab es in den vergangenen Wochen ein größeres Ausbruchsgeschehen mit dem Corona-Virus. Auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind von der Corona-Infektion betroffen. Dies führt zu einer stark erhöhten Arbeitsbelastung des verbliebenden Personals. Um der Gefahr der Beeinträchtigung der pflegerischen Versorgung entgegenzuwirken, sind einige Bewohnerinnen und Bewohner zeitweise in andere AWO-Wohn- und Pflegeheime in der Region umgezogen.

 

In drei verschiedene Pflegeeinrichtungen in Braunschweig und Salzgitter sind insgesamt 16 Bewohnerinnen und Bewohner aus dem AWO-Wohn- und Pflegeheim Vechelde am Freitag vorübergehend umgezogen. Zwei weitere Bewohnerinnen und Bewohner werden am Montag umziehen. Die Umzüge finden in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt und dem Krisenstab des Landkreises Peine statt und werden durch die Rettungsleitstelle koordiniert. Die AWO bedankt sich für die sehr reibungslose Zusammenarbeit. Ebenfalls ist die Bereitschaft und Unterstützung der Bewohnerinnen und Bewohner und der Angehörigen maßgeblich gewesen. Alle Bewohnerinnen und Bewohner, die in andere Einrichtungen einziehen, wurden wiederholt negativ auf Corona getestet und haben die Infektion bereits durchlebt. Die zeitlich begrenzte Maßnahme führt zu einer nachhaltigen Sicherung der pflegerischen Versorgung aller Bewohnerinnen und Bewohner.

Alle Bewohner und Mitarbeiter werden getestet

Braunschweig. Im AWO-Wohn- und Pflegeheim Dresdenstraße im Braunschweiger Stadtteil Heidberg wurde bei zwölf Bewohnerinnen und Bewohnern und einer Mitarbeiterin durch Schnelltests eine Virus-Infektion festgestellt. Am Freitag, dem 11. Dezember, werden in enger Abstimmung mit der Heimaufsicht und dem Gesundheitsamt der Stadt Braunschweig alle Bewohner und Mitarbeiter mit einem PcR-Test abgestrichen um eine Infektion mit dem Corona-Virus zu überprüfen. Die Testung wird durch die Feuerwehr und weitere Helferinnen und Helfer durchgeführt. Das AWO-Wohn- und Pflegeheim im Heidberg bietet Platz für 130 Bewohnerinnen und Bewohner und es arbeiten insgesamt rund 140 Personen in der Einrichtung.

Erste Bewohner und Mitarbeiter sind genesen

Vechelde. Die in dieser Woche erneut durchgeführte Reihentestung aller Bewohner und Mitarbeiter im AWO-Wohn- und Pflegeheim Vechelde zeigt, das 30 Bewohner, die zuvor positiv auf Corona getestet wurden, inzwischen als genesen gelten. Der erneute Corona-Test ist negativ ausgefallen. 17 der negativ getesteten Bewohner befinden sich weiterhin in der regulären Quarantäne. Weiterhin sind 13 Mitarbeiter, die zuvor positiv getestet wurden, jetzt negativ getestet. Positiv getestet wurden in der aktuellen Testreihe noch 13 Bewohner und 16 Mitarbeiter. Insgesamt sind inzwischen 50 Bewohner und 29 Mitarbeiter in den vergangenen Wochen positiv auf das Corona-Virus getestet. Insgesamt waren sieben Bewohner mit dem Corona-Virus verstorben.

 

Durch die hohe Anzahl an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des AWO-Wohn- und Pflegeheims Vechelde, die positiv getestet wurden, ist die Arbeitsbelastung der weiteren Mitarbeiter stark gestiegen. Die Sicherung der pflegerischen Versorgung ist beeinträchtigt. Dies hat der AWO-Bezirksverband Braunschweig, als Träger der Einrichtung, der Pflegekasse gemeldet. Eine Information erfolgte auch beim Gesundheitsamt, der Heimaufsicht und dem Krisenstab des Landkreises Peine. Die AWO unterstützt mit Personal aus anderen Pflegeeinrichtungen, die der Verband in der Region betreibt. Die Vechelder Pflegeeinrichtung kann aber auf weitere externe Unterstützung angewiesen sein.

Zwei Gruppen der Betriebskita Kinderwerk geschlossen

Braunschweig. Eine Fachkraft der überbetrieblichen Kindertagesstätte Kinderwerk in Braunschweig, die sich in Trägerschaft des AWO-Bezirksverbands Braunschweig befindet, wurde positiv auf das Corona-Virus getestet. Weitere Mitarbeiterinnen und zahlreiche Kinder befinden sich in Quarantäne. In Absprache mit dem Gesundheitsamt der Stadt Braunschweig werden bis einschließlich 17. Dezember 2020 eine Krippengruppe und eine altersübergreifende Kindergartengruppe geschlossen. Die Eltern wurden von der Einrichtung direkt informiert.

Reihentestung im AWO-Wohn- und Pflegeheim Vechelde

Vechelde. Am vergangenen Wochenende sind zwei Bewohner (85 und 93) des AWO-Wohn- und Pflegeheims Vechelde, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, verstorben. Am heutigen Montag ist ein weiterer Bewohner (69) im Krankenhaus verstorben. Die AWO drückt den Angehörigen ihr Mitgefühl aus.

 

Insgesamt sind inzwischen sieben Bewohnerinnen und Bewohner des AWO-Wohn- und Pflegeheims Vechelde, bei denen eine Infektion mit dem Corona-Virus nachgewiesen werden konnte, verstorben. Bei 47 Bewohnerinnen und Bewohnern wurde das Virus nachgewiesen. In dieser Woche findet eine weitere Reihentestung alle Bewohner und Mitarbeitenden durch das Gesundheitsamt des Landkreises Peine statt.

Weitere Infektionen im AWO-Wohn- und Pflegeheim Vechelde

Vechelde. Im AWO-Wohn- und Pflegeheim wurden weitere Bewohner positiv auf das Corona-Virus getestet. Die Testergebnisse wurden heute übermittelt. Insgesamt sind inzwischen 47 Bewohner und 22 Mitarbeiter positiv auf das Corona-Virus getestet wurden. Derzeit befinden sich vier Bewohnerinnen und Bewohner mit Corona zur Behandlung im Krankenhaus. Eine weitere Bewohnerin (76), die positiv auf das Corona-Virus getestet wurde, ist verstorben. Damit erhöht sich die Anzahl der mit dem Virus Verstorbenen auf vier.

 

Das AWO-Wohn- und Pflegeheim bieten Platz für 91 pflegebedürftige Bewohner und es arbeiten insgesamt 105 Mitarbeitende in der Einrichtung. Die Einrichtung hat Wohnbereiche als Infektionsbereiche definiert und alle positiv getesteten Bewohnerinnen und Bewohner halten sich in diesen Bereichen auf. Mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Peine findet ein fortlaufender enger Austausch statt. In der kommenden Woche werden weitere Reihentestungen durchgeführt.

Zwei Gruppen der AWO-Kita Chemnitzstraße geschlossen

Braunschweig. Eine Fachkraft der AWO-Kindertagesstätte Chemnitzstraße ist positiv auf das Corona-Virus getestet wurden. In Rücksprache mit dem Gesundheitsamt Braunschweig müssen 20 Kinder und 6 Fachkräfte in häusliche Quarantäne. Dies hat zur Folge, dass zwei der vier Gruppen der Kita zunächst bis zum 15. Dezember 2020 geschlossen bleiben. Die Eltern der Kita-Kinder wurden von der Einrichtungsleitung entsprechend informiert.

AWO-Wohn- und Pflegeheim Vechelde: Aktuelle Infektionszahlen

Vechelde. Das Gesundheitsamt des Landkreises Peine hat zu Beginn dieser Woche alle Bewohner und Mitarbeiter im AWO-Wohn- und Pflegeheim Vechelde erneut auf eine Infektion mit dem Corona-Virus getestet. Durch die inzwischen dritte Testreihe konnten weitere Corona-Infektionen nachgewiesen werden. In der Einrichtung wurden insgesamt 40 Bewohnerinnen und Bewohner und 19 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem Virus infiziert. Drei Bewohnerinnen, die sich mit dem Virus infiziert hatten, sind verstorben.

 

Teile des Hauses wurden als Infektionsbereiche definiert und alle positiv getesteten Bewohner halten sich in diesen Bereichen auf. Die positiv auf das Corona-Virus getesteten Bewohner werden ausschließlich von fest definierten Mitarbeitern versorgt.

AWO-Wohn- und Pflegeheim Vechelde: Weitere Bewohnerin verstorben

Vechelde. Im AWO-Wohn- und Pflegeheim Vechelde ist eine Bewohnerin (78), die positiv auf das Corona-Virus getestet wurde, im Krankenhaus verstorben. Damit erhöht sich die Anzahl der mit dem Corona-Virus verstorbenen auf drei Personen. In der Einrichtung wurden insgesamt 30 Bewohnerinnen und Bewohner und 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter positiv auf das Virus getestet.

Das Gesundheitsamt des Landkreises Peine führt in dieser Woche eine weitere Reihentestung aller Bewohner und Mitarbeiter durch. Die Einrichtung steht weiterhin unter Quarantäne. 

AWO-Wohn- und Pflegeheim Vechelde: Aktuelle Infektionszahl

Vechelde. Am Wochenende sind zwei Bewohnerinnen (82 und 84) des AWO-Wohn- und Pflegeheims Vechelde, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, verstorben. Eine Bewohnerin befand sich im Krankenhaus.

 

"Wir müssen leider feststellen, dass selbst unser frühzeitiges und weitreichendes Handeln keine Garantie für einen vollständigen Schutz bieten konnte und das Virus sich tragischer Weise in der Vechelder Einrichtung ausbreiten konnte. Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen der verstorbenen Bewohnerinnen", sagt Rifat Fersahoglu-Weber, Vorstandsvorsitzender des AWO-Bezirksverbands Braunschweig.

 

Im AWO-Wohn- und Pflegeheim Vechelde wurden bisher 30 Bewohnerinnen und Bewohner und inzwischen 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter positiv auf Covid 19 getestet. Zwei Bewohnerinnen sind verstorben und 1 Bewohnerin befindet sich im Krankenhaus.

