Informationen zum Corona-Virus

Auf dieser Seite finden Sie alle aktuellen Meldungen des AWO-Bezirksverbands Braunschweig zum Thema Corona-Virus.

AWO begrüßt neue Nationale Teststrategie

Berlin/Braunschweig. Heute tritt die neue Nationale Teststrategie in Kraft. Sie sieht unter anderem die Einführung von regelmäßigen kostenlosen Corona-Schnelltests in Einrichtungen vor, um Risikogruppen besser zu schützen. Der AWO-Bezirksverband Braunschweig begrüßt die Änderung der Testverordnung. Dazu erklärt Vorstandsvorsitzender Rifat Fersahoglu-Weber:

 

„Bereits seit April fordern wir eine Teststrategie für Pflegeeinrichtungen. Unser Ziel war von Beginn an, die Sicherheit von Bewohnerinnen und Bewohnern in Pflegeeinrichtungen sowie den Mitarbeitenden zu gewährleisten und ihnen gleichzeitig so wenige Einschränkungen wie möglich aufzuerlegen. Bislang waren Tests aber erst nach nachgewiesenen Infektionsausbrüchen möglich und auch dann häufig nur unter Schwierigkeiten durchzusetzen, weil den zuständigen Gesundheitsämtern die nötigen Ressourcen fehlten. De facto mussten sich die Einrichtungen deshalb auf Stichprobentests beschränken – dass das bei Weitem nicht ausreicht und Risikogruppen gefährdet, haben wir von Anfang an kritisiert. Eine positive Ausnahme bildete und bildet in unserer Region die Stadt Salzgitter. Hier werden alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Pflegeeinrichtungen einmal wöchentlich getestet.

 

Die neue Teststrategie ist ein großer Fortschritt. Nun können Einrichtungen auf der Basis von einrichtungsindividuellen Testkonzepten die Tests – auch Antigen-Schnelltests – regelmäßig mit eigenem, geschultem Personal durchführen und dies auch mit den Krankenkassen abrechnen. Das bietet echte Möglichkeiten, eine Ausbreitung des Virus in Einrichtungen frühzeitig zu entdecken und einzudämmen. Die neue Teststrategie bietet zwar keine hundertprozentige Sicherheit, aber sie lässt uns anlässlich einer Virusinfektion schneller reagieren, so dass wir Bewohner und Mitarbeiter besser schützen können. Und da auch Besucherinnen und Besucher getestet werden können, ermöglicht uns die neue Strategie, selbst bei einer Verschärfung der Pandemielage Besuchsverbote und Schließungen von Einrichtungen wie zu Beginn des Jahres zu vermeiden. Deshalb ist jetzt wichtig, dass die in Aussicht gestellten Testkapazitäten und Schulungen zeitnah zur Verfügung stehen.

 

Durch die neuen Testprozesse entsteht zwar ein personeller und finanzieller Mehraufwand, der auch refinanziert werden muss, aber diesen nehmen wir gern in Kauf, um die Bewohnerinnen und Bewohner und Mitarbeitenden vor Infektionen zu schützen. Die Refinanzierung der Tests ist bereits eindeutig vorgesehen.“

Negative Tests im AWO-Wohn- und Pflegeheim Wolfsburg

Wolfsburg. Nachdem ein Bewohner (82 Jahre) des AWO-Wohn- und Pflegeheims Goethestraße in Wolfsburg positiv auf Corona getestet wurde, sind am Mittwoch weitere Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen getestet wurden. Alle 70 getesteten Personen weisen ein negatives Testergebnis vor.

 

Für die Einrichtung wurde auf Grund der aktuellen Landesverordnung angeordnet, dass Besuch nicht empfangen werden darf, da es in der Einrichtung ein aktuelles SARS-CoV-2-Infektionsgeschehen gibt. Der betroffene Wohnbereich steht weiterhin unter Quarantäne.

Bewohner des AWO-Wohn- und Pflegeheims in Wolfsburg positiv auf Corona getestet

Wolfsburg. Im AWO-Wohn- und Pflegeheim Goethestraße in Wolfsburg ist ein Bewohner (82 Jahre) positiv auf das Coronavirus getestet worden.

 

Der betroffene Bewohner wurde im Rahmen der Kontaktnachverfolgung einer anderen positiv auf das Virus getesteten Person identifiziert. Er zeigt keine Symptome. Nach Bekanntwerden des Verdachtsfalls wurde der Bewohner umgehend isoliert und der Wohnbereich unter Quarantäne gestellt. Alle Bewohnerinnen und Bewohner und Mitarbeitenden des Wohnbereichs werden getestet.

 

Im AWO-Wohn- und Pflegeheim Goethestraße leben 140 Menschen in 94 Einzel- und 23 Doppelzimmern.

 

"Wir tun alles dafür, unsere Bewohnerinnen und Bewohner und unsere Mitarbeitenden zu schützen", sagt Rifat Fersahoglu-Weber. "Ein besonderer Dank gilt den Kolleginnen und Kollegen in der Einrichtung, die in den letzten Monaten über das normale Maß hinaus für die Bewohnerinnen und Bewohner da sind und unter erheblichen Druck und mit den erweiterten Schutzmaßnahmen ihre Arbeit professionell fortsetzen."

Besuchern obliegt besondere Verantwortung

Region Braunschweig. Jeder Bewohnerin und jedem Bewohner eines AWO-Wohn- und Pflegeheims des AWO-Bezirksverbands Braunschweig wird es ermöglicht Besuch von mehreren Personen zeitgleich zu erhalten. Zudem besteht aktuell die Möglichkeit, dass mit dem Besuch gemeinsam die Einrichtung verlassen werden kann, um zum Beispiel ein Eis essen zu gehen.

 

Die Wohn- und Pflegeheime der AWO erweitern damit die Besuchsmöglichkeiten für An- und Zugehörige. Es gibt für alle Einrichtungen abgestimmte Hygienekonzepte. Die Besuche werden weiterhin kontaktarm gestaltet, denn der Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner und der Mitarbeitenden hat nach wie vor allerhöchste Priorität. Über die bereits ermöglichten Besuche von Bewohnerinnen und Bewohnern in sogenannten Zaun- oder Fenstergesprächen und die Möglichkeit über Videotelefonate Kontakt zu den Liebsten zu halten sind die aktuellen Regeln eine weitere Öffnung.

 

Den Besuchern obliegt eine besondere Verantwortung, denn das Risiko der Pandemie ist trotz aller Lockerungen immer noch aktuell. Hygiene- und Abstandsregeln sind bei den Besuchen strikt einzuhalten. Der konkrete Besuchswunsch ist mit der Einrichtung im Vorfeld abzusprechen. Hierbei wird auch der Besuchstermin vereinbart. Damit soll vermieden werden, dass zu viele Kontaktpersonen zur gleichen Zeit in den Häusern zu Gast sind. Rückfragen beantworten die Kolleginnen und Kollegen in dem jeweiligem AWO-Wohn- und Pflegeheim.

 

Derzeitig gibt es in den AWO-Wohn- und Pflegeheimen des AWO-Bezirksverbands Braunschweig keinerlei COVID-19-Infektionen.

