AWO-Institut für ambulante systemischen Lösungen

Institut für ambulante systemische Lösungen

Im Bereich der kinder- und jugendpsychiatrischen Versorgung gibt es eine Vielfalt an unterstützenden, begleitenden, pädagogischen und therapeutischen Angeboten. Unser Institut bietet ambulante systemische Beratung und Koordination für junge Menschen mit psychiatrischen Störungen und ihren Familien in ihren jeweiligen Lebensumwelten an. Unser Institut hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Versorgungsangebote (Kinder- u. Jugendhilfe, Kita, Schule, Therapie, Psychiatrie) miteinander zu vernetzen und auf den Einzelfall bezogene, interdisziplinäre Teams zu bilden.

 

Diese multiprofessionellen Kompetenzteams arbeiten Hand in Hand für und mit den jungen Menschen und ihren Familien lösungsorientiert und garantieren eine gemeinsame zielgerichtete Ausgestaltung der Hilfe. Die Maßnahmen zielen darauf ab junge Menschen mit psychiatrischen Auffälligkeiten und deren Familien so zu integrieren, dass sie weitgehend selbständig ihren Alltag gestalten und damit am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Dazu gehört erstens die Erweiterung des jeweiligen Handlungsrepertoires in den Interaktionsprozessen mit dem umgebenden soziokulturellen Umfeld und zweitens die Schaffung von Rahmenbedingungen, die eine Teilnahme in der Gemeinschaft möglich machen.

 

Unser Hauptaugenmerk liegt auf der schulischen Integration und Förderung dieser Kinder und Jugendlichen. In diesem Zusammenhang liegt auch ein Schwerpunkt in der Beratung und Fortbildung von Schulen, sowie Vorschläge zu geeigneten Beschulungsmöglichkeiten.

 

Koordiniert werden kinder- und jugendhilfliche und/oder schulische Prozesse.

Zielgruppe

Familiensysteme, in denen Kinder und Jugendliche mit der Diagnose oder dem Verdacht einer psychiatrischen Störung (ICD 10) leben und deren Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist oder eine solche Beeinträchtigung zu erwarten ist.

 

Die gesetzlichen Grundlagen unserer Leistungen sind SGB VIII §§ 27, 30, 35a, 36.