 

"Wir tun alles dafür, unsere Bewohnerinnen und Bewohner und unsere Mitarbeitenden zu schützen", sagt Rifat Fersahoglu-Weber. "Ein besonderer Dank gilt den Kolleginnen und Kollegen in der Einrichtung, die über das normale Maß hinaus für die Bewohnerinnen und Bewohner da sind und unter erheblichen Druck und mit den erweiterten Schutzmaßnahmen ihre Arbeit professionell fortsetzen."

Weitere Infektionen im AWO-Wohn- und Pflegeheim Vechelde

Vechelde. Im AWO-Wohn- und Pflegeheim Vechelde wurde am Donnerstag dieser Woche eine zweite Reihentestung aller Bewohnerinnen und Bewohner und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durchgeführt. Bereits im ersten Reihentest zu Beginn der Woche wurde bei 19 Bewohnern und bei 12 Mitarbeitenden eine Infektion mit dem Corona-Virus nachgewiesen. Die Ergebnisse der zweite Testreihe wurden am Freitagabend mitgeteilt und es wurde bei weiteren 11 Bewohnern und bei einer Mitarbeiterin die Infektion mit dem Corona-Virus nachgewiesen. Damit sind derzeit 30 Bewohner in verschiedenen Wohnbereichen und 13 Mitarbeitende infiziert. Drei von der Infektion betroffene Bewohner befinden sich im Krankenhaus. Die Einrichtung steht weiterhin unter Quarantäne.

Salzgitter-Bad: Küchenmitarbeiter positiv getestet

Salzgitter. Ein Mitarbeiter der Küche im AWO-Wohn- und Pflegeheim Salzgitter Bad wurde positiv auf das Corona-Virus getestet. Das Gesundheitsamt der Stadt Salzgitter hat eine Quarantäne für die weiteren Mitarbeitenden der Küche angeordnet. Die weiteren Mitarbeitenden werden vom Gesundheitsamt ebenfalls getestet. Die Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner des AWO-Wohn- und Pflegeheims ist weiterhin sichergestellt.

Gesundheitsamt hat alle Bewohner und Mitarbeitenden im AWO-Wohn- und Pflegeheim Vechelde getestet

Vechelde. Auf Grund der aufgetretenen Covid19-Infektionen im AWO-Wohn- und Pflegeheim Vechelde wurden am Montag seitens des Gesundheitsamtes des Landkreises Peine alle Bewohnerinnen und Bewohner und alle Mitarbeitenden der Einrichtung getestet. Die ersten Infektionen wurden in der vergangenen Woche durch Schnelltests identifiziert. Die Testergebnisse der Abstriche des Gesundheitsamtes haben ergeben, dass 12 Mitarbeitende und 19 Bewohnerinnen und Bewohner Corona positiv sind. Zwei der positiv getesteten Bewohnerinnen befinden sich im Krankenhaus. Die Einrichtung steht unter Quarantäne.

Testreihe im AWO-Wohn- und Pflegeheim Querum

Braunschweig. Im AWO- Wohn- und Pflegeheim in Querum wurden 25 Tests unter Bewohnern unter Mitarbeitern durchgeführt, da dort eine externe Mitarbeiterin positiv auf Corona getestet wurde.

Besuchsverbot in Vechelder Pflegeeinrichtung

Vechelde. Im AWO-Wohn- und Pflegeheim Vechelde wurden 18 Bewohner, im Alter zwischen 62 und 93 Jahren, und 2 Mitarbeiter positiv auf Covid 19 getestet. Eine Bewohnerin (82) ist am Wochenende in Krankenhaus verlegt worden.

 

In der vergangenen Woche wurde bei einer Mitarbeiterin die Infektion mit dem Corona-Virus bestätigt. Daraufhin wurden weitere Personen in der Einrichtung getestet. Der betroffene Wohnbereich ist als Isolierbereich ausgewiesen. Insgesamt wurden inzwischen 23 Bewohner und 47 Mitarbeitende per Schnelltest getestet. Das Besuchsverbot für die Einrichtung bleibt bis auf weiteres bestehen. Die weiteren Maßnahmen werden in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Peine verabredet und umgesetzt.

Weitere Person im AWO-Wohn- und Pflegeheim Königslutter positiv getestet

Königslutter. Im AWO-Wohn- und Pflegeheim Königslutter wurde eine weitere Bewohnerin (87) positiv auf das Corona-Virus getestet. Bereits am Anfang der Woche wurde eine Bewohnerin (92) im Rahmen der Krankenhausaufnahme positiv getestet. Die am Dienstag durchgeführten Schnelltests bei 48 Bewohnern und Mitarbeitern haben ein negatives Ergebnis aufgezeigt. Bei der heutigen zweiten Testreihe wurden alle bisher getesteten Personen mit Ausnahme der genannten Bewohnerin negativ getestet. Für den betroffenen Wohnbereich besteht eine Quarantäne-Anordnung. 

AWO-Kita Außengruppe Dannenbüttel geschlossen

Dannenbüttel. Eine Erzieherin der Außengruppe Dannenbüttel der AWO-Kindertagesstätte Westerbeck wurde positiv auf das Corona-Virus getestet. In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt wird die AWO-Kita-Außengruppe Dannenbüttel voraussichtlich bis zum 27. November.2020 geschlossen.

Bewohnerin des AWO-Wohn- und Pflegeheims Königslutter positiv getestet

Königslutter. Eine Bewohnerin (92) des AWO-Wohn- und Pflegeheims Königslutter wurde im Rahmen der Krankenhausaufnahme positiv auf das Corona-Virus getestet. Die Bewohnerinnen und Bewohner und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des betreffenden Wohnbereichs wurden mit Schnelltests des Gesundheitsamts Helmstedt getestet. Alle Tests weisen ein negatives Ergebnis auf. Für den betroffenen Wohnbereich des AWO-Wohn- und Pflegeheim Königslutter besteht ein Besuchsverbot.

Besuchsverbot im AWO-Wohn- und Pflegeheim Salzgitter-Thiede

Salzgitter. Für das AWO-Wohn- und Pflegeheim Salzgitter-Thiede besteht ein Besuchsverbot. Im Rahmen der regelmäßigen Reihentestung wurde eine Verwaltungsmitarbeiterin positiv auf das Corona-Virus getestet. Das Besuchsverbot gilt zunächst bis zum Vorliegen der Ergebnisse der weiteren Reihentestungen. Diese sind für kommende Woche geplant.

AWO-Kita Roseliesstraße geschlossen

Braunschweig. Die AWO-Kindertagesstätte Roseliesstraße in Braunschweig bleibt in Rücksprache zwischen dem Gesundheitsamt und dem AWO-Bezirksverband Braunschweig e.V. bis einschließlich 20.11.2020 Corona-bedingt geschlossen. Zwei Mitarbeiterinnen der Kindertagesstätte wurden positiv auf das Corona-Virus getestet. Das Gesundheitsamt wird mit Eltern der als K1 eingestuften Kinder Kontakt aufnehmen. 

AWO-Kita Ilmenaustrasse öffnet wieder am Montag

Braunschweig. Ein Kind in der AWO-Kita Ilmenaustraße in Braunschweig war an Covid-19 erkrankt. In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt und mit dem Fachbereich Kinder, Jugend und Familie der Stadt Braunschweig wurde die AWO-Kita Ilmenaustraße am 29. Oktober 2020 geschlossen. Am Montag dem 16. November 2020 nimmt die Kindertagesstätte ihren Regelbetrieb wieder auf.

Bewohner des AWO-Wohn- und Pflegeheim Salzgitter-Bad verstorben

Salzgitter. Der Anfang des Monats an Corona erkrankte Bewohner (70) des AWO-Wohn- und Pflegeheim Am Eikel in Salzgitter-Bad ist im Krankenhaus verstorben. "Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen des verstorbenen Bewohners", sagt Rifat Fersahoglu-Weber, Vorstandsvorsitzender des AWO-Bezirksverbandes Braunschweig.

 

Ein weiterer Bewohner (90) und ein Mitarbeiter wurden in den vergangenen Tagen positiv auf das Corona-Virus getestet. Die Bewohner*innen der betroffenen Wohnbereiche werden in Absprache mit dem Gesundheitsamt der Stadt Salzgitter kontinuierlich auf eine Infektion mit dem Corona-Virus getestet. Die regelmäßigen Tests der Mitarbeiter*innen finden weiterhin statt. Für das AWO-Wohn- und Pflegeheim Am Eikel besteht derzeitig ein Besuchsverbot.

 

"Wir tun alles dafür, unsere Bewohnerinnen und Bewohner und unsere Mitarbeitenden zu schützen", sagt Rifat Fersahoglu-Weber. "Ein besonderer Dank gilt den Kolleginnen und Kollegen in der Einrichtung, die über das normale Maß hinaus für die Bewohnerinnen und Bewohner da sind und unter erheblichen Druck und mit den erweiterten Schutzmaßnahmen ihre Arbeit professionell fortsetzen."

Wohnbereich im AWO-Wohn- und Pflegeheim Salzgitter-Bad unter Quarantäne

Salzgitter. Im AWO-Wohn- und Pflegeheim Am Eikel in Salzgitter-Bad ist ein Mitarbeiter positiv auf das Corona-Virus getestet wurden. Der Wohnbereich, in dem der Mitarbeitende gearbeitet hat, steht unter Quarantäne. Die Bewohner*innen des Wohnbereichs werden in Absprache mit dem Gesundheitsamt der Stadt Salzgitter auf eine Infektion mit dem Corona-Virus getestet. Die regelmäßigen Tests der Mitarbeiter*innen finden weiterhin statt. Der Anfang des Monats an Corona erkrankte Bewohner (70) befindet sich seit der positiven Testung im Krankenhaus. Für das AWO-Wohn- und Pflegeheim Am Eikel besteht derzeitig ein Besuchsverbot.

Förderzentrum Lotte-Lemke am 9. November wieder geöffnet

Braunschweig. Ein Kind, das eine AWO-Tagesgruppe in Braunschweig und den Primarbereich des Förderzentrums Lotte Lemke besucht, ist positiv auf Corona getestet worden. Die Tagesgruppe ist ebenso, wie die Lotte-Lemke-Schule bis auf weiteres geschlossen. Im engen Austausch mit dem Gesundheitsamt und weiterer Behörden wird das weitere Vorgehen abgestimmt.