Tagespflegen haben wieder geöffnet

Braunschweig/Goslar. Die Tagespflegeeinrichtungen des AWO-Bezirksverbands Braunschweig in Braunschweig-Heidberg und in Goslar an den Standorten Jürgenohl und Georgenberg haben wieder geöffnet.

 

Nach der pandemiebedingten Schließung der Einrichtungen sind diese in den vergangenen Tagen wiedereröffnet wurden und können nun wieder täglich Besucherinnen und Besucher versorgen.

Besuchsmöglichkeiten in den Wohn- und Pflegeheimen werden erweitert

Region Braunschweig. Derzeitig gibt es in den AWO-Wohn- und Pflegeheimen des AWO-Bezirksverbands Braunschweig keinerlei COVID-19-Infektionen. Die Wohn- und Pflegeheime der AWO erweitern die Besuchsmöglichkeiten für An- und Zugehörige. Es gibt für alle Einrichtungen abgestimmte Hygienekonzepte. Die Besuche werden weiterhin kontaktarm gestaltet, denn der Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner und der Mitarbeitenden hat nach wie vor allerhöchste Priorität.

 

Über die bereits jetzt ermöglichten Besuche von Bewohnerinnen und Bewohnern in sogenannten Zaun- oder Fenstergesprächen und die Möglichkeit über Videotelefonate Kontakt zu den Liebsten zu halten, wird jetzt jedem Bewohner ermöglicht Besuch von verschiedenen Personen zu erhalten - allerdings nicht zeitgleich. Eine weitere Neuerung besteht darin, dass mit dem Besuch nun auch gemeinsam die Einrichtung verlassen werden kann, um zum Beispiel ein Eis essen zu gehen.

 

Den Besuchern obliegt eine besondere Verantwortung, denn das Risiko der Pandemie ist trotz aller Lockerungen immer noch aktuell. Hygiene- und Abstandsregeln sind bei den Besuchen strikt einzuhalten. Der konkrete Besuchswunsch ist mit der Einrichtung im Vorfeld abzusprechen. Hierbei wird auch der Besuchstermin vereinbart. Damit soll vermieden werden, dass zu viele Kontaktpersonen zur gleichen Zeit in den Häusern zu Gast sind. Rückfragen beantworten die Kolleginnen und Kollegen in dem jeweiligem AWO-Wohn- und Pflegeheim.

Leistungen für Pflegebedürftige in Corona-Zeiten

Foto: Fotolia | Barabas Attila

Region Braunschweig. Welche veränderten Leistungen erhalten Krankenversicherte, Pflegebedürftige und pflegende Angehörige in Corona-Zeiten? Welche gesetzlichen Sonderregeln gibt es? Aufgrund der Corona-Pandemie gibt es für krankenversicherte und pflegebedürftige Menschen sowie pflegenden Angehörige zeitlich begrenzt unterschiedliche finanzielle Hilfen durch gesetzliche Änderungen. Sie möchten einen schnellen Überblick haben, welche Möglichkeiten Ihnen bis wann zustehen? Antworten erhalten Sie in dieser Auflistung.

AWO begrüßt regelmäßige Corona-Tests in der Stadt Salzgitter

Die Stadt Salzgitter hat angekündigt, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in allen Pflegeeinrichtungen regelmäßig auf eine Corona-Infektion zu testen.

 

"Dies ist eine schon lange formulierte Forderung von uns als Spitzenverband der freien Wohlfahrtspflege in Niedersachsen und wir sind sehr zufrieden, dass die Stadt Salzgitter jetzt diesen entscheidenden Schritt geht", sagt der Vorstandsvorsitzende des AWO-Bezirksverbandes Braunschweig, Rifat Fersahoglu-Weber.

 

Die AWO betreibt in Salzgitter zwei stationäre Wohn- und Pflegeheime, in denen rund 240 Seniorinnen und Senioren versorgt werden.

 

"Die regelmäßige Reihentestung der Mitarbeitenden schützt Leben und bietet Arbeitsschutz in dieser schwierigen Zeit. Bei jeglichem Handeln muss das Wohl der Bewohnerinnen und Bewohner sowie der Mitarbeitenden in unseren Einrichtungen an erster Stelle stehen. Wir hoffen, dass weitere Landkreise und Städte der Region diesem guten Beispiel folgen werden", sagt Rifat Fersahoglu-Weber.

Besuchsmöglichkeiten in den Wohn- und Pflegeheimen werden erweitert

Die AWO-Wohn- und Pflegeheime erweitern die Möglichkeiten von Besuchen von Angehörigen. Es gibt für alle Einrichtungen abgestimmte Hygienekonzepte. Grundsätzlich hält die AWO, wie auch andere Träger, die Aufhebung des Besuchsverbots direkt in der Einrichtung für kritisch und spricht sich für ein gestuftes Vorgehen aus. Zunächst müssen die Besuche kontaktarm bzw. kontaktfern gestaltet werden. Je nach lokaler Situation und Fallzahlen werden weitere Schritte der Öffnung geprüft. Für die Einrichtungen der AWO steht weiterhin der Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner und der Mitarbeitenden im Vordergrund.

 

Über die bereits jetzt ermöglichten Besuche von Bewohnerinnen und Bewohnern in sogenannten Zaun- oder Fenstergesprächen und die Möglichkeit über Videotelefonate Kontakt zu den Liebsten zu halten, wird jetzt jedem Bewohner ermöglicht eine Kontaktperson zu benennen, die nach Terminvereinbarung die persönliche Besuchsmöglichkeit erhält. Damit obliegt der Kontaktperson eine besondere Verantwortung. Hygiene- und Abstandsregeln sind bei den Besuchen strikt einzuhalten. Der konkrete Besuchswunsch in mit der jeweiligen Einrichtung ist im vo telefonisch abzusprechen. Hierbei wird auch der jeweilige Besuchstermin vereinbart. Damit soll vermieden werden, dass zu viele Kontaktpersonen zur gleichen Zeit in den Häusern zu Gast sind. Rückfragen beantworten die Kolleginnen und Kollegen in dem jeweiligem AWO-Wohn- und Pflegeheim.

 

Zur detaillierten Ausgestaltung weiterer Besuchsmöglichkeiten arbeiten wir gerade gemeinsam mit Trägervertretern aller Verbände, dem Landesgesundheitsamt und dem Sozialministerium im AWO-Innovationslabor in Braunschweig an Lösungen. Die Ergebnisse werden zu einer weiteren Verbesserung der Situation unter Beachtung der nötigen Schutzmaßnahmen führen.

Dreiteilige Videoclip-Serie "Ann-Kathrin erklärt's" zu Hygienethemen

Auf unserem YouTube-Kanal finden Sie jetzt eine Mini-Serie aus drei kurzen Videoclips, in denen Ann-Kathrin Lumpe, gelernte Pflegefachkraft und Zentrale Ausbildungskoordination im Bereich Senioren & Pflege, auf wichtige Themen aus dem Bereich Hygiene und Infektionsprävention eingeht.

 

Die erste Folge von "Ann-Kathrin erklärt's" beschäftigt sich mit dem Thema "Korrektes Händewaschen" und kann hier angesehen werden. 

