AWO-Schulschmiede Volle Lotte!

Es ist wieder höchste Zeit für Analoges!

 

Darum laden wir Sie und Ihre Schulklasse zu einem Tag mit Feuer und Wasser, Luft und Stahl in unserer Schulschmiede ein.

Das Schmieden wird als der älteste Handwerksberuf der Welt bezeichnet. Seine Grundprinzipien sind seit Jahrtausenden die gleichen.

 

Gerade heute, da Digitalisierung das oberste Gebot zu sein scheint, bedarf es auch eines Ausgleichs, einer Auseinandersetzung mit fassbarem Material und des Austauschs mit realen Menschen.

Das Schmieden bietet beides in hohem Maße. Auch wenn Stahl zunächst hart und abweisend erscheint, ist er doch in seiner Verarbeitung geduldiger als Holz, genügsamer als Ton und nachsichtiger als Stein.

 

Daher eignet sich die Schmiede hervorragend als Ergänzung zum herkömmlichen Werkraum, als Ziel von Projekttagen und Klassenfahrten oder als sekundärer Lernort für längerfristige Projekte.

Die stationäre Schmiede

In mehrjähriger Arbeit haben wir eine ehemalige Wäscherei auf dem AWO Kampus in eine vollständig eingerichtete Schmiede umfunktioniert, wo wir Schmiedeprojekte für bis zu 20 Schüler*innen betreuen können

 

Nach kurzer Einarbeitung bestimmt allein der oder die Schmiedende, wie tief er oder sie in die Materie einsteigen möchte. Er oder sie kann nach 50 Minuten mit einem Teelichthalter nach Hause gehen, nach 5 Stunden mit einem Kerzenleuchter oder nach 5 Monaten mit einem Gartenzaun.

 

Unser Team „Volle Lotte! Die Schulschmiede“ besteht aus 5 Schüler*innen der Lotte-Lemke-Schule in Braunschweig sowie einer Lehrkraft, die das Schmieden seit 25 Jahren betreibt.

Das Schmiedemobil

Wenn die Coronalage erneut ein stationäres Schmieden ausschließt, ein Transport zum AWO-Kampus zu umständlich ist oder interne Strukturen einen Tagesausflug unmöglich machen, kommen wir „Volle Lotte!“ mit unserem Schmiedemobil zu Ihnen.

Es gibt schöne Dinge, die sich auch in kurzer Zeit schmieden lassen, manchmal ist aber auch der schiere Umgang mit Feuer und Hammer der Antrieb der Schwungräder und das Erleben der physikalischen Gesetzmäßigkeiten Erlebnis genug.

 

Unser Opel Blitz aus dem Jahr 1967 enthält zwei Feuerschüsseln, zwei Ambosse und alles, was man zum Schmieden sonst noch braucht. Wir fahren auf Ihren Schulhof, laden aus, und los geht’s.

Abstandsregeln und andere Auflagen lassen sich problemlos einhalten. Auch aufgrund einer hohen Impfquote können wir zumindest mit einer Kerntruppe die Betreuung der Abläufe sicherstellen.

 

Gegebenenfalls haben wir zur Abrundung des Tages auch einen Grill an Bord, oder wir fahren ein paar Runden mit dem Feuerwehrauto durchs Viertel. Die Möglichkeiten sind mannigfaltig und warten nur noch auf Aushandlung zwischen Ihnen und uns.

 

Wir freuen uns auf spannende Tage mit Ihnen und Ihren Schüler*innen.