 

Aktualisiert am 06.11.2020:

Die AWO-Tagesgruppe in Braunschweig und das AWO-Förderzentrum Lotte Lemke sind in enger Abstimmung mit den Gesundheitsamt der Stadt Braunschweig ab Montag, dem 9. November 2020 wieder regulär geöffnet.

Keine weitere bestätigte Infektion im AWO-Wohn- und Pflegeheim in Salzgitter-Bad

Salzgitter. Nachdem ein Bewohner (70) des AWO-Wohn- und Pflegeheims Am Eikel in Salzgitter-Bad am Wochenende positiv auf das Corona-Virus getestet wurde sind 31 Bewohner*innen des betreffenden Wohnbereichs und 30 Mitarbeiter*innen getestet wurden. Alle 61 Tests weisen ein negatives Testergebnis aus. Der positiv getestete Bewohner befindet sich weiterhin im Krankenhaus. Die weiteren Quarantänemaßnahmen der Einrichtung werden derzeitig mit dem Gesundheitsamt der Stadt Salzgitter abgestimmt. In dieser Woche werden weitere Corona-Tests in der Einrichtung durchgeführt.

Pflegeheim-Bewohner in Salzgitter positiv getestet

Salzgitter. Ein Bewohner des AWO-Wohn- und Pflegeheims Am Eikel in Salzgitter-Bad wurde positiv auf das Corona-Virus getestet. Der Bewohner (70) befindet sich derzeitig im Krankenhaus. Am Sonntag wurden in Absprache mit dem Gesundheitsamt der Stadt Salzgitter 31 Bewohner*innen des betreffenden Wohnbereichs und 30 Mitarbeiter*innen getestet. Der Wohnbereich ist isoliert. Bis die weiteren Testergebnisse vorliegen steht das Wohn- und Pflegeheim unter Bezugnahme auf die gültige Landesverordnung unter Quarantäne. 

Besuchsregelungen der Wohn- und Pflegeheime aktualisiert

Region Braunschweig. Der AWO-Bezirksverband Braunschweig hat die Besuchskonzepte für AWO-Wohn- und Pflegeheime in der Region zwischen Harz und Heide aufgrund der steigenden Inzidenzwerte aktualisiert. Damit kann der Verband dem besonderem Erfordernis nach Schutz der vulnerablen, also verwundbaren, Personengruppen und der Mitarbeiter*innen besonders Rechnung tragen. Das Konzept lässt trotzdem weiterhin Kontakt und Besuche zu. Die jeweiligen Regelungen sind von den tagesaktuellen Inzidenzwerten der entsprechenden Landkreise und kreisfreien Städte abhängig. Informationen zu den Besuchsregelungen gibt es telefonisch in dem jeweiligem AWO-Wohn- und Pflegeheim.

Regelungen des AWO-Sozialzentrums Goslar

Goslar. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation bleibt das AWO | Sozialzentrum in der Bäringerstraße 24/25 in Goslar für Nutzer*innen, Besucher*innen und Gruppen bis auf Weiteres geschlossen.

 

Die AWO | Beratungseinrichtungen sind in dieser Zeit wie folgt telefonisch zu erreichen:

 

AWO | KISS Goslar:

dienstags, mittwochs und donnerstags von 10:00 - 12:00 Uhr Telefon: 05321 685091-00 und -01

dienstags von 17:00 - 19:00 Uhr Telefon: 05321 685091-21

 

AWO I Kreisverband Region Harz e.V.:

montags - donnerstags von 08:00 - 13:00 Uhr und freitags von 08:00 - 12:00 Uhr unter 05321 34190

Dringende Migrationsberatungen und persönliche Termine bei der Beratungs- und Interventionsstelle bei häuslicher Gewalt sind telefonisch vorher zu vereinbaren und unter geltenden Sicherheits- und Hygienestandards möglich.

AWO-Kita Ilmenaustrasse geschlossen

Braunschweig. Ein Kind in der AWO-Kita Ilmenausstraße in Braunschweig ist an Covid-19 erkrankt. In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt und mit dem Fachbereich Kinder, Jugend und Familie der Stadt Braunschweig bleibt die AWO-Kita Ilmenausstraße ab dem 29. Oktober 2020 bis auf Weiteres geschlossen.

 

Die Eltern werden gebeten von Anrufen beim Gesundheitsamt abzusehen. Das Gesundheitsamt wird sich bei Bedarf direkt mit den betroffenen Familien in Verbindung setzen.

Aktualisiert: AWO-Kinder- und Familienzentrum Fremersdorfer Straße geschlossen

Braunschweig. Das AWO-Kinder- und Familienzentrum Fremersdorfer Straße, Braunschweig, wird auf Weisung des Gesundheitsamtes Braunschweig ab Freitag, den 23. Oktober 2020, bis auf weiteres geschlossen. In der Einrichtung wurde ein Kind positiv auf Corona getestet. Weitere Maßnahmen werden in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt umgesetzt.


Aktualisiert am 02.11.2020:

Das AWO-Kinder- und Familienzentrum Fremersdorfer Straße, Braunschweig, wird am 04.11.2020 den Dienstbetrieb wieder aufnehmen. 

AWO begrüßt neue Nationale Teststrategie

Berlin/Braunschweig. Heute tritt die neue Nationale Teststrategie in Kraft. Sie sieht unter anderem die Einführung von regelmäßigen kostenlosen Corona-Schnelltests in Einrichtungen vor, um Risikogruppen besser zu schützen. Der AWO-Bezirksverband Braunschweig begrüßt die Änderung der Testverordnung. Dazu erklärt Vorstandsvorsitzender Rifat Fersahoglu-Weber:

 

„Bereits seit April fordern wir eine Teststrategie für Pflegeeinrichtungen. Unser Ziel war von Beginn an, die Sicherheit von Bewohnerinnen und Bewohnern in Pflegeeinrichtungen sowie den Mitarbeitenden zu gewährleisten und ihnen gleichzeitig so wenige Einschränkungen wie möglich aufzuerlegen. Bislang waren Tests aber erst nach nachgewiesenen Infektionsausbrüchen möglich und auch dann häufig nur unter Schwierigkeiten durchzusetzen, weil den zuständigen Gesundheitsämtern die nötigen Ressourcen fehlten. De facto mussten sich die Einrichtungen deshalb auf Stichprobentests beschränken – dass das bei Weitem nicht ausreicht und Risikogruppen gefährdet, haben wir von Anfang an kritisiert. Eine positive Ausnahme bildete und bildet in unserer Region die Stadt Salzgitter. Hier werden alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Pflegeeinrichtungen einmal wöchentlich getestet.

 

Die neue Teststrategie ist ein großer Fortschritt. Nun können Einrichtungen auf der Basis von einrichtungsindividuellen Testkonzepten die Tests – auch Antigen-Schnelltests – regelmäßig mit eigenem, geschultem Personal durchführen und dies auch mit den Krankenkassen abrechnen. Das bietet echte Möglichkeiten, eine Ausbreitung des Virus in Einrichtungen frühzeitig zu entdecken und einzudämmen. Die neue Teststrategie bietet zwar keine hundertprozentige Sicherheit, aber sie lässt uns anlässlich einer Virusinfektion schneller reagieren, so dass wir Bewohner und Mitarbeiter besser schützen können. Und da auch Besucherinnen und Besucher getestet werden können, ermöglicht uns die neue Strategie, selbst bei einer Verschärfung der Pandemielage Besuchsverbote und Schließungen von Einrichtungen wie zu Beginn des Jahres zu vermeiden. Deshalb ist jetzt wichtig, dass die in Aussicht gestellten Testkapazitäten und Schulungen zeitnah zur Verfügung stehen.

 

Durch die neuen Testprozesse entsteht zwar ein personeller und finanzieller Mehraufwand, der auch refinanziert werden muss, aber diesen nehmen wir gern in Kauf, um die Bewohnerinnen und Bewohner und Mitarbeitenden vor Infektionen zu schützen. Die Refinanzierung der Tests ist bereits eindeutig vorgesehen.“

Aktualisiert: Negative Tests im AWO-Wohn- und Pflegeheim Wolfsburg

Wolfsburg. Nachdem ein Bewohner (82 Jahre) des AWO-Wohn- und Pflegeheims Goethestraße in Wolfsburg positiv auf Corona getestet wurde, sind am Mittwoch weitere Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen getestet wurden. Alle 70 getesteten Personen weisen ein negatives Testergebnis vor.

 

Für die Einrichtung wurde auf Grund der aktuellen Landesverordnung angeordnet, dass Besuch nicht empfangen werden darf, da es in der Einrichtung ein aktuelles SARS-CoV-2-Infektionsgeschehen gibt. Der betroffene Wohnbereich steht weiterhin unter Quarantäne.

 

Aktualisiert am 28.10.2020: 

Schutzmaßnahmen, wie das Besuchsverbot, für das AWO-Wohn-und Pflegeheim Goethestraße in Wolfsburg  sind ab dem 28.10.2020 aufgehoben. 

Bewohner des AWO-Wohn- und Pflegeheims in Wolfsburg positiv auf Corona getestet

Wolfsburg. Im AWO-Wohn- und Pflegeheim Goethestraße in Wolfsburg ist ein Bewohner (82 Jahre) positiv auf das Coronavirus getestet worden.

 

Der betroffene Bewohner wurde im Rahmen der Kontaktnachverfolgung einer anderen positiv auf das Virus getesteten Person identifiziert. Er zeigt keine Symptome. Nach Bekanntwerden des Verdachtsfalls wurde der Bewohner umgehend isoliert und der Wohnbereich unter Quarantäne gestellt. Alle Bewohnerinnen und Bewohner und Mitarbeitenden des Wohnbereichs werden getestet.

 

Im AWO-Wohn- und Pflegeheim Goethestraße leben 140 Menschen in 94 Einzel- und 23 Doppelzimmern.

 

"Wir tun alles dafür, unsere Bewohnerinnen und Bewohner und unsere Mitarbeitenden zu schützen", sagt Rifat Fersahoglu-Weber. "Ein besonderer Dank gilt den Kolleginnen und Kollegen in der Einrichtung, die in den letzten Monaten über das normale Maß hinaus für die Bewohnerinnen und Bewohner da sind und unter erheblichen Druck und mit den erweiterten Schutzmaßnahmen ihre Arbeit professionell fortsetzen."