 

In der zweiten Folge geht es um fachmännische Hand-Desinfektion, und im dritten Clip dreht sich alles um das richtige Auf- und Absetzen von Mund-Nasenschutz- bzw. Alltagsmasken. 

 

Wir wünschen viel Spaß beim Ansehen!

AWO-Wohn- und Pflegeheim Querum: Aktuelle Infektionszahlen

Braunschweig, 28.04.2020. Eine Bewohnerin des AWO-Wohn- und Pflegeheim Querum ist im Alter von 93 Jahren im Krankenhaus verstorben. Die Bewohnerin wurde im Krankenhaus positiv auf Corona getestet. Insgesamt sind damit vier Bewohner/innen, die positiv auf Corona getestet worden waren, verstorben. Die AWO drückt den Angehörigen der verstorbenen Bewohnerin ihr Mitgefühl aus.

Eingliederungshilfe in Gefahr – Finanzierung muss gesichert werden

Braunschweig. "Die Corona-Krise ist eine große Herausforderung für unsere Gesellschaft. Aber der Zusammenhalt und die Kooperation, die wir in allen Bereichen erleben, machen uns Hoffnung, diese Krise bewältigen zu können. Dafür sind wir Ihnen dankbar!", sagt Dirk Bitterberg, stellv. Vorstandsvorsitzender des AWO-Bezirksverbands Braunschweig.

 

Gerade bei den Leistungen der Eingliederungshilfe besteht ein großer Handlungsbedarf. Die Finanzierung der Leistungen ist aktuell nicht gesichert, für die Träger und die Mitarbeitenden bestehen große Unsicherheiten. "Diese müssen dringend zeitnah ausgeräumt werden, damit die Eingliederungshilfe nicht dauerhaft in eine Schieflage gerät", betont Dirk Bitterberg.

 

Alle Träger der Eingliederungshilfe haben in den vergangenen Wochen in Absprache mit dem Land flexibel reagiert und die Angebote soweit möglich aufrechterhalten oder an die aktuelle Lage angepasst. Dabei ist auch der träger- und angebotsübergreifende Mitarbeiterinnen- und Mitarbeitereinsatz ermöglicht worden. Diese Flexibilität ist unter den derzeitigen Voraussetzungen dringend notwendig, um beispielsweise Personal aus geschlossenen Bereichen in anderen Bereichen einsetzen zu können, schnell neue, passende Angebote zu ermöglichen und Notbetreuung sicherzustellen. Gleichzeitig war von vornherein klar, dass das nur funktionieren kann, wenn erbrachte Leistungen zu 100 Prozent finanziert werden.

 

In den vergangenen Wochen zeigte sich, wie gut das funktioniert und welche wichtige Funktionen die Eingliederungshilfe in unserer Gesellschaft erfüllt. "Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten hier einen großartigen Beitrag. Das ist für die Menschen mit Behinderung und für ihre Angehörigen ein wichtiger Anker in diesen schweren Zeiten", beschreibt Dirk Bitterberg.

 

Dennoch ist in den Verhandlungen mit dem Land eine konkrete Finanzierungszusage nicht erfolgt, vielmehr sollen nach derzeitigen Planungen nur 75 Prozent finanziert werden. Den Trägern würde damit nicht nur die aktuelle Handlungsbasis entzogen, es droht ihnen dann auch eine ungewisse Zukunft. "Die Weiterführung der Finanzierung der Leistungen der Eingliederungshilfe, wie in den bestehenden Vergütungsvereinbarungen bewilligt, ist daher dringend geboten. Dies muss durch unbürokratische Verfahren abgesichert werden, die den übergreifenden Einsatz der Mitarbeitenden und auch die alternativen Formen der Leistungserbringung dokumentieren. Andere Bundesländer gehen diesen Weg, das muss auch unser gemeinsames Ziel sein", verdeutlicht der stellvertretende AWO-Vorstandsvorsitzende.

 

Die Freie Wohlfahrtspflege hat sich erst kürzlich an den Ministerpräsidenten Stephan Weil gewandt, mit der Bitte hier tätig zu werden. Die AWO bittet jetzt die Landtagsabgeordneten in einem Brief darum dazu beizutragen, diese nicht geklärte Finanzierungssituation zu beenden und eine akzeptable Lösung zu finden.

AWO-Wohn- und Pflegeheim Querum: Aktuelle Infektionszahlen

Braunschweig, 21.04.2020 (Stand: 12:00 Uhr). Am Dienstag ist eine weitere Bewohnerin im Alter von 92 Jahren im AWO-Wohn- und Pflegeheim verstorben. Insgesamt sind damit drei Bewohner/innen, die positiv auf Corona getestet worden waren, verstorben. Die AWO drückt den Angehörigen der verstorbenen Bewohnerin ihr Mitgefühl aus. Im AWO-Wohn- und Pflegeheim Querum in Braunschweig ist seit Beginn der Pandemie bei 21 Bewohnerinnen und Bewohnern das Corona-Virus nachgewiesen worden. Zwei Bewohner/innen befinden sich derzeitig im Krankenhaus. Sechs Bewohner/innen sind bereits wieder genesen.

Elternbrief: Schließung von Kindertageseinrichtungen und von Angeboten der Kindertagespflege

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

 

als Träger wenden wir uns heute erneut an Sie, da aufgrund der Corona-Pandemie weiterreichende Beschlüsse auf Bundes- und Landesebene erfolgt sind.

 

Das Land Niedersachsen hat am 17.04.2020 eine Verordnung erlassen, die auch über den 19.04.2020 hinaus den Betrieb von Kindertagesstätten und die Angebote der Kindertagespflege untersagt. Die Schulen werden in den nächsten Wochen nach einem Stufenplan wieder ihren Betrieb aufnehmen. Sowohl in den Kindertagesstätten, der Kindertagespflege, als auch den Schulen wird weiterhin eine Notbetreuung angeboten.

 

Am 17. April 2020 wurden die Träger über die Veränderungen und die Ausweitungen dieser Notbetreuung informiert. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Kriterien für diese Veränderungen und eine mögliche Ausweitung der Notgruppenbetreuung zwischen Kommunen und Gemeinden und den handelnden Akteuren vor Ort besprochen und organisiert werden müssen. Das ist uns sowohl im Interesse der Gesundheit Ihrer Kinder, der Qualität des Angebotes, aber auch im Interesse unserer eigenen Mitarbeitenden sehr wichtig.

 

Es geht nach wie vor darum, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und zu vermeiden. Im Laufe der kommenden Woche sollen die Neuregelungen von den Kommunen und Gemeinden umgesetzt werden. Dies gilt es für uns als Träger abzuwarten. Bis zu diesem Zeitpunkt gilt das bisherige bekannte Verfahren in den jeweiligen Regionen, in der sich Ihre Betreuungseinrichtung befindet. Wir bedanken uns bei Ihnen für Ihr Vertrauen in die Organisation vor Ort.

