Chroniken des AWO-Bezirksverbandes Braunschweig

Geschichtsbuch Band 1

Band 1
Frank Ehrhardt: Hilfe für die, die noch ärmer sind. Die Anfänge der Arbeiterwohlfahrt im Land Braunschweig.
100 Seiten

 

Das Buch beschreibt die Anfänge der Arbeiterwohlfahrt im Braunschweiger Land seit ihrer Gründung 1919 bis zum Verbot durch die Nationalsozialisten 1933.

 

Als Wohlfahrtsausschuss der SPD entstanden, hat sich die AWO in ihren Anfängen die „Hilfe für die noch Ärmeren“ zum zentralen Anliegen gemacht. Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer organisierten Lebensmittel- und Winterhilfsaktionen, unterstützten Ratsuchende und organisierten Ferienverschickungen und Ausflüge für Arbeiterkinder.

7,50 Euro zzgl. Versandgebühr

Band 1 und 2 zusammen 10 Euro zzgl. Versandgebühr

Geschichtsbuch Band 2

Band 2
Frank Ehrhardt: Vom Care-Paket zum Pflegeheim. Die braunschweigische Arbeiterwohlfahrt in Jahren 1946 bis 1969
104 Seiten

 

Das Buch befasst sich mit der Wiedergründung der AWO nach dem Zweiten Weltkrieg und den Aufbauarbeiten in den fünfziger und sechziger Jahren.

 

Die Wiedergründung der AWO erfolgte nicht mehr als Teil der SPD, sondern als unabhängiger Wohlfahrtsverband mit organisatorischer und zunehmender politischer Eigenständigkeit. Neben den ehrenamtlichen Aufgaben erbrachte die AWO nun mit dem Aufbau von stationären Einrichtungen in den 50er und 60er Jahren auch zunehmend professionelle Dienstleistungen.  

7,50 Euro zzgl. Versandgebühr
Band 1 und 2 zusammen 10 Euro zzgl. Versandgebühr


Band 3
Hansjörg Pötzsch: Mitgliederverband und soziales Dienstleistungsunternehmen. Die Arbeiterwohlfahrt zwischen Harz und Heide von 1970 bis 2000
118 Seiten

 

Der Untersuchungszeitraum beginnt mit den Siebzigerjahren, in denen sich das Angebot der sozialen Dienstleistungen der AWO begann auszuweiten und die Zahl der hauptamtlichen Mitarbeiter anstieg, und endet mit der Jahrtausendwende, als eine umfassende Umstrukturierung innerhalb des Unternehmens vorgenommen wurde, um die Kundenorientierung der zum sozialen Dienstleistungsunternehmen angewachsenen AWO zu optimieren. 

 

Innerhalb des ausgewählten Untersuchungszeitraums wirkten äußere Entwicklungen und Tendenzen auf das Gefüge des AWO-Bezirksverbandes Braunschweig mit seinen Einrichtungen und Diensten und mit seinen Verbandsgliederungen ein: die knapper werdenden öffentlichen Mittel, die Kapitalisierung und Ökonomisierung sozialer Dienstleistungen oder die zunehmende Konkurrenz durch private Anbieter. Gleichzeitig gab es innere Entwicklungen und Tendenzen, wie die weiter voranschreitende Institutionalisierung und Professionalisierung der sozialen Arbeit oder das in einer Strukturdebatte gipfelnde Spannungsverhältnis zwischen dem hauptamtlichen Dienstleistungsunternehmen AWO und dem ehrenamtlichen Mitgliederverband AWO. 

10 Euro zzgl. Versandgebühr

Davon 5 Euro an den AWO-Sozialfonds für Kinder aus bedürftigen Familien

Geschichtsbuch Band 3

Band 4

Hansjörg Pötzsch: Heimgeschichte(n)

Heimerziehung im AWO-Bezirksverband Braunschweig von der Nachkriegszeit bis heute

160 Seiten

 

Nach drei Bänden zur Chronik des AWO-Bezirksverbandes Braunschweig ist jetzt zum ersten Mal ein Werk über die Geschichte eines einzelnen Arbeitsfeldes erschienen, nämlich über die Heimerziehung im AWO-Bezirksverband Braunschweig von der Nachkriegszeit bis heute. Der Historiker Dr. Hansjörg Pötzsch hat das Buch „Heimgeschichte(n)“ verfasst. Anlass für die Herausgabe ist das 60-jährige Bestehen der beiden AWO-Kinderheime in Braunschweig-Querum und Wolfshagen im Harz.