Besuchern obliegt besondere Verantwortung

Region Braunschweig. Jeder Bewohnerin und jedem Bewohner eines AWO-Wohn- und Pflegeheims des AWO-Bezirksverbands Braunschweig wird es ermöglicht Besuch von mehreren Personen zeitgleich zu erhalten. Zudem besteht aktuell die Möglichkeit, dass mit dem Besuch gemeinsam die Einrichtung verlassen werden kann, um zum Beispiel ein Eis essen zu gehen.

 

Die Wohn- und Pflegeheime der AWO erweitern damit die Besuchsmöglichkeiten für An- und Zugehörige. Es gibt für alle Einrichtungen abgestimmte Hygienekonzepte. Die Besuche werden weiterhin kontaktarm gestaltet, denn der Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner und der Mitarbeitenden hat nach wie vor allerhöchste Priorität. Über die bereits ermöglichten Besuche von Bewohnerinnen und Bewohnern in sogenannten Zaun- oder Fenstergesprächen und die Möglichkeit über Videotelefonate Kontakt zu den Liebsten zu halten sind die aktuellen Regeln eine weitere Öffnung.

 

Den Besuchern obliegt eine besondere Verantwortung, denn das Risiko der Pandemie ist trotz aller Lockerungen immer noch aktuell. Hygiene- und Abstandsregeln sind bei den Besuchen strikt einzuhalten. Der konkrete Besuchswunsch ist mit der Einrichtung im Vorfeld abzusprechen. Hierbei wird auch der Besuchstermin vereinbart. Damit soll vermieden werden, dass zu viele Kontaktpersonen zur gleichen Zeit in den Häusern zu Gast sind. Rückfragen beantworten die Kolleginnen und Kollegen in dem jeweiligem AWO-Wohn- und Pflegeheim.

 

Derzeitig gibt es in den AWO-Wohn- und Pflegeheimen des AWO-Bezirksverbands Braunschweig keinerlei COVID-19-Infektionen.

Tagespflegen haben wieder geöffnet

Braunschweig/Goslar. Die Tagespflegeeinrichtungen des AWO-Bezirksverbands Braunschweig in Braunschweig-Heidberg und in Goslar an den Standorten Jürgenohl und Georgenberg haben wieder geöffnet.

 

Nach der pandemiebedingten Schließung der Einrichtungen sind diese in den vergangenen Tagen wiedereröffnet wurden und können nun wieder täglich Besucherinnen und Besucher versorgen.

Besuchsmöglichkeiten in den Wohn- und Pflegeheimen werden erweitert

Region Braunschweig. Derzeitig gibt es in den AWO-Wohn- und Pflegeheimen des AWO-Bezirksverbands Braunschweig keinerlei COVID-19-Infektionen. Die Wohn- und Pflegeheime der AWO erweitern die Besuchsmöglichkeiten für An- und Zugehörige. Es gibt für alle Einrichtungen abgestimmte Hygienekonzepte. Die Besuche werden weiterhin kontaktarm gestaltet, denn der Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner und der Mitarbeitenden hat nach wie vor allerhöchste Priorität.

 

Über die bereits jetzt ermöglichten Besuche von Bewohnerinnen und Bewohnern in sogenannten Zaun- oder Fenstergesprächen und die Möglichkeit über Videotelefonate Kontakt zu den Liebsten zu halten, wird jetzt jedem Bewohner ermöglicht Besuch von verschiedenen Personen zu erhalten - allerdings nicht zeitgleich. Eine weitere Neuerung besteht darin, dass mit dem Besuch nun auch gemeinsam die Einrichtung verlassen werden kann, um zum Beispiel ein Eis essen zu gehen.

 

Den Besuchern obliegt eine besondere Verantwortung, denn das Risiko der Pandemie ist trotz aller Lockerungen immer noch aktuell. Hygiene- und Abstandsregeln sind bei den Besuchen strikt einzuhalten. Der konkrete Besuchswunsch ist mit der Einrichtung im Vorfeld abzusprechen. Hierbei wird auch der Besuchstermin vereinbart. Damit soll vermieden werden, dass zu viele Kontaktpersonen zur gleichen Zeit in den Häusern zu Gast sind. Rückfragen beantworten die Kolleginnen und Kollegen in dem jeweiligem AWO-Wohn- und Pflegeheim.

Leistungen für Pflegebedürftige in Corona-Zeiten

Foto: Fotolia | Barabas Attila

Region Braunschweig. Welche veränderten Leistungen erhalten Krankenversicherte, Pflegebedürftige und pflegende Angehörige in Corona-Zeiten? Welche gesetzlichen Sonderregeln gibt es? Aufgrund der Corona-Pandemie gibt es für krankenversicherte und pflegebedürftige Menschen sowie pflegenden Angehörige zeitlich begrenzt unterschiedliche finanzielle Hilfen durch gesetzliche Änderungen. Sie möchten einen schnellen Überblick haben, welche Möglichkeiten Ihnen bis wann zustehen? Antworten erhalten Sie in dieser Auflistung.

AWO begrüßt regelmäßige Corona-Tests in der Stadt Salzgitter

Die Stadt Salzgitter hat angekündigt, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in allen Pflegeeinrichtungen regelmäßig auf eine Corona-Infektion zu testen.

 

"Dies ist eine schon lange formulierte Forderung von uns als Spitzenverband der freien Wohlfahrtspflege in Niedersachsen und wir sind sehr zufrieden, dass die Stadt Salzgitter jetzt diesen entscheidenden Schritt geht", sagt der Vorstandsvorsitzende des AWO-Bezirksverbandes Braunschweig, Rifat Fersahoglu-Weber.

 

Die AWO betreibt in Salzgitter zwei stationäre Wohn- und Pflegeheime, in denen rund 240 Seniorinnen und Senioren versorgt werden.

 

"Die regelmäßige Reihentestung der Mitarbeitenden schützt Leben und bietet Arbeitsschutz in dieser schwierigen Zeit. Bei jeglichem Handeln muss das Wohl der Bewohnerinnen und Bewohner sowie der Mitarbeitenden in unseren Einrichtungen an erster Stelle stehen. Wir hoffen, dass weitere Landkreise und Städte der Region diesem guten Beispiel folgen werden", sagt Rifat Fersahoglu-Weber.

Besuchsmöglichkeiten in den Wohn- und Pflegeheimen werden erweitert

Die AWO-Wohn- und Pflegeheime erweitern die Möglichkeiten von Besuchen von Angehörigen. Es gibt für alle Einrichtungen abgestimmte Hygienekonzepte. Grundsätzlich hält die AWO, wie auch andere Träger, die Aufhebung des Besuchsverbots direkt in der Einrichtung für kritisch und spricht sich für ein gestuftes Vorgehen aus. Zunächst müssen die Besuche kontaktarm bzw. kontaktfern gestaltet werden. Je nach lokaler Situation und Fallzahlen werden weitere Schritte der Öffnung geprüft. Für die Einrichtungen der AWO steht weiterhin der Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner und der Mitarbeitenden im Vordergrund.

 

Über die bereits jetzt ermöglichten Besuche von Bewohnerinnen und Bewohnern in sogenannten Zaun- oder Fenstergesprächen und die Möglichkeit über Videotelefonate Kontakt zu den Liebsten zu halten, wird jetzt jedem Bewohner ermöglicht eine Kontaktperson zu benennen, die nach Terminvereinbarung die persönliche Besuchsmöglichkeit erhält. Damit obliegt der Kontaktperson eine besondere Verantwortung. Hygiene- und Abstandsregeln sind bei den Besuchen strikt einzuhalten. Der konkrete Besuchswunsch in mit der jeweiligen Einrichtung ist im vo telefonisch abzusprechen. Hierbei wird auch der jeweilige Besuchstermin vereinbart. Damit soll vermieden werden, dass zu viele Kontaktpersonen zur gleichen Zeit in den Häusern zu Gast sind. Rückfragen beantworten die Kolleginnen und Kollegen in dem jeweiligem AWO-Wohn- und Pflegeheim.

 

Zur detaillierten Ausgestaltung weiterer Besuchsmöglichkeiten arbeiten wir gerade gemeinsam mit Trägervertretern aller Verbände, dem Landesgesundheitsamt und dem Sozialministerium im AWO-Innovationslabor in Braunschweig an Lösungen. Die Ergebnisse werden zu einer weiteren Verbesserung der Situation unter Beachtung der nötigen Schutzmaßnahmen führen.

Dreiteilige Videoclip-Serie "Ann-Kathrin erklärt's" zu Hygienethemen

Auf unserem YouTube-Kanal finden Sie jetzt eine Mini-Serie aus drei kurzen Videoclips, in denen Ann-Kathrin Lumpe, gelernte Pflegefachkraft und Zentrale Ausbildungskoordination im Bereich Senioren & Pflege, auf wichtige Themen aus dem Bereich Hygiene und Infektionsprävention eingeht.

 

Die erste Folge von "Ann-Kathrin erklärt's" beschäftigt sich mit dem Thema "Korrektes Händewaschen" und kann hier angesehen werden. 

 

In der zweiten Folge geht es um fachmännische Hand-Desinfektion, und im dritten Clip dreht sich alles um das richtige Auf- und Absetzen von Mund-Nasenschutz- bzw. Alltagsmasken. 

 

Wir wünschen viel Spaß beim Ansehen!

AWO-Wohn- und Pflegeheim Querum: Aktuelle Infektionszahlen

Braunschweig, 28.04.2020. Eine Bewohnerin des AWO-Wohn- und Pflegeheim Querum ist im Alter von 93 Jahren im Krankenhaus verstorben. Die Bewohnerin wurde im Krankenhaus positiv auf Corona getestet. Insgesamt sind damit vier Bewohner/innen, die positiv auf Corona getestet worden waren, verstorben. Die AWO drückt den Angehörigen der verstorbenen Bewohnerin ihr Mitgefühl aus.

Eingliederungshilfe in Gefahr – Finanzierung muss gesichert werden

Braunschweig. "Die Corona-Krise ist eine große Herausforderung für unsere Gesellschaft. Aber der Zusammenhalt und die Kooperation, die wir in allen Bereichen erleben, machen uns Hoffnung, diese Krise bewältigen zu können. Dafür sind wir Ihnen dankbar!", sagt Dirk Bitterberg, stellv. Vorstandsvorsitzender des AWO-Bezirksverbands Braunschweig.