 

Viele Kommunen und Gemeinden werden Sie auf deren Internetseiten aktuell über die weitere Entwicklung informieren. Ab Montag, 20. April 2020, stehen Ihnen die Kitaleitungen unter den bereits bekannten Telefonnummern gern für weitere Rückfragen zur Verfügung. Für die Notgruppenbetreuung ist es nach wie vor notwendig, über einen Tätigkeitsnachweis des jeweiligen Arbeitgebers beider Erziehungsberechtigter den Bedarf für eine Notbetreuung nachzuweisen. In einzelnen Regionen wird es dazu angepasste Formulare geben.

 

Der AWO als Träger ist sehr bewusst, wie hoch die Belastungen für Sie als Eltern derzeit sind und wie sehr sich vermutlich auch Ihre Kinder nach dem gemeinsamen Spiel mit anderen Kindern und nach gemeinschaftlichen Erlebnissen sehnen. Sie haben in den vergangenen Wochen bewiesen, wie engagiert Sie mit der neuen Situation umgegangen sind und Sie haben alles Ihnen mögliche unternommen, die Beschäftigung, Bildung und Betreuung Ihrer Kinder zu organisieren. Hierfür möchten wir uns als Träger ausdrücklich bei Ihnen bedanken, jedoch betonen wir auch, dass diese Kraftanstrengung in der jetzigen Situation weiterhin erforderlich sein wird.

 

Die Fachkräfte Ihrer Kitas werden weiterhin mit Ihnen und zu den Kindern, z.B. über Erlebnis-Briefe, persönliche Anrufe, kleine Videonachrichten etc. im Kontakt bleiben, sodass eine Anbindung an Ihre jeweilige Kita bestehen bleibt.

 

Bleiben Sie weiterhin gesund!

 

Mit freundlichen Grüßen

Dirk Bitterberg

 

Stv. Vorstandsvorsitzender

Leiter Geschäftsfeld Familie & Soziale Dienste

Forderung nach Corona-Tests für alle Bewohner*innen von Wohn- und Pflegeheimen

AWO-Bezirksverband Braunschweig greift Vorstoß des Saarlands auf: Forderung nach umfassenden Testungen in Niedersachsen  

 

Braunschweig, 20.04.2020

 

Wie jetzt bekannt wurde, will das Saarland alle Bewohnerinnen und Bewohner sowie das gesamte Personal von Pflege- und Senioreneinrichtungen auf das Coronavirus testen. Das saarländische Gesundheitsministerium hat dazu gemeinsam mit dem Virologischen Institut des Universitätsklinikums in Homburg ein Konzept entwickelt.


Saarländisches Konzept auf Niedersachsen übertragen

 

Als Betreiber von elf Wohn- und Pflegeheimen und weiteren Einrichtungen der Altenpflege sowie im psychosozialen Bereich spricht sich der AWO-Bezirksverband Braunschweig für umfassende Tests aus. "Wir haben eine Verantwortung gegenüber den Bewohnerinnen und Bewohnern und den Mitarbeitenden in unseren Einrichtungen. Es geht um die Gesundheit und das Leben von Menschen", so der Vorstandsvorsitzende des AWO-Bezirksverbands Braunschweig, Rifat Fersahoglu-Weber. "Daher fordern wir von der Landesebene eine umgehende Prüfung des saarländischen Konzepts. Es muss rasch geklärt werden, ob eine Übertragung auf Niedersachsen möglich ist."  

 

Saarland will kontinuierliche Tests

 

Im Saarland ist geplant, Pflegeheimbewohnerinnen und -bewohner insgesamt zweimal im Abstand von einer Woche zu testen. Das Pflegepersonal soll fortlaufend zweimal die Woche untersucht werden. Dabei sollen die Abstrich-Untersuchungen vom Personal der Pflegeeinrichtungen durchgeführt werden. Zunächst sollen die 116 Einrichtungen getestet werden, in denen bisher keine Corona-Fälle aufgetreten sind.

Kita-Notbetreuung in Niedersachsen wird ausgeweitet

 

Das Land Niedersachsen hat am 17.4. folgende Pressemitteilung veröffentlicht:

 

"Die Notbetreuung in niedersächsischen Kindertageseinrichtungen und Schulen wird fortgesetzt und ausgeweitet. Insbesondere bei den Härtefällen soll es Erweiterungen geben mit Blick auf drohende Kindeswohlgefährdung, die Situation Alleinerziehender, die gemeinsame Betreuung von Geschwisterkindern sowie drohende Kündigung und erheblichen Verdienstausfall. Diese Neuerungen hat das Niedersächsische Kultusministerium heute kurzfristig den Kommunalen Spitzenverbänden, den örtlichen Trägern der Jugendhilfe und den Vertretern der Trägerverbände vorgestellt. Hintergrund ist die heute in Kraft getretene 'Niedersächsische Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Corona-Virus'.


Zukünftig sollen zudem Kinder einer Erziehungsberechtigten bzw. eines Erziehungsberechtigten, die/der in einem Berufszweig von allgemeinem öffentlichen Interesse tätig ist, aufgenommen werden können. So können etwa die Bereiche Energieversorgung (etwa Strom-, Gas-, Kraftstoffversorgung), Wasserversorgung (öffentliche Wasserversorgung, öffentliche Abwasserbeseitigung), Ernährung und Hygiene (Produktion, Groß-und Einzelhandel), Informationstechnik und Telekommunikation (insb. Einrichtung zur Entstörung und Aufrechterhaltung der Netze), Finanzen (Bargeldversorgung, Sozialtransfers), Transport und Verkehr (Logistik für die kritische Infrastruktur, ÖPNV), Entsorgung (Müllabfuhr) sowie Medien und Kultur, Risiko- und Krisenkommunikation einem Berufszweig von allgemeinem öffentlichen Interesse zuzurechnen sein.

 

Alle anderen Möglichkeiten einer Betreuung müssen aber vor der Möglichkeit der Inanspruchnahme ausgeschöpft worden sein. Diese Neuregelungen sollen im Verlaufe der kommenden Woche sukzessive vor Ort umgesetzt werden. Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne: 'Diese Öffnung ist gut, denn sie schafft Entlastung für Eltern. Gleichwohl ist klar, dass diese Veränderungen einen Vorlauf und Vorbereitung durch die Träger benötigen. Die Situation ohne frühkindliche Bildung und Betreuung ist aber belastend und strapazierend für die Eltern. Nach wie vor bleiben der Gesundheitsschutz und die Begrenzung von Neuinfektionen das oberste Ziel. Der Bund und die Länder haben daher gemeinsam beschlossen, dass für Krippen, Kindergärten, Horte und den Bereich der Kindertagespflege vorerst weiterhin nur die Notbetreuung gilt. Bis wann diese Lage so bleibt, kann heute niemand seriös sagen. Diese Planungen werden im Zweiwochen-Rhythmus überprüft und bewertet. Wenn weitere Lockerungen in zwei Wochen als verantwortbar bewertet werden, dann freuen wir uns darüber und werden für den Kita-Bereich eine schnelle Umsetzung einleiten.'


Das Niedersächsische Kultusministerium lädt die Kommunalen Spitzenverbände in der nächsten Woche ein, um die neuen Regelungen in einem Auswertungsgespräch zu begutachten und gegebenenfalls weitere Anpassungen bei der Notbetreuung vorzunehmen."

