Braunschweiger AWO-Jugendhilfe stellt Schutzkonzept auf Jugendhilfetag vor

Braunschweig/Berlin. Der 17. Deutsche Kinder- und Jugendhilfe-Tag findet von Dienstag, 18., bis Donnerstag, 20. Mai, statt und wird virtuell veranstaltet. Die Jugend- & Erziehungshilfen des AWO-Bezirksverbandes Braunschweig sind an einem digitalen Messestand des AWO-Bundesverbandes vertreten und stellen dort am Donnerstag, 20. Mai, von 11 bis 12.30 ihr Schutzkonzept vor. Die Teilnahme an der Zoom-Veranstaltung ist unter diesem Link möglich: https://zoom.us/j/98915205567

 

Wichtige Bausteine des Schutzkonzeptes sind:

  • ein Verhaltenskodex für alle Mitarbeitenden als verbindliche Voraussetzung für das tägliche Miteinander in der Arbeit
  • eine Verhaltensampel, die Handlungssicherheit im Umgang zwischen Kindern und Jugendlichen untereinander und zwischen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gibt und Transparenz für alle Beteiligten schafft
  • ein Inhouse-Fortbildungsprogramm, das relevante und aktuelle Fortbildungen zu Themenfeldern des Schutzkonzepts vorhält
  • ein Flussdiagramm zur Intervention bei Gewalt gegen junge Menschen, das allen Mitarbeitenden Handlungssicherheit sowie einen Leitfaden bei vermuteten und begründeten Verdachtsmomenten gibt
  • ein geregelte Beschwerdeverfahren, das auch jungen Menschen die Möglichkeit gibt, sich jederzeit niederschwellig und auf Wunsch anonym zu beschweren und auf Missstände hinzuweisen
  • ein sexualpädagogisches Konzept, das abbildet, welche Themen im Bereich Sexualität im Rahmen des pädagogischen Alltags der jungen Menschen relevant sind und wie die Einrichtung ihren Erziehungs- und Bildungsauftrag in Bezug auf eine individuell angepasste Sexualerziehung umsetzt
  • ein Fokus auf Themenbereiche wie Macht und Gewalt in Bewerbungsgesprächen, um von Anfang an auf das Schutzkonzept aufmerksam zu machen und um die Einstellung potentieller Gefährder zu verhinder.
  • ein Risikomanagement, das sicherstellt, dass mindestens einmal jährlich eine strukturierte Bewertung aller regelhaften Abläufe im Hinblick auf Chancen und Risiken erfolgt. Es umfasst wichtige Kontrollmechanismen und die dokumentierte Festlegung ggf. erforderlicher Maßnahmen.
  • eine Betriebsvereinbarung zum Verfahren bei grenzverletzendem Verhalten zwischen Mitarbeiter*in und jungem Mensch
  • eine Steuerungsgruppe zum Schutzkonzept als Monitoring Instanz, die sämtliche Prozesse des Schutzkonzepts steuert und fortlaufend evaluiert.

Das vollständige Schutzkonzept kann hier als PDF heruntergeladen werden.

 

Zur Übersicht über die AWO-Messestände geht es hier.