 

Gerade bei den Leistungen der Eingliederungshilfe besteht ein großer Handlungsbedarf. Die Finanzierung der Leistungen ist aktuell nicht gesichert, für die Träger und die Mitarbeitenden bestehen große Unsicherheiten. "Diese müssen dringend zeitnah ausgeräumt werden, damit die Eingliederungshilfe nicht dauerhaft in eine Schieflage gerät", betont Dirk Bitterberg.

 

Alle Träger der Eingliederungshilfe haben in den vergangenen Wochen in Absprache mit dem Land flexibel reagiert und die Angebote soweit möglich aufrechterhalten oder an die aktuelle Lage angepasst. Dabei ist auch der träger- und angebotsübergreifende Mitarbeiterinnen- und Mitarbeitereinsatz ermöglicht worden. Diese Flexibilität ist unter den derzeitigen Voraussetzungen dringend notwendig, um beispielsweise Personal aus geschlossenen Bereichen in anderen Bereichen einsetzen zu können, schnell neue, passende Angebote zu ermöglichen und Notbetreuung sicherzustellen. Gleichzeitig war von vornherein klar, dass das nur funktionieren kann, wenn erbrachte Leistungen zu 100 Prozent finanziert werden.

 

In den vergangenen Wochen zeigte sich, wie gut das funktioniert und welche wichtige Funktionen die Eingliederungshilfe in unserer Gesellschaft erfüllt. "Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten hier einen großartigen Beitrag. Das ist für die Menschen mit Behinderung und für ihre Angehörigen ein wichtiger Anker in diesen schweren Zeiten", beschreibt Dirk Bitterberg.

 

Dennoch ist in den Verhandlungen mit dem Land eine konkrete Finanzierungszusage nicht erfolgt, vielmehr sollen nach derzeitigen Planungen nur 75 Prozent finanziert werden. Den Trägern würde damit nicht nur die aktuelle Handlungsbasis entzogen, es droht ihnen dann auch eine ungewisse Zukunft. "Die Weiterführung der Finanzierung der Leistungen der Eingliederungshilfe, wie in den bestehenden Vergütungsvereinbarungen bewilligt, ist daher dringend geboten. Dies muss durch unbürokratische Verfahren abgesichert werden, die den übergreifenden Einsatz der Mitarbeitenden und auch die alternativen Formen der Leistungserbringung dokumentieren. Andere Bundesländer gehen diesen Weg, das muss auch unser gemeinsames Ziel sein", verdeutlicht der stellvertretende AWO-Vorstandsvorsitzende.

 

Die Freie Wohlfahrtspflege hat sich erst kürzlich an den Ministerpräsidenten Stephan Weil gewandt, mit der Bitte hier tätig zu werden. Die AWO bittet jetzt die Landtagsabgeordneten in einem Brief darum dazu beizutragen, diese nicht geklärte Finanzierungssituation zu beenden und eine akzeptable Lösung zu finden.

AWO-Wohn- und Pflegeheim Querum: Aktuelle Infektionszahlen

Braunschweig, 21.04.2020 (Stand: 12:00 Uhr). Am Dienstag ist eine weitere Bewohnerin im Alter von 92 Jahren im AWO-Wohn- und Pflegeheim verstorben. Insgesamt sind damit drei Bewohner/innen, die positiv auf Corona getestet worden waren, verstorben. Die AWO drückt den Angehörigen der verstorbenen Bewohnerin ihr Mitgefühl aus. Im AWO-Wohn- und Pflegeheim Querum in Braunschweig ist seit Beginn der Pandemie bei 21 Bewohnerinnen und Bewohnern das Corona-Virus nachgewiesen worden. Zwei Bewohner/innen befinden sich derzeitig im Krankenhaus. Sechs Bewohner/innen sind bereits wieder genesen.

Elternbrief: Schließung von Kindertageseinrichtungen und von Angeboten der Kindertagespflege

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

 

als Träger wenden wir uns heute erneut an Sie, da aufgrund der Corona-Pandemie weiterreichende Beschlüsse auf Bundes- und Landesebene erfolgt sind.

 

Das Land Niedersachsen hat am 17.04.2020 eine Verordnung erlassen, die auch über den 19.04.2020 hinaus den Betrieb von Kindertagesstätten und die Angebote der Kindertagespflege untersagt. Die Schulen werden in den nächsten Wochen nach einem Stufenplan wieder ihren Betrieb aufnehmen. Sowohl in den Kindertagesstätten, der Kindertagespflege, als auch den Schulen wird weiterhin eine Notbetreuung angeboten.

 

Am 17. April 2020 wurden die Träger über die Veränderungen und die Ausweitungen dieser Notbetreuung informiert. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Kriterien für diese Veränderungen und eine mögliche Ausweitung der Notgruppenbetreuung zwischen Kommunen und Gemeinden und den handelnden Akteuren vor Ort besprochen und organisiert werden müssen. Das ist uns sowohl im Interesse der Gesundheit Ihrer Kinder, der Qualität des Angebotes, aber auch im Interesse unserer eigenen Mitarbeitenden sehr wichtig.

 

Es geht nach wie vor darum, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und zu vermeiden. Im Laufe der kommenden Woche sollen die Neuregelungen von den Kommunen und Gemeinden umgesetzt werden. Dies gilt es für uns als Träger abzuwarten. Bis zu diesem Zeitpunkt gilt das bisherige bekannte Verfahren in den jeweiligen Regionen, in der sich Ihre Betreuungseinrichtung befindet. Wir bedanken uns bei Ihnen für Ihr Vertrauen in die Organisation vor Ort.

 

Viele Kommunen und Gemeinden werden Sie auf deren Internetseiten aktuell über die weitere Entwicklung informieren. Ab Montag, 20. April 2020, stehen Ihnen die Kitaleitungen unter den bereits bekannten Telefonnummern gern für weitere Rückfragen zur Verfügung. Für die Notgruppenbetreuung ist es nach wie vor notwendig, über einen Tätigkeitsnachweis des jeweiligen Arbeitgebers beider Erziehungsberechtigter den Bedarf für eine Notbetreuung nachzuweisen. In einzelnen Regionen wird es dazu angepasste Formulare geben.

 

Der AWO als Träger ist sehr bewusst, wie hoch die Belastungen für Sie als Eltern derzeit sind und wie sehr sich vermutlich auch Ihre Kinder nach dem gemeinsamen Spiel mit anderen Kindern und nach gemeinschaftlichen Erlebnissen sehnen. Sie haben in den vergangenen Wochen bewiesen, wie engagiert Sie mit der neuen Situation umgegangen sind und Sie haben alles Ihnen mögliche unternommen, die Beschäftigung, Bildung und Betreuung Ihrer Kinder zu organisieren. Hierfür möchten wir uns als Träger ausdrücklich bei Ihnen bedanken, jedoch betonen wir auch, dass diese Kraftanstrengung in der jetzigen Situation weiterhin erforderlich sein wird.

 

Die Fachkräfte Ihrer Kitas werden weiterhin mit Ihnen und zu den Kindern, z.B. über Erlebnis-Briefe, persönliche Anrufe, kleine Videonachrichten etc. im Kontakt bleiben, sodass eine Anbindung an Ihre jeweilige Kita bestehen bleibt.

 

Bleiben Sie weiterhin gesund!

 

Mit freundlichen Grüßen

Dirk Bitterberg

 

Stv. Vorstandsvorsitzender

Leiter Geschäftsfeld Familie & Soziale Dienste

Forderung nach Corona-Tests für alle Bewohner*innen von Wohn- und Pflegeheimen

AWO-Bezirksverband Braunschweig greift Vorstoß des Saarlands auf: Forderung nach umfassenden Testungen in Niedersachsen  

 

Braunschweig, 20.04.2020

 

Wie jetzt bekannt wurde, will das Saarland alle Bewohnerinnen und Bewohner sowie das gesamte Personal von Pflege- und Senioreneinrichtungen auf das Coronavirus testen. Das saarländische Gesundheitsministerium hat dazu gemeinsam mit dem Virologischen Institut des Universitätsklinikums in Homburg ein Konzept entwickelt.


Saarländisches Konzept auf Niedersachsen übertragen

 

Als Betreiber von elf Wohn- und Pflegeheimen und weiteren Einrichtungen der Altenpflege sowie im psychosozialen Bereich spricht sich der AWO-Bezirksverband Braunschweig für umfassende Tests aus. "Wir haben eine Verantwortung gegenüber den Bewohnerinnen und Bewohnern und den Mitarbeitenden in unseren Einrichtungen. Es geht um die Gesundheit und das Leben von Menschen", so der Vorstandsvorsitzende des AWO-Bezirksverbands Braunschweig, Rifat Fersahoglu-Weber. "Daher fordern wir von der Landesebene eine umgehende Prüfung des saarländischen Konzepts. Es muss rasch geklärt werden, ob eine Übertragung auf Niedersachsen möglich ist."  

 

Saarland will kontinuierliche Tests

 

Im Saarland ist geplant, Pflegeheimbewohnerinnen und -bewohner insgesamt zweimal im Abstand von einer Woche zu testen. Das Pflegepersonal soll fortlaufend zweimal die Woche untersucht werden. Dabei sollen die Abstrich-Untersuchungen vom Personal der Pflegeeinrichtungen durchgeführt werden. Zunächst sollen die 116 Einrichtungen getestet werden, in denen bisher keine Corona-Fälle aufgetreten sind.

Kita-Notbetreuung in Niedersachsen wird ausgeweitet

 

Das Land Niedersachsen hat am 17.4. folgende Pressemitteilung veröffentlicht:

 

"Die Notbetreuung in niedersächsischen Kindertageseinrichtungen und Schulen wird fortgesetzt und ausgeweitet. Insbesondere bei den Härtefällen soll es Erweiterungen geben mit Blick auf drohende Kindeswohlgefährdung, die Situation Alleinerziehender, die gemeinsame Betreuung von Geschwisterkindern sowie drohende Kündigung und erheblichen Verdienstausfall. Diese Neuerungen hat das Niedersächsische Kultusministerium heute kurzfristig den Kommunalen Spitzenverbänden, den örtlichen Trägern der Jugendhilfe und den Vertretern der Trägerverbände vorgestellt. Hintergrund ist die heute in Kraft getretene 'Niedersächsische Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Corona-Virus'.