AWO-Wohn- und Pflegeheim Querum: Aktuelle Infektionszahlen

Braunschweig, 10.04.2020 (Stand: 11:30 Uhr). Im AWO-Wohn- und Pflegeheim Querum in Braunschweig wurden in dieser Woche bei insgesamt 72 Bewohnern und Mitarbeitenden Abstriche durchgeführt um diese auf den Corona-Virus zu untersuchen. In der Einrichtung wurde zuvor bei zwölf Bewohnern und sechs Mitarbeitenden eine Corona-Infektion festgestellt. Hiervon wurde die Infektion eines Bewohners im Krankenhaus diagnostiziert. Dieser Bewohner ist, wie bereits berichtet, verstorben.

 

Insgesamt wurde inzwischen bei 18 Bewohnerinnen und Bewohnern das Corona-Virus nachgewiesen. Vier Bewohner befinden sich derzeitig im Krankenhaus. Hiervon kann eine Person voraussichtlich nach Ostern wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden. Die sich im Wohn- und Pflegeheim befindlichen infizierten Bewohner leben in zwei unterschiedlichen Wohnbereichen und sind in Quarantäne.

 

Weiterhin gibt es drei neue positive Befunde bei Mitarbeitenden, die mit dem Corona-Virus infiziert sind. Die betroffenen Mitarbeitenden befinden sich in häuslicher Quarantäne.

 

Es besteht weiterhin ein enger Austausch seitens der Einrichtung mit dem Braunschweiger Gesundheitsamt und der Heimaufsicht und es werden alle erforderlichen Schutzmaßnahmen umgesetzt.

Forderung nach Anerkennungsbonus für Pflegehelden

"Derzeitig wird allen Bürgerinnen und Bürgern besonders deutlich, welche Bedeutung pflegerische Berufsgruppen haben. Deshalb wiederholen wir unsere Forderung, dass die Löhne für die Beschäftigten in diesen Berufen angehoben und die Arbeitsbedingungen verbessert werden müssen", sagt Rifat Fersahoglu-Weber, Vorstandsvorsitzender des AWO-Bezirksverbandes Braunschweig e. V. und Vorsitzender des Arbeitgeberverbandes AWO Deutschland (AGV AWO).

 

Der AWO-Bezirksverband Braunschweig und seine Tochtergesellschaft, die AWO-Senioren & Pflege gGmbH, sind Gründungsmitglieder der Bundesvereinigung der Arbeitgeber in der Pflegebranche (BVAP). "Die Vereinigung spricht sich für einen allgemeinverbindlichen Tarifvertrag über einen Bonus für die Pflegekräfte aus. Das unterstützen wir nachdrücklich", sagt Fersahoglu-Weber. "Die besondere Härte der beruflichen Aufgaben von Pflegenden ist aktuell gut zu erkennen, sie arbeiten am Limit. Deshalb ist die Anerkennung der besonderen Belastung unser Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pflege das Ziel."

 

Fersahoglu-Weber beschreibt, dass die finanzielle Anerkennung eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist. Seit vielen Jahren kämpft die AWO für angemessene und verbindliche Tarife in der Pflege. "Die gesetzlichen Grundlagen sind längst geschaffen, jetzt müssen wir alle handeln", fordert der Braunschweiger AWO-Vorstandsvorsitzende.

 

Der AWO-Bezirksverband Braunschweig fordert in Tarifverhandlungen zu gehen, um die aktuelle besondere Leistung finanziell zu honorieren.

 

"Klar ist aber auch: Der Anerkennungsbonus darf nicht zu Lasten der zu Pflegenden oder ihrer Angehörigen führen. Zusätzliche Personalkosten müssen vollständig finanziert, Eigenanteile dürfen nicht erhöht werden und die Debatte zur dauerhaften Verbesserung der Arbeitsbedingungen darf auch nach der Corona-Krise nicht aus den Augen verloren werden. Die Politik ist jetzt gefordert einen schnellen und unbürokratischen Weg zu finden um einen Anerkennungsbonus für unsere Pflegeheldinnen und Pflegehelden zu unterstützen", sagt Rifat Fersahoglu-Weber.

Ausschließlich negative Corona-Befunde im AWO-Wohn- und Pflegeheim Wolfsburg

Wolfsburg, 03.04.2020

 

Nachdem ein Bewohner im AWO-Wohn- und Pflegeheim Goethestraße in Wolfsburg post mortem positiv auf Corona getestet worden war, wurden in der Folge am Montag, 30.03.2020, 68 weitere Personen durch das Gesundheitsamt auf eine Corona-Infektion getestet. Die Testergebnisse wurden der AWO jetzt mitgeteilt.

 

Hiernach haben alle 35 getesteten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und alle 33 getesteten Bewohnerinnen und Bewohner einen negativen Befund. Die Befunde wurden zum Teil schriftlich und zum anderen Teil mündlich übermittelt.

 

"Die Ergebnisse beruhigen uns sehr, sind allerdings nur ein Zwischenstand und nicht als vollständige Entwarnung zu werten. Die Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Kolleginnen und Kollegen in der Einrichtung müssen weiterhin bestmöglich vor einer Ansteckung geschützt werden", sagt der Vorstandsvorsitzende des AWO-Bezirksverbandes Braunschweig Rifat Fersahoglu-Weber. "Mein besonderer Dank gilt allen Beteiligten für das besonnene und unaufgeregte Handeln."

 

Die Quarantäne ist mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Die bestehenden Besuchs- und Betretungsverbote bleiben bestehen.

AWO-Wohn- und Pflegeheim Querum: Aktuelle Infektionszahlen

Braunschweig, 03.04.2020 (Stand: 11:30 Uhr)

 

Im AWO-Wohn- und Pflegeheim Querum in Braunschweig konnte bei acht Bewohnerinnen und Bewohnern das Corona-Virus nachgewiesen werden. Eine Bewohnerin befindet sich im Krankenhaus. Die weiteren Bewohnerinnen und Bewohner sind in ihren Zimmern isoliert.

 

Weiterhin gibt es sechs positive Befunde bei Mitarbeitenden. Es besteht ein enger Austausch seitens der Einrichtung mit dem Braunschweiger Gesundheitsamt und der Heimaufsicht und es werden alle erforderlichen Schutzmaßnahmen umgesetzt.

iPads für Videotelefonie in unseren Wohn- und Pflegeheimen eingetroffen

Heute ist in unserer Bezirksgeschäftsstelle eine Lieferung fabrikneuer Apple iPad-Tablets eingetroffen, die für unsere Wohn- und Pflegeheime bestellt wurde.

 

Die Kollegen aus der IT-Abteilung installieren jetzt auf allen Geräten Software für Videotelefonie und liefern die Geräte dann in unsere stationären Einrichtungen aus.

 

Neben den Wohn- und Pflegeheimen erhält auch das AWO-Haus am Elm, eine sozialpsychiatrische Einrichtung, für die Bewohnerinnen und Bewohner ein Gerät. 

 

So können diese in Zeiten des Besuchsverbots immerhin per Videochat mit ihren Liebsten in Verbindung bleiben.