 

Es ist zwar nicht das Hauptanliegen dieses Buches, mögliche Missbrauchsfälle in den AWO-Heimen zu untersuchen, aber selbstverständlich greift dieser Band auch diese aktuelle Debatte auf.

 

„Das Buch hat drei Anliegen“, fasst Professor Gerd Biegel, Direktor des Institutes für Braunschweigische Regionalgeschichte, zusammen. „Geschichte aufarbeiten, Geschichten erzählen und sich einer Problematik stellen, an der man nicht vorbeikommt.“ Aber eines sei es sicher nicht: Ein Skandalbuch.

 

Der Autor hat 130 ehemalige Heimbewohner angeschrieben und davon 30 Personen interviewt. Sie erzählen ihren Heimaufenthalt aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln.

 

15 Euro zzgl. Versandgebühr

Band 5

Hansjörg Pötzsch: Wandel durch Innovation. 100 Jahre Arbeiterwohlfahrt in der Region Braunschweig.

155 Seiten

 

Als vor hundert Jahren die Reichstagsabgeordnete Marie Juchacz die Arbeiterwohlfahrt als Wohlfahrtsausschuss der SPD ins Leben rief, stand Hilfe für die Ärmsten der Armen im Mittelpunkt. Die AWO setzte dabei nicht auf gönnerhafte Almosen durch bürgerliche Organisationen, sondern auf solidarische Selbsthilfe und das politische Ziel, Unterstützung für Schwächere durch den Staat statt durch Verbände oder Kirchen zu erreichen.

 

Wie überall in Deutschland organisierten auch in Braunschweig ehrenamtliche Helferinnen und Helfer Lebensmittel- und Winterhilfsaktionen, sie unterstützten Ratsuchende und veranstalteten Ferienverschickungen und Ausflüge für Kinder.

 

Nach dem Verbot durch den Nationalsozialismus zwischen 1933 und 1945 formierte sich die Arbeiterwohlfahrt nach dem Zweiten Weltkrieg neu als selbständiger und politisch nicht gebundener Wohlfahrtsverband. Sie führte ihre Arbeit als große Selbsthilfeorganisation fort und kämpfte als Mitgliederverband für die Verbesserung gesellschaftlicher Rahmenbedingen, wurde in der Nachkriegszeit aber auch mehr und mehr zur Trägerin professioneller Einrichtungen und Dienste.

 

Inzwischen hat sich die AWO zwischen Harz und Heide zu einem der größten und bedeutendsten sozialen Dienstleistungsunternehmen unserer Region weiterentwickelt. Sie stellt sich tagtäglich dem Spagat, sowohl wirtschaftliche Herausforderungen zu meistern als auch ihren Grundwerten Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit, Solidarität und Toleranz weiterhin gerecht zu werden. Geblieben ist bis heute das umfangreiche und sinnstiftende ehrenamtliche Engagement der AWO-Mitglieder und der zahlreichen Freiwilligen in den Einrichtungen der AWO.

 

In vielen Bereichen hat die Braunschweiger AWO eine Vorreiterrolle übernommen und gilt heute mit ihren zukunftsweisenden Projekten zu Digitalisierung und sozialer Innovation als einer der innovativsten Sozialverbände Deutschlands. Gleichzeitig bleibt sie dabei ihrem Grundsatz treu, bei all ihrem Handeln stets den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen.

 

15 Euro zzgl. Versandgebühr



Alle Bände geben einen lebendigen Einblick in das Zeitgeschehen der beschriebenen Epochen.

 

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Nähere Informationen zur Entstehungsgeschichte der AWO erhalten Sie hier.