Zukünftig sollen zudem Kinder einer Erziehungsberechtigten bzw. eines Erziehungsberechtigten, die/der in einem Berufszweig von allgemeinem öffentlichen Interesse tätig ist, aufgenommen werden können. So können etwa die Bereiche Energieversorgung (etwa Strom-, Gas-, Kraftstoffversorgung), Wasserversorgung (öffentliche Wasserversorgung, öffentliche Abwasserbeseitigung), Ernährung und Hygiene (Produktion, Groß-und Einzelhandel), Informationstechnik und Telekommunikation (insb. Einrichtung zur Entstörung und Aufrechterhaltung der Netze), Finanzen (Bargeldversorgung, Sozialtransfers), Transport und Verkehr (Logistik für die kritische Infrastruktur, ÖPNV), Entsorgung (Müllabfuhr) sowie Medien und Kultur, Risiko- und Krisenkommunikation einem Berufszweig von allgemeinem öffentlichen Interesse zuzurechnen sein.

 

Alle anderen Möglichkeiten einer Betreuung müssen aber vor der Möglichkeit der Inanspruchnahme ausgeschöpft worden sein. Diese Neuregelungen sollen im Verlaufe der kommenden Woche sukzessive vor Ort umgesetzt werden. Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne: 'Diese Öffnung ist gut, denn sie schafft Entlastung für Eltern. Gleichwohl ist klar, dass diese Veränderungen einen Vorlauf und Vorbereitung durch die Träger benötigen. Die Situation ohne frühkindliche Bildung und Betreuung ist aber belastend und strapazierend für die Eltern. Nach wie vor bleiben der Gesundheitsschutz und die Begrenzung von Neuinfektionen das oberste Ziel. Der Bund und die Länder haben daher gemeinsam beschlossen, dass für Krippen, Kindergärten, Horte und den Bereich der Kindertagespflege vorerst weiterhin nur die Notbetreuung gilt. Bis wann diese Lage so bleibt, kann heute niemand seriös sagen. Diese Planungen werden im Zweiwochen-Rhythmus überprüft und bewertet. Wenn weitere Lockerungen in zwei Wochen als verantwortbar bewertet werden, dann freuen wir uns darüber und werden für den Kita-Bereich eine schnelle Umsetzung einleiten.'


Das Niedersächsische Kultusministerium lädt die Kommunalen Spitzenverbände in der nächsten Woche ein, um die neuen Regelungen in einem Auswertungsgespräch zu begutachten und gegebenenfalls weitere Anpassungen bei der Notbetreuung vorzunehmen."

AWO-Wohn- und Pflegeheim Querum: Aktuelle Infektionszahlen

Braunschweig, 10.04.2020 (Stand: 11:30 Uhr). Im AWO-Wohn- und Pflegeheim Querum in Braunschweig wurden in dieser Woche bei insgesamt 72 Bewohnern und Mitarbeitenden Abstriche durchgeführt um diese auf den Corona-Virus zu untersuchen. In der Einrichtung wurde zuvor bei zwölf Bewohnern und sechs Mitarbeitenden eine Corona-Infektion festgestellt. Hiervon wurde die Infektion eines Bewohners im Krankenhaus diagnostiziert. Dieser Bewohner ist, wie bereits berichtet, verstorben.

 

Insgesamt wurde inzwischen bei 18 Bewohnerinnen und Bewohnern das Corona-Virus nachgewiesen. Vier Bewohner befinden sich derzeitig im Krankenhaus. Hiervon kann eine Person voraussichtlich nach Ostern wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden. Die sich im Wohn- und Pflegeheim befindlichen infizierten Bewohner leben in zwei unterschiedlichen Wohnbereichen und sind in Quarantäne.

 

Weiterhin gibt es drei neue positive Befunde bei Mitarbeitenden, die mit dem Corona-Virus infiziert sind. Die betroffenen Mitarbeitenden befinden sich in häuslicher Quarantäne.

 

Es besteht weiterhin ein enger Austausch seitens der Einrichtung mit dem Braunschweiger Gesundheitsamt und der Heimaufsicht und es werden alle erforderlichen Schutzmaßnahmen umgesetzt.

Forderung nach Anerkennungsbonus für Pflegehelden

"Derzeitig wird allen Bürgerinnen und Bürgern besonders deutlich, welche Bedeutung pflegerische Berufsgruppen haben. Deshalb wiederholen wir unsere Forderung, dass die Löhne für die Beschäftigten in diesen Berufen angehoben und die Arbeitsbedingungen verbessert werden müssen", sagt Rifat Fersahoglu-Weber, Vorstandsvorsitzender des AWO-Bezirksverbandes Braunschweig e. V. und Vorsitzender des Arbeitgeberverbandes AWO Deutschland (AGV AWO).

 

Der AWO-Bezirksverband Braunschweig und seine Tochtergesellschaft, die AWO-Senioren & Pflege gGmbH, sind Gründungsmitglieder der Bundesvereinigung der Arbeitgeber in der Pflegebranche (BVAP). "Die Vereinigung spricht sich für einen allgemeinverbindlichen Tarifvertrag über einen Bonus für die Pflegekräfte aus. Das unterstützen wir nachdrücklich", sagt Fersahoglu-Weber. "Die besondere Härte der beruflichen Aufgaben von Pflegenden ist aktuell gut zu erkennen, sie arbeiten am Limit. Deshalb ist die Anerkennung der besonderen Belastung unser Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pflege das Ziel."

 

Fersahoglu-Weber beschreibt, dass die finanzielle Anerkennung eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist. Seit vielen Jahren kämpft die AWO für angemessene und verbindliche Tarife in der Pflege. "Die gesetzlichen Grundlagen sind längst geschaffen, jetzt müssen wir alle handeln", fordert der Braunschweiger AWO-Vorstandsvorsitzende.

 

Der AWO-Bezirksverband Braunschweig fordert in Tarifverhandlungen zu gehen, um die aktuelle besondere Leistung finanziell zu honorieren.

 

"Klar ist aber auch: Der Anerkennungsbonus darf nicht zu Lasten der zu Pflegenden oder ihrer Angehörigen führen. Zusätzliche Personalkosten müssen vollständig finanziert, Eigenanteile dürfen nicht erhöht werden und die Debatte zur dauerhaften Verbesserung der Arbeitsbedingungen darf auch nach der Corona-Krise nicht aus den Augen verloren werden. Die Politik ist jetzt gefordert einen schnellen und unbürokratischen Weg zu finden um einen Anerkennungsbonus für unsere Pflegeheldinnen und Pflegehelden zu unterstützen", sagt Rifat Fersahoglu-Weber.

Ausschließlich negative Corona-Befunde im AWO-Wohn- und Pflegeheim Wolfsburg

Wolfsburg, 03.04.2020

 

Nachdem ein Bewohner im AWO-Wohn- und Pflegeheim Goethestraße in Wolfsburg post mortem positiv auf Corona getestet worden war, wurden in der Folge am Montag, 30.03.2020, 68 weitere Personen durch das Gesundheitsamt auf eine Corona-Infektion getestet. Die Testergebnisse wurden der AWO jetzt mitgeteilt.

 

Hiernach haben alle 35 getesteten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und alle 33 getesteten Bewohnerinnen und Bewohner einen negativen Befund. Die Befunde wurden zum Teil schriftlich und zum anderen Teil mündlich übermittelt.

 

"Die Ergebnisse beruhigen uns sehr, sind allerdings nur ein Zwischenstand und nicht als vollständige Entwarnung zu werten. Die Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Kolleginnen und Kollegen in der Einrichtung müssen weiterhin bestmöglich vor einer Ansteckung geschützt werden", sagt der Vorstandsvorsitzende des AWO-Bezirksverbandes Braunschweig Rifat Fersahoglu-Weber. "Mein besonderer Dank gilt allen Beteiligten für das besonnene und unaufgeregte Handeln."

 

Die Quarantäne ist mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Die bestehenden Besuchs- und Betretungsverbote bleiben bestehen.

AWO-Wohn- und Pflegeheim Querum: Aktuelle Infektionszahlen

Braunschweig, 03.04.2020 (Stand: 11:30 Uhr)

 

Im AWO-Wohn- und Pflegeheim Querum in Braunschweig konnte bei acht Bewohnerinnen und Bewohnern das Corona-Virus nachgewiesen werden. Eine Bewohnerin befindet sich im Krankenhaus. Die weiteren Bewohnerinnen und Bewohner sind in ihren Zimmern isoliert.

 

Weiterhin gibt es sechs positive Befunde bei Mitarbeitenden. Es besteht ein enger Austausch seitens der Einrichtung mit dem Braunschweiger Gesundheitsamt und der Heimaufsicht und es werden alle erforderlichen Schutzmaßnahmen umgesetzt.

iPads für Videotelefonie in unseren Wohn- und Pflegeheimen eingetroffen

Heute ist in unserer Bezirksgeschäftsstelle eine Lieferung fabrikneuer Apple iPad-Tablets eingetroffen, die für unsere Wohn- und Pflegeheime bestellt wurde.

 

Die Kollegen aus der IT-Abteilung installieren jetzt auf allen Geräten Software für Videotelefonie und liefern die Geräte dann in unsere stationären Einrichtungen aus.

 

Neben den Wohn- und Pflegeheimen erhält auch das AWO-Haus am Elm, eine sozialpsychiatrische Einrichtung, für die Bewohnerinnen und Bewohner ein Gerät. 

 

So können diese in Zeiten des Besuchsverbots immerhin per Videochat mit ihren Liebsten in Verbindung bleiben.

Bewohner des AWO-Wohn- und Pflegeheims in Wolfsburg post mortem positiv auf Corona getestet

Wolfsburg, 30.03.2020

 

Im AWO-Wohn- und Pflegeheim Goethestraße in Wolfsburg ist post mortem ein Bewohner (86 Jahre) positiv auf das Coronavirus getestet worden.

 

"Wir müssen leider feststellen, dass selbst unser frühzeitiges und weitreichendes Handeln keine Garantie für einen vollständigen Schutz bieten konnte und das Virus tragischerweise in der Wolfsburger Einrichtung nachgewiesen wurde. Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen des verstorbenen Bewohners", sagt Rifat Fersahoglu-Weber, Vorstandsvorsitzender des AWO-Bezirksverbandes Braunschweig.