Bewohner des AWO-Wohn- und Pflegeheims in Wolfsburg post mortem positiv auf Corona getestet

Wolfsburg, 30.03.2020

 

Im AWO-Wohn- und Pflegeheim Goethestraße in Wolfsburg ist post mortem ein Bewohner (86 Jahre) positiv auf das Coronavirus getestet worden.

 

"Wir müssen leider feststellen, dass selbst unser frühzeitiges und weitreichendes Handeln keine Garantie für einen vollständigen Schutz bieten konnte und das Virus tragischerweise in der Wolfsburger Einrichtung nachgewiesen wurde. Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen des verstorbenen Bewohners", sagt Rifat Fersahoglu-Weber, Vorstandsvorsitzender des AWO-Bezirksverbandes Braunschweig.

 

"Der Bewohner des AWO-Wohn- und Pflegeheims zeigte zuvor keinerlei Symptome", führt Fersahoglu-Weber aus. Der AWO-Bezirksverband Braunschweig hat die schon immer umfassenden Hygienemaßnahmen in allen Arbeitsbereichen, die Betretungs- und Besuchsverbote und die Schutzmaßnahmen für Bewohnerinnen und Bewohner, aber auch für Mitarbeitende, aufrechterhalten und frühzeitig verschärft.

 

Im AWO-Wohn- und Pflegeheim Goethestraße leben 140 Menschen in 94 Einzel- und 23 Doppelzimmern.

 

Heute wurden Tests bei den Bewohnerinnen und Bewohnern des Wohnbereichs, in dem der verstorbene Bewohner lebte, und von den dort tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern genommen. Mit den Testergebnissen ist am Dienstag zu rechnen. Die Einrichtung unterrichtet heute ebenfalls die Angehörigen der Bewohner über die aktuellen Entwicklungen.

 

In enger Absprache mit dem Krisenstab der Stadt Wolfsburg und dem städtischen Gesundheitsamt wurde vereinbart, die gesamte Einrichtung unter Quarantäne zu stellen.

 

Die Gesundheits- und Sozialdezernentin des Stadt Wolfsburg, Monika Müller: "Die AWO hat sehr schnell reagiert, uns kontaktiert und umfassende Maßnahmen eingeleitet. Wo sich der verstorbene Bewohner infiziert hat, kann nach Auskunft des Heims derzeit nicht nachvollzogen werden, so dass es nun vorsorglich Maßnahmen trifft, um möglichst alle Bewohner und Mitarbeitenden zu schützen. Als Stadt unterstützen wir die AWO selbstverständlich bei allen erforderlichen Schritten, denn die Eindämmung des Coronavirus gelingt nur gemeinsam und mit größtmöglicher Transparenz."

 

"Wir tun alles dafür, unsere Bewohnerinnen und Bewohner und unsere Mitarbeitenden zu schützen", sagt Rifat Fersahoglu-Weber. "Ein besonderer Dank gilt den Kolleginnen und Kollegen in der Einrichtung, die über das normale Maß hinaus für die Bewohnerinnen und Bewohner da sind und unter erheblichen Druck und mit den erweiterten Schutzmaßnahmen ihre Arbeit professionell fortsetzen."

Zwei Bewohnerinnen des AWO-Wohn- und Pflegeheims Querum positiv auf Corona getestet

Braunschweig, 30.03.2020


Im AWO-Wohn- und Pflegeheim Querum sind zwei Bewohnerinnen (beide 87 Jahre alt) positiv auf das Coronavirus getestet worden.

 

"Wir müssen leider feststellen, dass selbst unser frühzeitiges und weitreichendes Handeln keine Garantie für einen vollständigen Schutz bieten konnte und das Virus tragischerweise in der Einrichtung nachgewiesen wurde", sagt Rifat Fersahoglu-Weber, Vorstandsvorsitzender des AWO-Bezirksverbandes Braunschweig.

 

"Die Bewohnerinnen des AWO-Wohn- und Pflegeheims zeigten zuvor entsprechende Symptome und wurden am vergangenen Freitag sowie am Wochenende getestet", führt Fersahoglu-Weber aus. Der AWO-Bezirksverband Braunschweig hat die schon immer umfassenden Hygienemaßnahmen in allen Arbeitsbereichen, die Betretungs- und Besuchsverbote und die Schutzmaßnahmen für Bewohnerinnen und Bewohner, aber auch für Mitarbeitende, aufrechterhalten und frühzeitig verschärft.

 

Im AWO-Wohn- und Pflegeheim Querum leben in drei getrennten Gebäudekomplexen 169 Bewohnerinnen und Bewohner. Die betroffenen Bewohnerinnen leben im größten Komplex mit 95 Einzel- und 5 Doppelzimmern.

 

In enger Absprache mit dem Gesundheitsamt der Stadt Braunschweig wurden gleich nach Bekanntwerden zusätzliche Schutzmaßnahmen für Bewohner und Mitarbeitende umgesetzt.

 

Die Sozialdezernentin der Stadt Braunschweig Dr. Christine Arbogast sagt: "Wir befinden uns im engen Austausch mit der Einrichtungsleitung und dem Träger. Die Bewohnerinnen wurden isoliert und es werden im Bedarfsfall weitere Tests angeordnet."

 

"Wir tun alles dafür, unsere Bewohnerinnen und Bewohner sowie unsere Mitarbeitenden zu schützen", sagt Rifat Fersahoglu-Weber. "Ein besonderer Dank gilt den Kolleginnen und Kollegen in der Einrichtung, die über das normale Maß hinaus für die Bewohnerinnen und Bewohner da sind und unter erheblichen Druck und mit den erweiterten Schutzmaßnahmen ihre Arbeit professionell fortsetzen."

Das AWO-Psychiatriezentrum bittet um Unterstützung

Königslutter, 24.03.2020

 

Die Corona-Pandemie stellt auch das psychiatrische Fachkrankenhaus AWO-Psychiatriezentrum Königslutter vor eine große Herausforderung.

 

"Wir haben bereits frühzeitig Maßnahmen ergriffen, um die Gesundheit unserer Patienten und Mitarbeitenden bestmöglich zu schützen. Bisher gibt es bei uns noch keinen Verdachtsfall. Damit es dabei bleibt, werden die bisherigen Maßnahmen mit der Zeit und der weiteren Entwicklung der Situation immer wieder angepasst und wenn nötig erweitert", berichtet APZ-Geschäftsführer Thomas Zauritz.

 

"Unsere klinischen Mitarbeiter sind Profis und sind es gewohnt, mit Infektionen – wie der Grippe und ähnlichen Erkrankungen – umzugehen, auch jetzt aktuell zu diesem Zeitpunkt." Doch aufgrund der zusätzlichen Sicherheits- und Hygienemaßnahmen stoßen auch die APZ-Mitarbeiter mittlerweile an ihre Grenzen.

 

Daher bittet das AWO-Psychiatriezentrum um Unterstützung und sucht für die täglichen Herausforderungen  medizinisches Personal in Ausbildung oder Studium, Pflegeerfahrene oder freiwillige Helfer ohne medizinische Vorkenntnisse. "Wir möchten mit dieser Maßnahme die Patientenversorgung sicherstellen und freuen uns über Ihre Unterstützung", betont Zauritz.

