AWO-Kindertagesstätte Volkmarode

Außenansicht der Kindertagesstätte Volkmarode

Lage

Die Kinder liegen in einem Kreis

Die Kindertagesstätte (Kita) liegt im schönen, ländlich gelegenen Ortsteil Volkmarode der Stadt Braunschweig. Volkmarode ist von zahlreichen Wäldern, Feldern und unweit gelegenen Seengebieten eingerahmt und bietet somit Raum für Ruhe und Entspannung.

 

Trotz des teilweisen dörflichen Charakters entwickelt sich Volkmarode rasant, und neue Wohngebiete mit Reihenhäusern und Eigentumswohnungen sowie Einkaufszentren entstehen. Die Kita liegt in einer verkehrsgünstigen Lage, so dass eine gute Anbindung durch öffentliche Verkehrsmittel (Bus M3, B 417, B 427, B 437) besteht. Mit dem PKW erreichen Sie uns über die B 248 vom Braunschweiger Zentrum über Gliesmarode kommend bzw. über die Autobahn A 2 Abfahrt Braunschweig Ost in Richtung Braunschweig.

 

Das Gebäude

Die Kinder sitzen an Tischen zum Essen

Das Gebäude ist ein Neubau und wurde im Oktober 2009 fertig gestellt. Die hellen und freundlichen Räume mit ihren individuellen Gestaltungsbereichen und das großzügig angelegte Außengelände bieten den Kindern Raum für ein breites Erfahrungsspektrum.

 

Kita-Plätze

Aufgrund des wachsenden Neubaugebietes  kommen die Kinder  überwiegend aus dem Einzugsgebiet Volkmarode und Umgebung. Die Kita verfügt über 80 Plätze für Kinder im Alter von 1 bis 6 Jahren. Zurzeit bestehen 2 Krippengruppen für Kinder von 1 bis 3 Jahren und zwei Kigagruppen (ganztags) für Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren.

Personal

Die Kinder beim Sportunterricht. Ein Mädchen balanciert und wird von einer Erzieherin unterstützt. Andere Kinder warten im Hintergrund und schauen zu.

Jede Gruppe wird von 2 pädagogischen Fachkräften betreut. Unterstützt werden sie von 3 weiteren Mitarbeiterinnen. Zum Team gehören noch 2 Mitarbeiter im Freiwilligen Sozialen Jahr und 2 Küchenkräfte.

Öffnungszeiten

Ein Mädchen sitzt an einem Tisch vor ihrem Teller

Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr

 

Je nach Bedarf haben die Eltern die Möglichkeit, ihre Kinder während des Frühdienstes (7 bis 8 Uhr) zu bringen und während des Spätdienstes (16 bis 17 Uhr) abzuholen.

Tagesablauf

Die Kinder kommen ab 8 Uhr in die Kita, orientieren sich, finden Spielpartner oder beschäftigen sich auch alleine. Eltern und Mitarbeiter/-innen haben die Möglichkeit zum kurzen Austausch.

 

Das Spiel ist im Kleinkind- und Vorschulalter die vorherrschende Form kindlicher Betätigungen. Hierbei lernt das Kind, seine Außenwelt zu begreifen, Beziehungen zu anderen aufzubauen sowie sich selbst mit seinen Bedürfnissen und Wünschen wahrzunehmen.

 

Das Frühstück wird in den jeweiligen Gruppen ab 8.30 Uhr eingenommen. Hierbei werden lebenspraktische Aufgaben geschult und soziale Gemeinschaft erlebt.

Kinder putzen sich im Waschraum ihre Zähne

Nach dem Frühstück putzen sich die größeren Kinder die Zähne, waschen sich die Hände und gehen selbständig zur Toilette. Die Kleinkinder werden entsprechend gewickelt. Beim Wickeln ist Zeit, um über das Singen und Erzählen intensivere Beziehungen zu den Kindern aufzubauen, die ihnen das Gefühl von mehr Vertrautheit und Geborgenheit geben. Durch Berührungsspiele erfahren und lernen die Kinder ihren Körper und sich selbst kennen.

Kinder spielen mit großen Schaumstofformen

In der Freispielzeit erleben die Kinder auf dem großzügigen Außengelände ihre naturnahe Umwelt, dringen in sie ein und können ihrem Bewegungsdrang nachgehen. Grobmotorische Fähigkeiten, wie Koordination und Gleichgewichtssinn, werden in vielfältigster Weise beim Klettern, Balancieren etc. entwickelt. Im Winter geschieht dies in der Turnhalle.