 

"Der Bewohner des AWO-Wohn- und Pflegeheims zeigte zuvor keinerlei Symptome", führt Fersahoglu-Weber aus. Der AWO-Bezirksverband Braunschweig hat die schon immer umfassenden Hygienemaßnahmen in allen Arbeitsbereichen, die Betretungs- und Besuchsverbote und die Schutzmaßnahmen für Bewohnerinnen und Bewohner, aber auch für Mitarbeitende, aufrechterhalten und frühzeitig verschärft.

 

Im AWO-Wohn- und Pflegeheim Goethestraße leben 140 Menschen in 94 Einzel- und 23 Doppelzimmern.

 

Heute wurden Tests bei den Bewohnerinnen und Bewohnern des Wohnbereichs, in dem der verstorbene Bewohner lebte, und von den dort tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern genommen. Mit den Testergebnissen ist am Dienstag zu rechnen. Die Einrichtung unterrichtet heute ebenfalls die Angehörigen der Bewohner über die aktuellen Entwicklungen.

 

In enger Absprache mit dem Krisenstab der Stadt Wolfsburg und dem städtischen Gesundheitsamt wurde vereinbart, die gesamte Einrichtung unter Quarantäne zu stellen.

 

Die Gesundheits- und Sozialdezernentin des Stadt Wolfsburg, Monika Müller: "Die AWO hat sehr schnell reagiert, uns kontaktiert und umfassende Maßnahmen eingeleitet. Wo sich der verstorbene Bewohner infiziert hat, kann nach Auskunft des Heims derzeit nicht nachvollzogen werden, so dass es nun vorsorglich Maßnahmen trifft, um möglichst alle Bewohner und Mitarbeitenden zu schützen. Als Stadt unterstützen wir die AWO selbstverständlich bei allen erforderlichen Schritten, denn die Eindämmung des Coronavirus gelingt nur gemeinsam und mit größtmöglicher Transparenz."

 

"Wir tun alles dafür, unsere Bewohnerinnen und Bewohner und unsere Mitarbeitenden zu schützen", sagt Rifat Fersahoglu-Weber. "Ein besonderer Dank gilt den Kolleginnen und Kollegen in der Einrichtung, die über das normale Maß hinaus für die Bewohnerinnen und Bewohner da sind und unter erheblichen Druck und mit den erweiterten Schutzmaßnahmen ihre Arbeit professionell fortsetzen."

Zwei Bewohnerinnen des AWO-Wohn- und Pflegeheims Querum positiv auf Corona getestet

Braunschweig, 30.03.2020


Im AWO-Wohn- und Pflegeheim Querum sind zwei Bewohnerinnen (beide 87 Jahre alt) positiv auf das Coronavirus getestet worden.

 

"Wir müssen leider feststellen, dass selbst unser frühzeitiges und weitreichendes Handeln keine Garantie für einen vollständigen Schutz bieten konnte und das Virus tragischerweise in der Einrichtung nachgewiesen wurde", sagt Rifat Fersahoglu-Weber, Vorstandsvorsitzender des AWO-Bezirksverbandes Braunschweig.

 

"Die Bewohnerinnen des AWO-Wohn- und Pflegeheims zeigten zuvor entsprechende Symptome und wurden am vergangenen Freitag sowie am Wochenende getestet", führt Fersahoglu-Weber aus. Der AWO-Bezirksverband Braunschweig hat die schon immer umfassenden Hygienemaßnahmen in allen Arbeitsbereichen, die Betretungs- und Besuchsverbote und die Schutzmaßnahmen für Bewohnerinnen und Bewohner, aber auch für Mitarbeitende, aufrechterhalten und frühzeitig verschärft.

 

Im AWO-Wohn- und Pflegeheim Querum leben in drei getrennten Gebäudekomplexen 169 Bewohnerinnen und Bewohner. Die betroffenen Bewohnerinnen leben im größten Komplex mit 95 Einzel- und 5 Doppelzimmern.

 

In enger Absprache mit dem Gesundheitsamt der Stadt Braunschweig wurden gleich nach Bekanntwerden zusätzliche Schutzmaßnahmen für Bewohner und Mitarbeitende umgesetzt.

 

Die Sozialdezernentin der Stadt Braunschweig Dr. Christine Arbogast sagt: "Wir befinden uns im engen Austausch mit der Einrichtungsleitung und dem Träger. Die Bewohnerinnen wurden isoliert und es werden im Bedarfsfall weitere Tests angeordnet."

 

"Wir tun alles dafür, unsere Bewohnerinnen und Bewohner sowie unsere Mitarbeitenden zu schützen", sagt Rifat Fersahoglu-Weber. "Ein besonderer Dank gilt den Kolleginnen und Kollegen in der Einrichtung, die über das normale Maß hinaus für die Bewohnerinnen und Bewohner da sind und unter erheblichen Druck und mit den erweiterten Schutzmaßnahmen ihre Arbeit professionell fortsetzen."

Das AWO-Psychiatriezentrum bittet um Unterstützung

Königslutter, 24.03.2020

 

Die Corona-Pandemie stellt auch das psychiatrische Fachkrankenhaus AWO-Psychiatriezentrum Königslutter vor eine große Herausforderung.

 

"Wir haben bereits frühzeitig Maßnahmen ergriffen, um die Gesundheit unserer Patienten und Mitarbeitenden bestmöglich zu schützen. Bisher gibt es bei uns noch keinen Verdachtsfall. Damit es dabei bleibt, werden die bisherigen Maßnahmen mit der Zeit und der weiteren Entwicklung der Situation immer wieder angepasst und wenn nötig erweitert", berichtet APZ-Geschäftsführer Thomas Zauritz.

 

"Unsere klinischen Mitarbeiter sind Profis und sind es gewohnt, mit Infektionen – wie der Grippe und ähnlichen Erkrankungen – umzugehen, auch jetzt aktuell zu diesem Zeitpunkt." Doch aufgrund der zusätzlichen Sicherheits- und Hygienemaßnahmen stoßen auch die APZ-Mitarbeiter mittlerweile an ihre Grenzen.

 

Daher bittet das AWO-Psychiatriezentrum um Unterstützung und sucht für die täglichen Herausforderungen  medizinisches Personal in Ausbildung oder Studium, Pflegeerfahrene oder freiwillige Helfer ohne medizinische Vorkenntnisse. "Wir möchten mit dieser Maßnahme die Patientenversorgung sicherstellen und freuen uns über Ihre Unterstützung", betont Zauritz.

 

Interessierte können sich über die Telefonnummer 05353-901120 oder per Mail an corona(at)awo-apz.de an das AWO Psychiatriezentrum wenden und registrieren lassen.

 

 

Weitere Informationen über das APZ erhalten Sie auf www.awo-psychiatriezentrum.de

Geänderte Öffnungszeiten der Radstation am Braunschweiger Hbf

Braunschweig, 23.03.2020

 

Auch die AWO-Radstation am Braunschweiger Hauptbahnhof ist von den Auswirkungen der Pandemie betroffen, das Angebot wird reduziert.

 

Ab Donnerstag, den 26.03.2020 wird in der Zeit von 8:00 Uhr bis 20:00 Uhr geöffnet sein.

 

Diese Öffnungszeiten gelten vorerst bis zum 19.04.2020. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Verbände warnen: Ohne Hilfen kollabiert die soziale Infrastruktur!

Berlin, 21. März 2020. Die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Deutschland fordern die Bundesregierung dringend auf, schnellstmöglich die akut gefährdeten sozialen Dienste zu sichern.

 

In einem Papier an das Bundeskanzleramt schildern sie die Situation und warnen vor einem Wegbrechen der sozialen Infrastruktur mit massiven Konsequenzen für unzählige Menschen, die darauf angewiesen sind.

 

Dazu erklärt Wolfgang Stadler, Vorsitzender des AWO Bundesvorstandes:

 

„Die Bundesregierung hat schnell und entschlossen gehandelt, um die Bevölkerung zu schützen und die negativen Auswirkungen auf die Wirtschaft zu begrenzen. Die Freie Wohlfahrtspflege wurde jedoch schlicht vergessen! Wir warnen eindringlich davor, die gemeinnützigen Träger sich selbst zu überlassen. Sie dürfen kaum Rücklagen bilden und  können sich damit in so einer Krise nicht selbst helfen. Es drohen Insolvenzen und Kündigungen.

 

Die Dienste der betroffenen Einrichtungen - von der Kita über das Pflegeheim bis zur Beratungsstelle für Not leidende Familien - müssen gesichert sein! Ohne sie wird die soziale Infrastruktur kollabieren. Sie leisten auch in der jetzigen Krise in Ergänzung zu den Gesundheitsdiensten einen wichtigen Beitrag, um die Daseinsvorsorge zu gewährleisten.  Wenn die Infrastruktur der Freien Wohlfahrtspflege wegbricht, wer ist dann da für Menschen in Not? In welcher Kita sollen Kinder betreut werden, wer kümmert sich um pflegebedürftige Senioren?

 

Es muss jetzt allen klar sein: Es geht hier nicht um das Überleben einiger Träger. Es geht um den sozialen Kitt, der unser Zusammenleben überhaupt ermöglicht. Diejenigen, um die es hier geht, leisten haupt- und ehrenamtlich in der Krise unschätzbare Dienste. Wir reden hier von fast zwei Millionen Menschen, die Tag für Tag soziale Dienste für uns alle leisten: Erzieher, Heimerzieher, Pflegekräfte und Sozialarbeiter – sie alle müssen sich darauf verlassen können, dass ihr Arbeitsplatz nicht durch ausbleibende Finanzierungen gefährdet ist! Zahlreiche ehrenamtliche und hauptamtliche Dienste sind bereits jetzt im Einsatz, um besonders hilfebedürftigen Menschen in der Krise zu helfen.“

 

Der Rettungsschirm der Bundesregierung ist auf die Risiken der privaten Wirtschaft zugeschnitten. Die spezifischen Risiken gemeinnütziger Träger sozialer Infrastruktur müssen eigenständig geregelt werden. Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege plädiert für einen gleichwertigen Schutz für die Einrichtungen und sozialen Dienste als Teil des Sozialschutz-Pakets.