 

Interessierte können sich über die Telefonnummer 05353-901120 oder per Mail an corona(at)awo-apz.de an das AWO Psychiatriezentrum wenden und registrieren lassen.

 

 

Weitere Informationen über das APZ erhalten Sie auf www.awo-psychiatriezentrum.de

Geänderte Öffnungszeiten der Radstation am Braunschweiger Hbf

Braunschweig, 23.03.2020

 

Auch die AWO-Radstation am Braunschweiger Hauptbahnhof ist von den Auswirkungen der Pandemie betroffen, das Angebot wird reduziert.

 

Ab Donnerstag, den 26.03.2020 wird in der Zeit von 8:00 Uhr bis 20:00 Uhr geöffnet sein.

 

Diese Öffnungszeiten gelten vorerst bis zum 19.04.2020. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Verbände warnen: Ohne Hilfen kollabiert die soziale Infrastruktur!

Berlin, 21. März 2020. Die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Deutschland fordern die Bundesregierung dringend auf, schnellstmöglich die akut gefährdeten sozialen Dienste zu sichern.

 

In einem Papier an das Bundeskanzleramt schildern sie die Situation und warnen vor einem Wegbrechen der sozialen Infrastruktur mit massiven Konsequenzen für unzählige Menschen, die darauf angewiesen sind.

 

Dazu erklärt Wolfgang Stadler, Vorsitzender des AWO Bundesvorstandes:

 

„Die Bundesregierung hat schnell und entschlossen gehandelt, um die Bevölkerung zu schützen und die negativen Auswirkungen auf die Wirtschaft zu begrenzen. Die Freie Wohlfahrtspflege wurde jedoch schlicht vergessen! Wir warnen eindringlich davor, die gemeinnützigen Träger sich selbst zu überlassen. Sie dürfen kaum Rücklagen bilden und  können sich damit in so einer Krise nicht selbst helfen. Es drohen Insolvenzen und Kündigungen.

 

Die Dienste der betroffenen Einrichtungen - von der Kita über das Pflegeheim bis zur Beratungsstelle für Not leidende Familien - müssen gesichert sein! Ohne sie wird die soziale Infrastruktur kollabieren. Sie leisten auch in der jetzigen Krise in Ergänzung zu den Gesundheitsdiensten einen wichtigen Beitrag, um die Daseinsvorsorge zu gewährleisten.  Wenn die Infrastruktur der Freien Wohlfahrtspflege wegbricht, wer ist dann da für Menschen in Not? In welcher Kita sollen Kinder betreut werden, wer kümmert sich um pflegebedürftige Senioren?

 

Es muss jetzt allen klar sein: Es geht hier nicht um das Überleben einiger Träger. Es geht um den sozialen Kitt, der unser Zusammenleben überhaupt ermöglicht. Diejenigen, um die es hier geht, leisten haupt- und ehrenamtlich in der Krise unschätzbare Dienste. Wir reden hier von fast zwei Millionen Menschen, die Tag für Tag soziale Dienste für uns alle leisten: Erzieher, Heimerzieher, Pflegekräfte und Sozialarbeiter – sie alle müssen sich darauf verlassen können, dass ihr Arbeitsplatz nicht durch ausbleibende Finanzierungen gefährdet ist! Zahlreiche ehrenamtliche und hauptamtliche Dienste sind bereits jetzt im Einsatz, um besonders hilfebedürftigen Menschen in der Krise zu helfen.“

 

Der Rettungsschirm der Bundesregierung ist auf die Risiken der privaten Wirtschaft zugeschnitten. Die spezifischen Risiken gemeinnütziger Träger sozialer Infrastruktur müssen eigenständig geregelt werden. Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege plädiert für einen gleichwertigen Schutz für die Einrichtungen und sozialen Dienste als Teil des Sozialschutz-Pakets.

 

 

Sicherstellung der sozialen gemeinnützigen Einrichtungen und Dienste – Fragen und Antworten (PDF)

 

Wilhelm Schmidt wendet sich an Ehrenamtliche

Wilhelm Schmidt

Wilhelm Schmidt, Vorsitzender des Präsidiums des AWO Bundesverbandes.

Berlin. Der Vorsitzende des Präsidiums des AWO Bundesverbandes, Wilhelm Schmidt, und der Vorsitzende des Vorstands Wolfgang Stadler wenden sich in einem Schreiben an alle Ehrenamtlichen in der AWO:

 

Liebe Freundinnen und Freunde,

 

in diesen besonderen Zeiten möchten wir uns direkt an Euch wenden - an diejenigen, die sich in ihrer Freizeit ohne Bezahlung für andere einsetzen und die Solidarität leben, für die die AWO steht.

 

Die Lage ist ernst. Die Zahl der nachweislich mit dem Sars-Cov2-Virus infizierten Personen steigt von Tag zu Tag und es ist mit einer immer größer werdenden Dunkelziffer zu rechnen. Die Covid-19-Erkrankung mag bei den allermeisten Menschen harmlos verlaufen, und dennoch ist es eine statistische Gewissheit, dass bei einer ungebremsten Ausbreitung viele Menschen schwer erkranken werden und deren Versorgung ggf. nicht mehr sichergestellt werden kann.

 

Daher wurden bereits viele notwendige Maßnahmen getroffen, die jedoch auch große Einschnitte für viele Menschen bedeuten - in der Betreuung von Kindern, in der eigenen Versorgung und im gesellschaftlichen Leben.

 

Wir appellieren an die vielen engagierten Ehrenamtlichen in der AWO, für die es schon immer dazu gehört, gerade in Notsituationen für andere da zu sein: Seid auch in dieser Krise solidarisch! Vergesst jedoch nicht, dass zur Solidarität in diesen Zeiten auch gehört, sich selbst und andere vor Ansteckung zu schützen.

 

Das soll nicht bedeuten, dass ihr Menschen, die in jetzt in der Krise in Not geraten, im Stich lasst. In dieser besonderen Situation können andere Formen der Hilfe notwendig und möglich sein. Das kann z.B. bedeuten, dass ihr Telefonketten initiiert, um herauszufinden, ob Menschen, die freiwillig oder angeordnet in Quarantäne sind, Unterstützung brauchen. Das kann gerade im städtischen Bereich ein Aufruf durch Euch sein, dass Nachbarschaften sich untereinander vernetzen, um sich gegenseitig zu unterstützen.

 

In jedem Fall empfehlen wir - sofern es die aktuell gültigen Anordnungen der Bundesländer überhaupt noch zulassen - von Veranstaltungen und Treffen aller Art abzusehen, sofern diese nicht zwingend nötig sind!

 

Wir bitten um Verständnis, dass wir als Bundesverband keine detaillierten Auskünfte zu den aktuellen Maßnahmen und Anordnungen der Bundesländer geben können. Diese unterscheiden sich zum Teil erheblich und verändern sich quasi täglich. Wir bitten daher die Bezirks- und Landesverbände sowie die Kreisverbände, die Ehrenamtlichen vor Ort nach Kräften zu unterstützen.

