Sozialkürzungen stoppen! LAG FW unterstreicht die Forderungen der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtpflege

Die Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in Niedersachsen (LAG FW) unterstreicht die Analyse und die Forderungen der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege. Stopp den Kürzungen! Der soziale Frieden gerät in Gefahr!

 

„Wenn es zu diesen geplanten Kürzungen im Bundeshaushalt für das Jahr 2024 kommen sollte, hätte dies auch gravierende Konsequenzen für das Land Niedersachsen“, so der Vorsitzende der LAG FW, Dr. Ralf Selbach. Er verweist dabei insbesondere auf die geplanten Kürzungen im Bereich der Freiwilligendienste: „Die beabsichtigte Kürzung von Bundesmitteln würde dazu führen, dass ca. ein Drittel der bestehenden Freiwilligendienststellen in den Einrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege in Niedersachsen wegfallen würden. Dies würde nicht nur die beruflichen Orientierungsmöglichkeiten für junge Menschen einschränken, sondern auch die Möglichkeiten der Einrichtungen reduzieren, dringend notwendige Nachwuchskräfte, z. B. für den Pflegeberuf, zu gewinnen.“

 

Auf ein Schreiben der LAG FW an die niedersächsischen Bundestagsabgeordneten, mit der Bitte eine Rücknahme der Kürzungen zu bewirken, habe man durchgängig verständnisvolle und unterstützende Rückmeldungen erhalten. Daher habe man immer noch die Hoffnung, dass es im parlamentarischen Verfahren noch zu den erforderlichen Korrekturen kommt.

 

„Wenn die Kürzungen im Bundeshaushalt allerdings tatsächlich so umgesetzt werden, wie bisher vorgesehen, sehe ich nicht nur den Sozialstaat in Gefahr, sondern auch den sozialen Frieden in unserem Land“, resümiert Dr. Selbach.