 

Im Spielkreis ab singen und musizieren wir in den jeweiligen Gruppen gemeinsam. Mit Hilfe von Finger- und Bewegungsspielen - insbesondere der Jahreszeiten entsprechend - entwickeln und erweitern die Kinder ihre fein- und grobmotorischen Fähigkeiten.

 

Der Spielkreis bietet die Gelegenheit des intensiven Miteinanders, die anderen und sich selbst bewusst wahrzunehmen. Sprachgefühl und Musikalität werden ausgebildet und gefördert.

 

Im Anschluss an den Spielkreis gehen die größeren Kinder  selbständig zur Toilette. Die Kleinkinder werden je nach Bedarf gewickelt.

 

Das gemeinsame Mittagessen wird ab 11:15 Uhr in den jeweiligen Gruppen eingenommen. Hierbei erleben die Kinder Gemeinschaft und werden bei alltäglichen Abläufen, wie Tischdecken und –abräumen einbezogen, um sie in ihrer Selbständigkeit zu fördern.

Ein Kind liegt im Bett, hält sein Kuscheltier und schläft

Im Zuge der Ganztagsbetreuung und aufgrund des Schlafbedürfnisses einzelner Kinder, insbesondere der Kleinen, haben die Kinder die Möglichkeit, sich nach dem Mittagessen auf der Matratze auszuruhen, zu schlafen beziehungsweise sich vom erlebnisreichen Vormittag zu erholen.

 

Nach der Schlafens-/Ruhezeit steht das Element „Spiel“  wieder im Vordergrund. Es werden neue Anregungen von den Kindern ausprobiert, und kreative Angebote finden hier ebenfalls ihren Platz.

 

Gemeinsam mit den Kindern wird  eine kleine Nachmittagsmahlzeit (Obst, Brot, Tee etc.) für die Teepause ab 14:15 Uhr zubereitet. Das gemeinsame Essen nimmt auch hierbei einen wichtigen Raum ein.

 

Nach einem ausgefüllten und ereignisreichen Kita-Tag werden die Kinder entsprechend ihrer individuellen Betreuungszeiten zwischen 15 und 16 Uhr abgeholt.

 

Pädagogische Grundlagen

Die Kinder halten sich an den Schultern und bilden eine Schlange

Die Mitarbeiter/-innen schaffen für jedes Kind ein Milieu, in dem es zu einem verantwortlichen, selbstbewussten und gemeinschaftsfähigen Menschen heranwachsen kann. Die Persönlichkeit des einzelnen Kindes, seine Selbständigkeit und seine Fähigkeiten stehen im Mittelpunkt.

 

Im sozialen Miteinander lernen die Kinder ihre eigenen und die Grenzen der anderen kennen und damit umzugehen.

Ein Erzieher ließt Kindern aus einem Buch vor

Der sich stets wiederholende Tagesrhythmus gibt den Kindern Sicherheit und Orientierungshilfen. Jahreszeitliche und traditionelle Feste finden sich in den Bereichen der musischen Ausdrucksform sowie der kreativen Aktivitäten wieder.

 

Durch unsere Beobachtungen erfahren wir, wie es dem Kind geht und wo es gestärkt und unterstützt werden muss. Im Umgang mit dem Kind fördern wir seine Selbstwahrnehmung. Das Kind wird zunehmend sicherer dabei, seine eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen. Wir ermutigen das Kind auszusprechen, was es möchte und was es nicht möchte. Das Kind soll lernen. eigenes Verlangen, wie Zuwendung, Aktivität oder Ruhe auszusprechen und angemessen durchzusetzen.

Ein Mädchen spielt mit einem Haarreif

In der Kita lernen die Kinder abzuwarten, sich abzuwechseln, abzugeben, sich in die Gruppe einzubringen, aber sich auch zurückzunehmen. Diese und weitere Beobachtungen beziehungsweise Entwicklungsschritte werden dokumentiert und den Eltern in einzelnen Elterngesprächen mitgeteilt. Der kontinuierliche und offene Austausch mit den Eltern bildet einen Schwerpunkt in der Elternarbeit. Kinder, aber auch Eltern erleben, dass sie mit Problemen, Sorgen und Wünschen auf "offene Ohren" treffen.

Ein Mädchen spielt mit einem Wimmelbuch

Unsere Kita bietet ein vielfältiges Spektrum an Lebens-, Lern- und Erfahrungsmöglichkeiten. Diese Vielfalt ergibt sich aus dem täglichen Miteinander und den gezielten Angeboten. Das Zusammenleben in der Gruppe fördert die Gemeinschaft und das soziale Miteinander.