 

Liebe Freundinnen und Freunde, bleibt solidarisch und bitte bleibt gesund!

 

Herzliche Grüße

 

Wilhelm Schmidt und Wolfgang Stadler

Vermittlung von Freiwilligen zur Unterstützung von Corona-Hilfsbedürftigen

 

Braunschweig/Wolfenbüttel/Remlingen


Die Freiwilligenagentur Jugend-Soziales-Sport e.V. (korporatives Mitglied im AWO-Bezirksverband Braunschweig) bietet an, für Menschen, die Unterstützung brauchen, unbürokratisch Helferinnen und Helfer zu finden.

 

Sie hat eine Vermittlungsbörse gestartet, bei der sich hilfsbereite Freiwillige melden können. Gleichzeitig sollen sich auch Menschen melden, die Unterstützung brauchen. Dazu gehören Menschen, die derzeit nicht selbst das Haus verlassen können oder dürfen. Die Übernahme von Einkäufen und notwendigen Besorgungen für z.B. Menschen mit Beeinträchtigung oder ältere Menschen sind eine mögliche Hilfestellung. 

 

Das Angebot richtet sich an alle, die noch niemanden haben, der sie unterstützt. Die Hilfsaktionen werden ausschließlich ehrenamtlich ausgeführt. Die Freiwilligenagentur weist darauf hin, dass alle Risiken (z.B. Ansteckungsgefahr) bei den Ehrenamtlichen und Nutzer*innen des Angebots liegen. Es werden mit allen Beteiligten Sicherheitsmaßnahmen abgesprochen, die die Freiwilligenagentur vorher bei der Polizei erfragt hat.   

 

Wer Zeit hat sich zu engagieren und wer Hilfe sucht kann sich sofort melden, Details werden dann individuell abgesprochen. 

 

http://www.freiwillig-engagiert.de/infos-zum-corona-virus

 

Von 10 bis 16 Uhr (Montag bis Freitag) ist das Büro der Freiwilligenagentur besetzt.

 

Braunschweig: 0531/4811020 oder info.bs@freiwillig-engagiert.de
Wolfenbüttel: 05331/902626 oder info.wf@freiwillig-engagiert.de

Remlingen: 05336/9489500 oder j.elbeshausen@engagiert-elmasse.de

AWO ruft zu Solidarität und Selbstschutz auf

Berlin, 18.03.2020


Bund, Länder und Kommunen verstärken täglich ihre Maßnahmen, um die Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus zu verlangsamen. Dennoch erkranken derzeit immer mehr Menschen. In dieser Situation erklärt Wolfgang Stadler, Bundesvorstandsvorsitzender der AWO:

 

"Die Corona-Pandemie stellt unsere Gesellschaft vor ungeahnte Herausforderungen. Es zeigt sich: nur eine solidarische Gesellschaft kann eine solche Krise meistern. Wir beobachten bisher einen starken gesellschaftlichen Zusammenhalt. Viele Menschen sind bemüht, zu helfen. Wir rufen dazu auf, vor allem diejenigen zu unterstützen, die in Quarantäne sind, und die Hilfen in der unmittelbaren Nachbarschaft zu stärken. Die Menschen sollten kleine Hilfe-Tandems bilden, statt vielen zu helfen, damit sie nicht im Ernstfall selbst unbeabsichtigt zur Verbreitung des Virus beitragen."

 

Der Verband bestärkte außerdem die Aufrufe, soziale Kontakte möglichst zu reduzieren: "Es geht nicht darum, ob man selbst Angst vor einer Infektion hat oder nicht, sondern dass man mit Verhalten, das zur Ausbreitung des Virus beiträgt, auch die Verantwortung trägt für hunderte bis tausende Menschen, die schwer erkranken werden und ggf. nicht mehr ausreichend versorgt werden können. Infektionsschutz ist keine Frage von Angst, sondern von Solidarität!"

 

Stadler betonte, es brauche jetzt vor allem zweierlei: Solidarität und Besonnenheit, um diejenigen zu entlasten, die erkrankt oder in Berufen tätig seien, die nicht entbehrlich sind.

 

"In dieser schwierigen Zeit sind es Menschen in der Pflege, im Einzelhandel und der Kinderbetreuung, die unsere Gesellschaft zusammenhalten", so Stadler, "Sie bringen sich selbst in Gefahr, um uns allen einen Dienst zu erweisen. Dafür sagen wir Danke. Am Ende der Pandemie müssen wir uns daran erinnern, wer als "systemrelevant" gilt - und diese Berufe endlich angemessen honorieren."

 

 

Information für Kita-Eltern

Am Freitag, den 13.03.2020 hat die niedersächsische Landesregierung entschieden, dass ab Montag, den 16. März bis einschließlich 18. April 2020 der Betrieb in Schulen, Kindertagesstätten und in der Kindertagespflege untersagt ist. Hierbei handelt es sich um eine Schutzmaßnahme zur Eindämmung des Coronavirus.

 

Es ist jedoch vorgesehen, eine Notbetreuung in kleinen Gruppen für Kinder von Erziehungsberechtigten, die im sogenannten kritischen Infrastrukturen tätig sind, vorzuhalten.

 

Hierzu gehören insbesondere folgende Berufsgruppen:

 

- Beschäftigte im Gesundheitsbereich, medizinischen Bereich, im pflegerischen Bereich

- Beschäftigte im Bereich der Polizei, Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Feuerwehr

- Beschäftigte im Vollzugsbereich, einschließlich Justizvollzug, Maßregelvollzug und vergleichbare Bereiche

 

Konkret bedeutet dies: Wenn Sie zu einer der genannten Berufsgruppen gehören und die Betreuung für Ihr Kind in einer Notgruppe benötigen, bitten wir Sie, am Montag, den 16. März 2020 einen entsprechenden Tätigkeitsnachweis bei der Einrichtungsleitung vorzulegen (dieser kann auch unverzüglich nachgereicht werden).

 

In allen weiteren Fällen ist eine Betreuung durch die Betreuungseinrichtung im o.g. genannten Zeitraum leider nicht möglich.

 

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.

Besuchsverbot in Pflegeeinrichtungen

Region Braunschweig. Um die Bewohnerinnen und Bewohner in den Pflegeeinrichtungen vor einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus zu schützen wurde von den Behörden angeordnet ein generelles Besuchsverbot durchzusetzen.

Ausgenommen hiervon sind medizinisch notwendiges Personal wie beispielsweise Rettungsdienst, Physio- und Ergotherapeuten, Ärzte sowie externe Lieferdienste wie beispielsweise Apotheken, Post und Wäschedienste. Die Weisung gilt bis einschließlich 18. April 2020.

 

Weiterhin ausgenommen von diesem Besuchsverbot sind nahestehende Personen von palliativmedizinisch versorgten Bewohnerinnen und Bewohnern.

 

Wir danken für Ihr Verständnis.

 

Letzte Aktualisierung: 17.03.2020

Informationen zum Corona-Virus

Auf dieser Seite finden Sie alle aktuellen Meldungen des AWO-Bezirksverbands Braunschweig zum Thema Corona-Virus.