 

 

Sicherstellung der sozialen gemeinnützigen Einrichtungen und Dienste – Fragen und Antworten (PDF)

 

Wilhelm Schmidt wendet sich an Ehrenamtliche

Wilhelm Schmidt, Vorsitzender des Präsidiums des AWO Bundesverbandes.

Berlin. Der Vorsitzende des Präsidiums des AWO Bundesverbandes, Wilhelm Schmidt, und der Vorsitzende des Vorstands Wolfgang Stadler wenden sich in einem Schreiben an alle Ehrenamtlichen in der AWO:

 

Liebe Freundinnen und Freunde,

 

in diesen besonderen Zeiten möchten wir uns direkt an Euch wenden - an diejenigen, die sich in ihrer Freizeit ohne Bezahlung für andere einsetzen und die Solidarität leben, für die die AWO steht.

 

Die Lage ist ernst. Die Zahl der nachweislich mit dem Sars-Cov2-Virus infizierten Personen steigt von Tag zu Tag und es ist mit einer immer größer werdenden Dunkelziffer zu rechnen. Die Covid-19-Erkrankung mag bei den allermeisten Menschen harmlos verlaufen, und dennoch ist es eine statistische Gewissheit, dass bei einer ungebremsten Ausbreitung viele Menschen schwer erkranken werden und deren Versorgung ggf. nicht mehr sichergestellt werden kann.

 

Daher wurden bereits viele notwendige Maßnahmen getroffen, die jedoch auch große Einschnitte für viele Menschen bedeuten - in der Betreuung von Kindern, in der eigenen Versorgung und im gesellschaftlichen Leben.

 

Wir appellieren an die vielen engagierten Ehrenamtlichen in der AWO, für die es schon immer dazu gehört, gerade in Notsituationen für andere da zu sein: Seid auch in dieser Krise solidarisch! Vergesst jedoch nicht, dass zur Solidarität in diesen Zeiten auch gehört, sich selbst und andere vor Ansteckung zu schützen.

 

Das soll nicht bedeuten, dass ihr Menschen, die in jetzt in der Krise in Not geraten, im Stich lasst. In dieser besonderen Situation können andere Formen der Hilfe notwendig und möglich sein. Das kann z.B. bedeuten, dass ihr Telefonketten initiiert, um herauszufinden, ob Menschen, die freiwillig oder angeordnet in Quarantäne sind, Unterstützung brauchen. Das kann gerade im städtischen Bereich ein Aufruf durch Euch sein, dass Nachbarschaften sich untereinander vernetzen, um sich gegenseitig zu unterstützen.

 

In jedem Fall empfehlen wir - sofern es die aktuell gültigen Anordnungen der Bundesländer überhaupt noch zulassen - von Veranstaltungen und Treffen aller Art abzusehen, sofern diese nicht zwingend nötig sind!

 

Wir bitten um Verständnis, dass wir als Bundesverband keine detaillierten Auskünfte zu den aktuellen Maßnahmen und Anordnungen der Bundesländer geben können. Diese unterscheiden sich zum Teil erheblich und verändern sich quasi täglich. Wir bitten daher die Bezirks- und Landesverbände sowie die Kreisverbände, die Ehrenamtlichen vor Ort nach Kräften zu unterstützen.

 

Liebe Freundinnen und Freunde, bleibt solidarisch und bitte bleibt gesund!

 

Herzliche Grüße

 

Wilhelm Schmidt und Wolfgang Stadler

Vermittlung von Freiwilligen zur Unterstützung von Corona-Hilfsbedürftigen

 

Braunschweig/Wolfenbüttel/Remlingen


Die Freiwilligenagentur Jugend-Soziales-Sport e.V. (korporatives Mitglied im AWO-Bezirksverband Braunschweig) bietet an, für Menschen, die Unterstützung brauchen, unbürokratisch Helferinnen und Helfer zu finden.

 

Sie hat eine Vermittlungsbörse gestartet, bei der sich hilfsbereite Freiwillige melden können. Gleichzeitig sollen sich auch Menschen melden, die Unterstützung brauchen. Dazu gehören Menschen, die derzeit nicht selbst das Haus verlassen können oder dürfen. Die Übernahme von Einkäufen und notwendigen Besorgungen für z.B. Menschen mit Beeinträchtigung oder ältere Menschen sind eine mögliche Hilfestellung. 

 

Das Angebot richtet sich an alle, die noch niemanden haben, der sie unterstützt. Die Hilfsaktionen werden ausschließlich ehrenamtlich ausgeführt. Die Freiwilligenagentur weist darauf hin, dass alle Risiken (z.B. Ansteckungsgefahr) bei den Ehrenamtlichen und Nutzer*innen des Angebots liegen. Es werden mit allen Beteiligten Sicherheitsmaßnahmen abgesprochen, die die Freiwilligenagentur vorher bei der Polizei erfragt hat.   

 

Wer Zeit hat sich zu engagieren und wer Hilfe sucht kann sich sofort melden, Details werden dann individuell abgesprochen. 

 

http://www.freiwillig-engagiert.de/infos-zum-corona-virus

 

Von 10 bis 16 Uhr (Montag bis Freitag) ist das Büro der Freiwilligenagentur besetzt.

 

Braunschweig: 0531/4811020 oder info.bs@freiwillig-engagiert.de
Wolfenbüttel: 05331/902626 oder info.wf@freiwillig-engagiert.de

Remlingen: 05336/9489500 oder j.elbeshausen@engagiert-elmasse.de

AWO ruft zu Solidarität und Selbstschutz auf

Berlin, 18.03.2020


Bund, Länder und Kommunen verstärken täglich ihre Maßnahmen, um die Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus zu verlangsamen. Dennoch erkranken derzeit immer mehr Menschen. In dieser Situation erklärt Wolfgang Stadler, Bundesvorstandsvorsitzender der AWO:

 

"Die Corona-Pandemie stellt unsere Gesellschaft vor ungeahnte Herausforderungen. Es zeigt sich: nur eine solidarische Gesellschaft kann eine solche Krise meistern. Wir beobachten bisher einen starken gesellschaftlichen Zusammenhalt. Viele Menschen sind bemüht, zu helfen. Wir rufen dazu auf, vor allem diejenigen zu unterstützen, die in Quarantäne sind, und die Hilfen in der unmittelbaren Nachbarschaft zu stärken. Die Menschen sollten kleine Hilfe-Tandems bilden, statt vielen zu helfen, damit sie nicht im Ernstfall selbst unbeabsichtigt zur Verbreitung des Virus beitragen."

 

Der Verband bestärkte außerdem die Aufrufe, soziale Kontakte möglichst zu reduzieren: "Es geht nicht darum, ob man selbst Angst vor einer Infektion hat oder nicht, sondern dass man mit Verhalten, das zur Ausbreitung des Virus beiträgt, auch die Verantwortung trägt für hunderte bis tausende Menschen, die schwer erkranken werden und ggf. nicht mehr ausreichend versorgt werden können. Infektionsschutz ist keine Frage von Angst, sondern von Solidarität!"

 

Stadler betonte, es brauche jetzt vor allem zweierlei: Solidarität und Besonnenheit, um diejenigen zu entlasten, die erkrankt oder in Berufen tätig seien, die nicht entbehrlich sind.

 

"In dieser schwierigen Zeit sind es Menschen in der Pflege, im Einzelhandel und der Kinderbetreuung, die unsere Gesellschaft zusammenhalten", so Stadler, "Sie bringen sich selbst in Gefahr, um uns allen einen Dienst zu erweisen. Dafür sagen wir Danke. Am Ende der Pandemie müssen wir uns daran erinnern, wer als "systemrelevant" gilt - und diese Berufe endlich angemessen honorieren."

 

 

Information für Kita-Eltern

Am Freitag, den 13.03.2020 hat die niedersächsische Landesregierung entschieden, dass ab Montag, den 16. März bis einschließlich 18. April 2020 der Betrieb in Schulen, Kindertagesstätten und in der Kindertagespflege untersagt ist. Hierbei handelt es sich um eine Schutzmaßnahme zur Eindämmung des Coronavirus.

 

Es ist jedoch vorgesehen, eine Notbetreuung in kleinen Gruppen für Kinder von Erziehungsberechtigten, die im sogenannten kritischen Infrastrukturen tätig sind, vorzuhalten.

 

Hierzu gehören insbesondere folgende Berufsgruppen:

 

- Beschäftigte im Gesundheitsbereich, medizinischen Bereich, im pflegerischen Bereich

- Beschäftigte im Bereich der Polizei, Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Feuerwehr

- Beschäftigte im Vollzugsbereich, einschließlich Justizvollzug, Maßregelvollzug und vergleichbare Bereiche

 

Konkret bedeutet dies: Wenn Sie zu einer der genannten Berufsgruppen gehören und die Betreuung für Ihr Kind in einer Notgruppe benötigen, bitten wir Sie, am Montag, den 16. März 2020 einen entsprechenden Tätigkeitsnachweis bei der Einrichtungsleitung vorzulegen (dieser kann auch unverzüglich nachgereicht werden).

 

In allen weiteren Fällen ist eine Betreuung durch die Betreuungseinrichtung im o.g. genannten Zeitraum leider nicht möglich.

 

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.

Besuchsverbot in Pflegeeinrichtungen

Region Braunschweig. Um die Bewohnerinnen und Bewohner in den Pflegeeinrichtungen vor einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus zu schützen wurde von den Behörden angeordnet ein generelles Besuchsverbot durchzusetzen.

Ausgenommen hiervon sind medizinisch notwendiges Personal wie beispielsweise Rettungsdienst, Physio- und Ergotherapeuten, Ärzte sowie externe Lieferdienste wie beispielsweise Apotheken, Post und Wäschedienste. Die Weisung gilt bis einschließlich 18. April 2020.

 

Weiterhin ausgenommen von diesem Besuchsverbot sind nahestehende Personen von palliativmedizinisch versorgten Bewohnerinnen und Bewohnern.

 

Wir danken für Ihr Verständnis.

 

Letzte Aktualisierung: 17.03.2020

Informationen zum Corona-Virus

Auf dieser Seite finden Sie alle aktuellen Meldungen des AWO-Bezirksverbands Braunschweig zum Thema Corona-Virus.