AWO-Jugend- & Erziehungshilfen: Lotte-Lemke-Schule

„Man kann das Pferd zum Wasser führen,

aber man kann es nicht zum Trinken zwingen.

Das Trinken ist seine Sache.

Aber wenn es durstig ist, kann es nicht trinken,

wenn du es nicht zum Wasser führst.

Das Hinführen ist deine Sache.“

 

Gregory Bateson

Die Lotte-Lemke-Schule als Durchgangsschule

Die Lotte-Lemke-Schule wird von Schüler/innen mit einem festgestelltem sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf im Bereich der emotionalen und sozialen Entwicklung besucht. Zur Zeit werden rund 60 Schüler/-innen aus den Städten Braunschweig und Wolfsburg sowie den umliegenden Landkreisen Helmstedt, Wolfenbüttel, Salzgitter und Gifhorn unterrichtet.

Die besonderen Lebenswirklichkeiten unserer Schüler/innen haben dazu geführt, dass sie durch die Maschen des Schulsystems gefallen sind. Als Durchgangsschule streben wir für unsere Schüler/innen die Rückführung in andere Schulen an.

 

Die Gestaltung des Schulalltages ist darauf ausgerichtet, durch Unterrichten und Erziehen die emotionale und soziale Entwicklung der Schüler/innen so zu fördern, dass ihre individuelle Lern- und Leistungsbereitschaft weiterentwickelt und gestärkt wird. Dafür entwerfen wir ein schulisches Angebot, dass einerseits einen verbindlichen, klaren und strukturierten Rahmen setzt und andererseits die individuellen Bedürfnisse und Fähigkeiten flexibel aufnehmen kann.

 

Die stetige Überprüfung und Weiterentwicklung dieses Angebotes ist Teil der Schulkultur der Lotte-Lemke-Schule.

Die Lotte-Lemke-Schule als Familienschule

Jungen klettern im Sportunterricht an Seilen und helfen sich gegenseitig

Neben der schulischen Arbeit mit dem Kind oder Jugendlichen ist es ebenso wichtig, die Familien und die beteiligten Helfersysteme in diese Arbeit einzubeziehen. In regelmäßig stattfindenden Familiengesprächen werden die Entwicklungen innerhalb des gesamten Familien- und Helfersystems betrachtet und Schritte zur Veränderung gemeinsam vereinbart. Respekt und Wertschätzung der Familien sind für uns eine selbstverständliche Grundhaltung, um ressourcen- und lösungsorientiert zur Verbesserung der Lebensqualität der Schüler/-innen und ihrer Familien beizutragen.


Die übergeordneten Ziele der Beschulung sind:

  • Entwicklung und Stärkung eines positiven Selbstbildes
  • Entwicklung und Stärkung sozialer und emotionaler Kompetenzen
  • Entwicklung positiver Lebensziele und Perspektiven
  • Rückschulung an andere Schulen und Aufhebung des sonderpädagogischen Förderbedarfs
  • Entwicklung einer beruflichen Perspektive und Vorbereitung des Übergangs in das weiterführende Berufsschulsystem
  • die Vergabe eines Schulabschlusses oder eines Abgangszeugnisses
  • Teilhabe am gesellschaftlichem Leben

"Wir gehen unseren Weg!"
Abschlussfahrt eines Wanderprojektes

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Wanderprojekt 2012

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