AWO-Beratungszentrum Gifhorn

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Weltwoche der respektierten Geburt

21. bis 25. Mai 2012

Forum für Fragen, Ängste und Sorgen

 

Gifhorn. Die Weltwoche der respektierten Geburt hat ihr Ziel erreicht. „Viele Frauen sind zu unseren Veranstaltungen gekommen, um sich zu informieren und auszutauschen“, sagt Initiatorin Vera Beier vom AWO-Beratungszentrum Gifhorn. „Es war großartig zu sehen, wie sich im Laufe der Woche eine Stimmung von Kraft und Zuversicht in Bezug auf die Geburt und das Leben mit dem Baby entwickelte.“

 

Schwangere, Mütter und Schülerinnen der Berufsbildenden Schule I fanden bei den Veranstaltungen im Haus der ersten Schritte ein Forum - für Fragen, Ängste und Sorgen. „Denn trotz aller Informationsflut bestehen rund um die Themen Geburt und Baby Tabus und Aufklärungsmängel“, sagt Vera Beier. Deshalb hatte die AWO Experten eingeladen, zum Beispiel die Hebamme Stefanie Winter. Sie unterstrich, dass es wichtig sei, die Schwangerschaft von einer Hebamme begleiten zu lassen – und zwar von Anfang an. Hebammen kommen auf  Wunsch zur Schwangeren nach Hause, um dort in gewohnter Umgebung in aller Ruhe die Belange der Frau zu besprechen und die nötigen Untersuchungen durchzuführen.

 

„Die Frauen, die zur Weltwoche gekommen sind, haben bestätigt, wie entscheidend das Verhältnis von Gebärender und Hebamme für eine selbstbestimmte, spontane Geburt ist“, sagt Vera Beier. Und auch nach Geburt steht die Hebamme zur Verfügung. Mütter haben ein Recht auf  bis zu 26 Besuchen der Hebamme in den ersten acht Wochen nach der Geburt.

 

Auch die anderen Veranstaltungen – Vorstellung der Hausgeburtshebammen, Vorträge einer Osteopathin und einer Heilpraktikerin, Erzählkreise, ein Geburtsfilm und ein Entspannungsangebot trugen dazu bei, dass Interessierte und Betroffene sich mitteilen konnten oder Antworten auf ihre Fragen fanden. Besonders freute Vera Beier die Teilnahme von Carmen Gragert, Stationsschwester der Entbindungsstation des Gifhorner Klinikums, an der Weltgeburtswoche. „Wir haben beschlossen, in Zukunft noch enger zusammenzuarbeiten“, sagt Vera Beier. Und: „Auch im nächsten Jahr wird es wieder eine Weltwoche der respektierten Geburt in Gifhorn geben.“

 

Hier finden Sie das Programm der Weltwoche der respektierten Geburt.